Die weiße Stadt

Einigermaßen erholt steige ich aus dem Nachtbus, von hier geht es dann aber nochmal mit dem Taxi in das Stadtzentrum – es ist doch ein wenig zu weit und Amy und ich schmeißen die 8 Soles(~2 Euro) eben zusammen.
Nach dem üblichen einrichten und etwas mehr entspannen im Hostel geht es auf sich ein wenig um zu sehen. Der gesamte Kern der Stadt besteht fast ausnahmslos aus alten, weißen Gebäuden. Daher auch der Name: die weiße Stadt. Der Stein ist von den umliegenden Vulkanen, warum diese weiße Stein „zur Verfügung“ stellen, habe ich noch nicht heraus gefunden. Neben den weißen Gebäuden gibt es aber auch noch eine andere Vermutung woher der Name stammt und zwar waren in Arequipa außergewöhnlich viele Europäer, die wiederum weiß sind.

Ein außergeöhnlich schöner zentraler Platz läd ein die Straßen, die von diesem aus gehen, zu erkunden. Dies tuen wir auch unterbrechen es kurz für ein Mittagessen und darauf folgt ein Besuch bei ein paar Lamas und Alpacas die sich in einem Museum/Shop befinden.
Am Nachmittag nehmen wir dann an einer Free Walking Tour teil. Der Guide führt uns durch die Straßen und hat interessante Fakten und Gechichten zu erzählen. Gute drei Stunden lauschen knapp 30 Leute seinen Worten.

Für den Abend haben Amy und ich uns einen Tisch in einem Restaurant reserviert um das angeblich beste Alpaca Steack der Stadt zu probieren – klingt jetzt romantischer als es ist. Gemeinsam mit einer weiteren Engländerin die auch an der Walking Tour teilgenommen hat, machen wir uns ein wenig früher auf und schaffen es auch so einen Tisch zu erhalten.
Zusammen teilen wir uns ein großes Filet, Salat und ein paar Beilagen – dazu gibt es für mich einen argentinischen Rotwein, der beste den ich seit Monaten getrunken habe, auch fast der einzige(Wein). Am Ende zahlt jeder ca. 13€ – ein sehr gutes und zumindest zu Europa verglichen günstiges Erlebnis.

Während ich mich am nächsten Morgen erst einmal auf dem Weg zum Markt mache, schreibe ich meinem Schulpartner, der sich ebenfalls in der Stadt befindet. Nach einer kurzen Antwort schnappe ich mir noch schnell ein Sandwich bevor wir uns gemeinsam ein Museum anschauen in dem es um Menschliche Opfer geht die den Vulkanen, welche die Stadt umkreisen, gebracht worden sind. Am Ende erwartet einen dann ein tiefgefrorenes Mädchen. Tiefgefroren, da dies dem Wetter entspricht in dem es die letzten hunderte Jahre verbracht hat.

Darauf folgt ein gemeinsames Mittagessen bei dem auch Amy und die andere Engländerin dazu stoßen. Wir sitzen in einer Pikanteria, was relativ typisch für den Stadteil ist, in dem wir uns befinden. Eigentlich aber auch nur eine etwas andere Art eines Restaurant.
Unweit von hier lockt uns danach ein Aussichtspunkt der nur ein paar Straßen weiter ist.
Von hier lößt sich die kleine Gruppe etwas auf und den Rest des tages verbringe ich dann auch nicht mehr mit besonders viel.

Für den nächsten Tag steht dann der Colca Canyon an, einer der tiefsten Canyons der Welt. Eine Bus wird mich hierfür gegen 8 Uhr vom Hostel abholen.

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