Thailand und nun?

Dies ist wohl einer der einfachsten Grenzwechsel, dementsprechend bin ich mit der Singapurerin schnell in Thailand eingereist, wechseln die letzten Kip an der Grenze noch in Baht und schon geht es in den Bus der uns zu einem anderen Bus bringt der nach Chiang Rai fährt. Mit uns sitzt dort noch ein Pärchen aus Italien die hier her mit dem Motorrad sind. Nun nicht immer ganz selber gefahren aber größtenteils. Griechenland, Türkei, Iran, Pakistan, Indien… Nur Thailand war keine wirkliche Möglichkeit, da es einfach zu teuer ist sein eigenes Motorrad ins Land zu bringen, daher verbringen Sie nun ein paar Wochen im Norden Thailands bevor sie wieder zu Ihren Maschinen zurück kehren und die Reise fort setzen. Ein sehr interessantes Gespräch und für die Interessierten, Sie fahren BMW Motorräder.

Nach vielleicht zehn Minuten setzt uns der kleine Bus an einer Haltestelle ab, an der gerade ein Großer abgefahren ist, aber dann noch einmal für uns anhält. Dieser geht nach Chiang Rai und schnell wird klar das die Straßen deutlich besser ausgebaut sind in Thailand. Generell ist hier die Infrastruktur um einiges größer, schneller, moderner. Auch freue ich mich direkt darüber das weit weniger Müll in der Natur rum liegt, eigentlich sogar vergleichbar mit Deutschland. Daneben kann man dann noch Tesco und ohne Ende 7-Eleven Supermärkte finden. Zum Schluss wird dies dann noch von einer deutlich höheren Anzahl von Urlaubern gekrönt – was weniger schön ist.

Chiang Rai ist auf diesen Straßen schnell erreicht und das Hostel ist nicht weit entfernt von der Busstation. Nachdem eingecheckt ist machen wir uns auf zu einer kleinen Markthalle in der wir uns Mittagessen beorgen. Der Rest des Tages verläuft mit dem üblichen Erkunden der Umgebung, gekrönt mit einem Besuch des Nachtmarktes. Für den nächsten Tag haben wir uns dann schon gleich Roller besorgt, eine Engländerin hat sich dafür auch noch angeschlossen.

Voll gepackt mit plänen geht es gegen 9:00 Uhr zur Rollervermietung. Erster Stopp ist der nur etwas südlich von Chiang Rai gelegene Weiße Tempel. Dieser ist aber auch schon besonders genug, gebaut bzw. gestaltet von einem Künstler erwarten hier vielerlei Dinge die ehr unüblich für einen Tempel sind. Dem namen entsprechend Weiß begrüßt einen dieser Tempel im strahlenden Sonnenschein, die verbauten kleinen Spiegel helfen nicht dabei das Gebäude ohne Sonnenbrille zu betrachten.
Nachdem ich das schon besondere Äußere hiner mir gelassen habe, betrete ich die Halle. Diese ist aufwendig bemalt, an Ende des EIngangs erwarten dann einen aber Spiderman, Angry Birds und viele andere Popkulturelle Anspielungen – leider ist aber das fotografieren hier nicht erlaubt.

Nach weißem Tempel geht es weiter zum blauen. Dieser ist überraschenderweise blau. Einen kurzen Aufenthalt später geht es zu dem entferntesten Ziel für den Tag – eine Teeplantage unweit der Grenze zu Myanmar.
Die Straßen dort hin bleiben gut und endlich erreichen wir die grünen Felder die sich über die umleigenden Hügel erstrecken. Kurz vorher lagen auch noch ein paar Ananas Felder auf dem Weg, der Duft in der Luft lag. Im Cafè angekommen gibt es einen grünen Tee bevor es auf den Rückweg geht. Bzw. kurz vor Chiang Rai biegen wir noch einmal ab um am 9-Tier Tempel anzuhalten, die gigantische Statue nebenan weißt frühzeitig den Weg.

Die soll dann aber auch der letzte Punkt für den Tag gewesen sein, die Sonne beginnt auch schon unter zu gehen. Somit geht es erschöpft nach einem Essen bald ins Bett und am nächsten Morgen wartet der lokale Bus Richtung Chiang Mai.

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2 Kommentare

  1. „Nach weißem Tempel geht es weiter zum blauen. Dieser ist überraschenderweise blau.“ XD Made my day.

  2. Milan Krause

    Ieeh, Ananas Plantagen….. Schnell raus aus dem Land.

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