Reise Reise

Die letzten Beiträge sind geschrieben, endlich bin ich wieder gleich auf mit dem was gerade passiert. Meine Wasserflasche fülle ich nocheinmal auf, bevor mich die kostenlose Shuttleverbindung mich zum Flughafen bringen wird. Ein letztes Mal schaue ich auf die See hinaus – hinter der Bucht ist eine kleine Insel, lange wieder Wasser, dann folgen Inseln nach Inseln, bis man die Berge auf Ihnen nur noch in verschiedenen Blau tönen erahnen kann.

Es ist 13:00 Uhr, auf in das Auto, dessen Klimaanlage gut zu arbeiten hat. Langsam kurven wir durchs Dorf um dann in Richtung Flughafen ab zu biegen, nicht der Größte aber ich habe schon Kleinere gesehen. Schnell bin ich eingechecked – der Security Check ist interessanterweise manuel – ein Mitarbeiter schaut in meine Taschen und winkt mich nach ein paar Fragen weiter. Auf der anderen Seite wartet die Indonesierin aus Jakarta, die mit mir im Shuttle war. Wir reden über Reisen und nächste Ziele – Sie macht mich darauf aufmerksam das ich nicht viel Zeit habe in Jakarta in meinen nächsten Flieger zu wechseln. So etwas wie „dass klappt schon“ und „jetzt kann ich auch nichts mehr ändern“ erwidere ich Ihr. Nichts desto trotz werde ich ein wenig nervös, vielleicht habe ich mir das zu einfach vorgestellt – ich beruhige mich selbst mit „dass klappt schon“ bzw. „jetzt kann ich auch nichts mehr ändern“
Im einzigen Café treffe ich auch die beiden Österreicher wieder, keine Überraschung, wir hatten am Vortag schon festgestellt das wir im selben Flieger sitzen werden.

Nach einem Kaffee und ein angenehmen Gespräch geht es rüber zum Gate, nur ist noch gar kein Flieger in Sicht, nicht das was ich mir gewünscht habe. Ein paar Minuten vor Abflug kommt das Flugzeug an und entläßt seine Gäste, dann können auch wir endlich an Board. Doch dies heißt noch lange nicht dass es auch los gehen kann, eine knappe halbe Stunde stehen wir auf der Stelle, bis es endlich los geht – meine Nervösität steigt leicht.

Der Flug verläuft ruhig, ich werde dies aber immer weniger. Als wir endlich landen schaue ich schon nach ob der Flug zufällig Verspätung hat und wo ich genau hin muss – Terminal 3U, ok ich werde in T1 aussteigen. Gefühlt fahren wir ewig bis es endlich aus dem Flieger heraus geht. Vor allem aus Gewichtsgründen musste ich mein Gepäck aber aufgeben, so stehe ich also am Band und warte. Ein Gepäck Stück nach dem nächsten schiebt sich durch den Gummivorhang und rollte an mir vorbei … nicht mein Rucksack … nicht mein Rucksack … jedes andere Gepäckstück wird zu einem Geduldsspiel … nicht mein Rucksack … MEINER … geschnappt und aus der Tür. Als sich das Band noch nicht bewegt hatte, fragte ich bereits einen Mitarbeiter des Flughafen wie es am schnellsten zum gewünschten Terminal geht „Zu Ausgang 1B und dann über die Staße zum Skytrain“ – OK. Rennent geht es mehr oder weniger quer Feld ein zum Skytrain, die Rolltreppe hinauf und in den gerade angekommenen Zug einsteigen, kurz nach mir schließen sich die Türen – eine kurze Verschnaufpause, schon jetzt schwitze ich wie verrückt. Noch während ich im Skytrain bin, sollte der Baggage Drop schließen, aber es bleibt mir nichts anderes übrig als es dennoch zu versuchen.

Endlich halten wir an Terminal 3, sofort nehme ich meine Beine in die Hände und spurte hinein, hinauf zu den Schaltern – D14 … laufen. Am Baggage Drop angekommen ist dieser zum Glück gerade nicht stark frequentiert und ich kann nach freundlicher Nachfrage direkt an die erste Stelle. „Bin ich noch rechtzeitig“ … … die Antwort dauert lang, genau genommen bekomme ich gar keine aber die Mitarbeiterin beginnt den Aufkleber an meinem Rucksack an zu bringen, mein Puls singt. Dennoch beeile ich mich um nun zum Gate zu kommen.
Einer der Monitore verrät mir wohin ich muss, mit flotten Schritten geht es weiter, zumindest so flott das ich das „rescheduled“ nur unbewusst wahrnehme. Noch eben aus Indonesien ausreisen und dann bin ich auch am Gate – öhm, ja, Delayed, öhm ok, ich habe es geschafft – nun heißt es über eine Stunde warten. Erleichterung, ich habe es geschafft – das Warten macht mir in diesem Fall nichts aus.

Nie wieder weniger als drei Stunden für den Transit – auf diesen Stress kann ich gerne verzichten.

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