Das Wanderparadies

Nach einem schnellen Frühstück mache ich mich auf zum Busterminal. Das erste Mal das ich in Lima die Metro nehme – an dieser Stelle sei erwähnt das die „Metro“ in Lima lediglich aus Bussen besteht die eine eigene Fahrbahn auf einer großen Straße haben.
Rechtzeitig gelange ich zum Terminal, der Bus hat aber gut 20 Minuten Verspätung.
Die Busfahrt die dann aber doch folgt verläuft gut und gegen Abend steige ich in Huaraz aus. Von hier gibt es diverse Möglichkeiten in die Umgebung auf zu brechen und eine mehrstündige bis mehrtägige Wanderung zu unternehmen. Ich habe lediglich eine geplant, für den zweiten Tag steht Laguna 69 an.
Am folgenden Tag wache ich aber erst einmal in dem von Amy empfohlenen Hostel auf und schaffe es gerade einmal zu einer kleinen Ruine etwas nördlich der Stadt zu laufen.

Ein paar Erledigungen für den nächsten Tag schaffe ich dann auch noch, bevor dieser mich dann um 4:30 Uhr aus den Bett schmeißt. Frisch machen, anziehen, notdürftiges Frühstück und schon werde ich von einem Bus abgeholt. Nach mir werden noch einige Andere eingesammelt bis es endlich Richtung Norden aus der Stadt heraus geht.
Kurz vor unserem Startpunkt wird noch ein Halt in einem kleinen lokalen Restaurant gemacht, in welchem die meisten dann Ihre Frühstückspause einlegen – für mich gibt es nur einen Mate Tee.

Dann kann es aber auch endlich losgehen – wortwörtlich. Nach kurzer Zeit haben sich alle Beteiligten großzügig auf dem Weg verteilt und jeder in seinem Tempo durch ein wunderschönes Tal. Zwei andere Deutsche – natürlich – waren auch im Bus. Der Eine ebenfalls auf Weltreise, der Andere besucht Ihn in Peru. Zusammen bilden wir die Spitze bis einer etwas langsamer macht. Bald darauf geht es das erste Mal hinauf. Langsam erhält man einen guten Blick über das Tal, aber auch die Richtung in der es weiter geht wird klar: weiter hinauf.

Nach einem kurzen Stük geradeaus an einem kleinen See und einer art Weide vorbei geht es dann auch bald wieder hinauf. Hier treffen wir dann auf eine paar Deutsche die zwei Tage zuvor in meinem Bus gewesen sind, diese können dann zumindest darauf hinweisen das wir noch gut 20 Minuten vor uns haben.

Eigentlich ist es hier oben sehr frisch, worauf auch der kleine eingefrorene Wasserfall hinweist, die Bewegung und das stetige Bergauf hilft aber ungemein die Temperatur zu halten – troztdem hätte ich mich vielleicht für die lange Hose entscheiden sollen. Wobei die Kurze mir, an der Lagune angekommen, ein gewisses Alleinstellungsmerkmal gibt – bis später zwei weitere auftauchen.
Unglücklicherweise haben sich die Wolken mitlerweile etwas zugezogen, so das die intensiv blaue Farbe des Sees nicht ganz zu vorschein kommt, dennoch ist ein schöner Ort. Zwischendurch kann man auch das Eis, in den umliegenden Bergene, knacken hören.
Bald wird es dann doch zu frisch und wir machen uns wieder zu Dritt auf, den Berg hinab, während die letzten unserer Gruppe langsam ankommen.

Der Rückweg gestaltet sich nicht weniger aussichtsreich und am Abend geht es dann für das deutsche Trio gemeinsam zur besten Pizzeria in Peru, die ich zumindest erblickt habe. Die Beiden machen sich noch am selben Abend Richtung Lima auf, ich hingegen habe noch eine Nacht bevor es am nächsten Morgen Richtung Trujillo geht.

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