Auf nach Bagan

Während sich Simon sich mit der Deutschen im Bus über Tag schon auf dem Weg nach Bagan macht, möchte ich nochmal über den Markt und am Abend mit dem Nachtbus folgen. Pengyuan nimmt ebenfalls am Morgen einen Bus, dieser führt Ihn aber nach Mandalay und darauf folgend zum Flughafen und nach Hause.

Den Tag gehe ich sehr gemütlich an, Na Ree begleitet mich zum Markt – Sie hat sich auch für den Nachtbus entschieden, war aber bereits in Bagan und wird somit nun Mandalay aufsuchen. Wo wir uns wieder treffen wollen – denn Simon macht sich bald auch auf den Weg Heim.
Gemeinsam warten wir dann auch am Abend auf unsere Busse, ich eine halbe Stunde länger. Froh darüber den teuersten gewält zu haben lehen ich mich zurück in meinen Sessel und strecke meine Beine aus.
Am ersten Halt werden die Koreanerin und ich beide Überrascht, davon das die Busse nebeneinander halten.
Die restliche Fahrt verläuft ruhig und ich kann zumindest ein paar Stunden schlafen.

Am frühen Morgen, gegen 4:40 Uhr, erreiche ich dann Bagan – erneut ist die Bushaltestelle natürlich viel zu weit außerhalb. Zumindest ein Franzose muss in die selbe Richtung, somit teilen wir uns das Taxi.
Am Hostel trinke ich zwei Kaffee bevor ich mich dann mit einem E-Roller ausrüste. Wenn ich schon einmal wach bin, kann ich auch gleich den ersten Sonnenaufgang mitnehmen.
Mit Kamera und Roller geht es dann zu einem Punkt den mir jemand in den letzten Tagen mitgeteilt hat – unglücklicherweise ist der Weg hinauf auf die Pagode leider verschlossen. Die muss dann auch eine Gruppe von Mädchen feststelle die kurz nach mir ankommt. Mit noch genügt Zeit prüfen wir einen weiteren Punkt welcher auch abgeschlossen ist.
Dann folgen wir einer Frau die uns kurz zuvor schon zu Ihrem „geheimen“ Punkt zu bringen – was auch immer Sie dafür als Gegenleistung haben möchte.

Nur knapp zwei Minuten später sind wir schon angekommen und können endlich einen erhöhten Posten beziehen um auf den Sonnenaufgang zu warten. Nachdem die ersten Sonnenstrahlen über Wälder und Pagoden scheinen, beginnen auch die Heißluftballone sich zu erheben. Für eine ganze Zeit verweilen die meisten Leute hier bevor sich die Masse langsam auflößt und jeder sich wieder auf seinen Weg macht. Die Frau die uns herführte möchte am liebsten noch etwas Geld mit Ihrem Shop verdienen, aber keines Ihrer Produkte lößt begehren bei mir aus.

Mein Weg führt mich nicht ganz direkt zunächst zurück zum Hostel, in welchem ich ein paar Minuten später auf Simon wieder treffe. So wohl er als auch die Deutsche machen sich dann mit mir auf die weitere Gegend mit dem Roller zu erkunden – zunächst aber ein Snack in einem kleinen Restaurant. Danach sammeln wir auch zwei weitere Deutsche ein die wir von Inle Lake kennen ein, so macht sich unsere kleine Gang auf die Wege zwischen den Pagoden unsicher zu machen.
An einigen Pagoden halten wir, an Wenigen ist der Weg nach Oben möglich. So vergeht der Nachmittag bis meine Batterie anfängt zu blinken. Auf direktem Weg geht es zum Verleih, welcher mir einfach einen anderen Roller zur Verfügung stellt. Mit diesem geht es dann zu unserem auserkorenen Aussichtspunkt für den Sonnenuntergang.

Nach dem es von diesem zurück zum Hostel geht, gibt es noch ein Abendessen und einen frühen Schlaf – ein langer Tag geht zu Ende.

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