Neue Freiheit

Nach einer akzeptablen Nacht im Bus, landen der Koreaner und ich in Port Elizabeth. An dieser Stelle trennen wir uns auch für erste, vielleicht sieht man sich noch mal wieder in den nächsten Tagen.
Ein Uber bringt mich zu meinem Hostel, in dem ich erst einmal erklären muss das ich die falsche Nacht gebucht habe. Kurz nach Mitternacht habe ich aus dem Bus heraus ich mir ein Bett gesichert, dabei aber nicht genau auf das Datum geachtet. Ohne große Probleme werde ich dann von der freundlichen Mitarbeiterin umgebucht – glück gehabt.

Dann setze ich mich mit meinem Laptop an einen Tisch und freue mich über ein gutes WLAN, seit Durban war dies rar. Ganze drei Stunden sitze ich da und überlege mir meine letzten zwei Wochen. Buche Hostels, den Zug in Deutschland zurück vom Flughafen und am wichtigsten: einen Mietwagen. Für den Bereich der Garden Route, der sich zwischen Port Elizabeth und Kapstadt befindet, habe ich mir überlegt, dass es doch doch wesentlich einfacher ist, die vielen Orte, mit Auto an zu fahren als nur von Stadt zu Stadt mit Bus zu fahren und dann zu sehen wie man zu den interresanten Plätzen kommt. Vielleicht finde ich ja auch noch ein paar Reisende die mich begleiten.
Nach ein paar weiteren Erledigungen, gehe ich auch schon schlafen, frühstücke am Morgen und lassen mich zum Flughafen bringen, wo ich meinen kleinen KIA Picanto abhole.

Ein paar Minuten benötigt es wieder einmal um auf die etwas vertauschten Auto und Straßenbedingungen klar zu kommen, dann bin ich aber wieder drin und der Roadtrip kann beginnen.
Weniger als eine Stunde später erreiche ich Jeffreys Bay, einer von vielen Surferspots an den Küsten vn Südafrika. Hier genieße ich ein Kaffe und wandere ein wenig am Strand bevor es für mich direkt weiter zu meiner Unterkunft in Stormsriver geht.
Ein eindeutiger Hippie Vibe empfängt mich an diesem Hostel. Eine Ziege steht im Garten, der Hund wusselt herum und ein Affe läßt sich gerade von einem der anderen Gäste kraulen.

Da noch Zeit ist, gehe ich am Nachmittag noch durch einen nahegelegenen Wald spazieren bevor es am Abend mal wieder Brai gibt, das Südafrikanisch Grillen. Mit zwei Ausnahmen, sprechen alle weißen Personen in diesem Hostel Deutsch – willkommen auf der Garden Route.
Nach dem der Affe in der Nacht noch für ein wenig Aufregung um Dorm gesorgt hat, wache ich am morgen mit Ihm an meiner Seite auf.
Unten beginnen langsam die Frühstücksvorbereitungen und während jeder den ein oder anderen Pancake genießt schließt sich zunächst Kevin aus Ibbenbüren an, mit mir mit zu fahren und später entscheiden sich auch noch Lara und Micha, aus der Schweiz, spontan dazu ihren Plan ein wenig zu ändern.

So sitzen wir eine Stunde später in meinem kleinen Wagen und machen uns gemeinsam auf in Richtung Westen; mit einem ersten Stop im Nature Valley und seinem wunderschönen Strand.

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