Mr. Charles, Mr. Shake, Mr. Pizza und Ms. Popcorn?

Hsipaw ist ein kleiner Ort im Nordosten von Myanmar – die meisten Besucher werde hier von ein- bis dreitägigen Wandertouren angekockt, daher sind auch einige der anwesenden Geschäfte gut auf die Touristen eingestellt. Man wundert sich denoch wie es zu den interessanten Namen einiger Läden kommt. Meine Unterkunft heißt Mr. Charles, ein Restaurant in dem es überraschenderweise auch Shakes gibt heißt Mr. Shake, bei Mr. Pizza(dessen Inhaberin eine Frau ist) gibt es unter anderem Pizza, Mr. Hike bietet Touren und Mr Bike Fahrräder, nur Ms. Popcorn hat kein Popcorn auf Ihrer Speisekarte.

Für eine Weile bin ich mit aufwärmen beschäftigen bevor es zu ein paar alte Stupas für den Sonnenuntergang geht – auch little Bagan genannt. Nach dem Abendessen geht es dann auch bald ins Bett, was aber nicht dazu führt das ich am nächsten Morgen besonders früh aus dem Bett komme. Bis ich es dann mal zu einem Rollerverleih schaffe sind hier auch schon alle weg. Auf dem Weg zu einem weiteren entscheide ich mich einfach die Stadt und direkte Umgebung etwas zu erkunden.
Erster halt ist der Central Markt – es ist immer wieder interessant zu sehen was verkauft wird. Darauf folgend ist eine kleine Pagode und eigentlich ein alter Palast, der an diesem Tag aber scheinbar geschlossen ist – daher gibt es erst mal Mittagsessen bei Ms. Popcorn.
Nachdem die Mittagssonne größtenteils vergangen ist schaue ich noch einmal bei Little Bagan vorbei gefolgt von einem Shake bei … Ihr wisst schon wo. Hier geht es später auch wieder hin für das Abendessen. Der 12 Jährige der die Bedienung größtenteils alleine erledigt spricht sehr gut englisch, ich kann Ihm aber noch beibringen wie man eine Bierflasche mit einem Feuerzeug öffnet.

Nach dem frühen Frühstück mit Jemand aus meinem Zimmer, lege ich nochmal ins Bett. Hin und wieder hat man doch mal etwas Magen, somit nutze ich die Zeit bis zu Check-Out mit Entspannen.
Nach dem ich endgültig aus meinem Raum rauß muss zieht es mich erneut zu Mr. Shake um mir endlich mal wieder ausgiebig Zeit zu nehmen die letzten Tage zu dokumentieren. Abgesehen hätte ich im Hostel auch Geld dafür zahlen müssen, dort auf mein Pick-Up für den Bus zu warten.

Der mich erwartende Bus ist dann, nach den bisherigen Bussen in Myanmar, überraschend bescheiden. Die Sitze sind dicht aneinander gestellt, was besonders stört wenn man bedenkt das es ein Nachtbus ist. Die Straßen zum nächsten Ziel sind dann auch noch zu großen Teil von Serpentinen geprägt, was einigen Einheimischen ziemlich auf den Magen schlägt – von den vorhanden Plastiktüten wird reichlich gebrauch gemacht.
Auf den 4:00 Uhr Frühstücksstop, bei dem drei von uns beinahe vom Bus zurück gelassen worden wären, folgen nur noch ein paar Minuten bis ich in Nyaung Shwe am Inle Lake ankomme.

Einschecken kann ich um diese Zeit zwar noch nicht, aber es gibt eine Schlafgelegenheit für früh Anreisende. Diese nutze ich gerne und treffe dann wieder auf Simon und Pengyuan(der Chinese).
Nach einem entspannten Nachmittag machen wir uns am Abend auf uns ein Fahrrad zu leihen, damit geht es dann zu einem Weingut und wir genießen das eine oder andere Glas bevor es wieder zurück geht. Für den nächsten Tag ist dann schon ein Kochkurs gebucht.

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Ein Kommentar

  1. Genau. Erstmal dem 12 jährigen beibringen wie er ne Bierflasche öffnen kann XD

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