Raus aus China – mehr oder weniger

Nachdem ich Montag wirklich nicht mehr in den National Park gegangen bin, konnte ich zumindest Dienstag erholt noch einmal einige Meter machen. Es wurde nur sehr schnell klar das nun die chinesischen Touristen der Goldenen Woche alle angekommen waren. Es bildeten sich lange Schlangen vor den Bussen und auf den leicht zu begehnden Wegen war es schwer sich an den Massen vorbei zu bewegen. Sobald ich dann aber auf machte Stufen nach oben zu nehmen, wurde es schlagartig weniger – genau genommen habe ich für ca. 60 Minuten nur eine handvoll Chinesen gesehen die dort „lebten“(oder ähnliches) und eine Gruppe Franzosen. Ein ähnliches Bild ergab sich ein etwas später auf dem Weg bergab, an anderer Stelle. Dort konnte ich aber zumindest noch einmal ein paar Worte mit einer Chinesen wechseln. Sie konnte mir erklären das zwar viele Chinesen durchaus Englisch lernen, dieses Lernen sich aber hauptsächlich auf Grammatik und Vokabeln beschränkt – es wird kaum bis gar nicht gesprochen. Daher scheint es auch einen durchaus vorhandenen Markt zu geben für Ausländer, sich mit Chinesesen  auf Englisch zu unterhalten um deren Fähigkeiten zu verbessern.

Mittwochs stand dann wieder eine Reisetag an, verlief wie gewohnt. Als ich dann aber in Shenzen angekommen war freute ich mich sehr auf meine eine Nacht in einem Hotel. Mein eigenes Reich in dem niemand schnarcht, die Dusche ohne Flip Flops begehbar ist und ein riesiges Bett einen einläd die Augen zu schließen – die beste Nacht seit Wochen. Andauernd so zu schlafen würde aber sicher mein „Budget“ sprengen. Wo wir schon bei Budget sind – für ca. 24 Tage China habe ich nun ca. 800€ ausgegeben(Hinflug, Visa und Hongkong nicht eingerechnet), womit ich meine 1000€ pro Monat ziemlich genau getroffen habe. Eine genauere Aufstellung wird noch folgen – generell war der Bullettrain von Peking nach Huayian als auch das Hotel natürlich recht teuer – ebenfalls die Tage in Zhangjiajie waren nicht ohne – man könnte also mit einer etwas anderen Planung noch ein paar Euro sparen.

In Shenzen selbst habe ich dann eigentich nicht mehr viel unternommen, bin am Freitag Mittag zum Grenzpunkt und dann nach Hongkong rüber gelaufen, zumindest die paar Meter über die Grenze. Dort fuhr der Zug in die Stadt, kurzer Wechsel in die U-Bahn und schon stand ich auf den Straßen von Hongkong – riesige Gebäude, eine menge Menschen, Geschäfte ohne Ende aber viele davon winzig(der Platz in Hongkong ist eindeutig begrenzt) und dann sind da relativ schnell einige Dinge die einem die Einflüße von Großbritanien zeigen.
In diesem wirrwar von Straßen und Schildern und Leuchtreklamen war es etwas schwer mein Hostel zu finden, nach ein paar Minuten war der Seiteneingang aber direkt vor mir und der Aufzug ging hoch in den siebten Stock. Das Hostel selbst bzw. seine Räume sind so klein wie viele der Geschäfte, das größte Zimmer hat vier Betten.

Am Abend habe ich mich zu einem Couchsurfing Event auf gemacht. Ich dachte das ist die beste Gelegenheit in Kontakt zu kommen, der öffentliche Bereich meines Hostels beschränkt sich auf drei Stühle in einem Flur – hier wird man also schwer mit anderen über Erlebtes und Geplantes sprechen können. Gegen 20:15 Uhr sammelte uns der Initiator an einem U-Bahn Ausgang ein um uns danach in den hinteren Bereich eines kleinen Restaurants zu führen, dieses Treffen findet jeden Freitag statt. Nun, viel zu erzählen gibt es darüber nicht, es gab viel zu Essen und zu trinken und eine menge Leute sowohl aus Hongkong als auch aus der ganzen Welt – vorrangig Europa und USA.

Am Morgen habe ich es noch geschafft die meisten Bilder von China bei FLICKR hoch zu laden, die letzten Tage fehlen noch, werden aber nachgereicht. Der Link zu FLICKR ist oben rechtes oder gelankt direkt HIER zum Abum.
Nun muss ich aber los, mehr zu Hongkong also in ein paar Tagen.

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Ein Kommentar

  1. Schwer beeindruckt bin ich, sehr schöne Bilder, tolle Blogs. Weiter so, ich wünsch dir weiter viel Spaß auf deinen Wegen!!!

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