Bagan und die Sonne

Anmerkung: Hier sitze ich nun in Indonesien und versuche mich wieder nach Myanmar zurück zu versetzen – das zeit mir wie wichtig es ist so viel wie möglich nieder zu schreiben, man fängt so schnell an etwas zu vergessen. Zum Teil liegt es auch einfach daran das so viel passiert.

 

Der Morgen bricht an, nun die Frage ist: Bricht der morgen schon an oder ist es eigentlich noch Nacht. Denn erneut geht es zum Sonnenaufgang auf eine der Pagoden – wohl das wesentlichste in Bagan. Dieses mal bin ich aber nicht allein, allein ist man in Bagan zum Sonnenaufgang wohl nie aber…, dieses mal warten schon Simon und Tanja(die Deutsche), auch die die beiden deutschen Jungs werden noch dazu stoßen.

Eine kurze Fahrt zu unserem Treffpunkt führt uns alle zusammen, ein paar Minuten Später stehen wir auch schon erhöht und warten auf was da so kommen wird. Mit der Zeit treffen auch noch ein paar mehr ein, jedoch deutlich weniger als am Tag zuvor.
Der Sonnenaufgang an sich, ist halt ein Sonnenaufgang  – mit der Anzahl an Pagoden und Tempeln vor einem ist es aber sicherlich einer der lohnenswerteren Orte um früh auf zu stehen. Auch die Heißluftballone lassen nicht lange auf sich warten und geben der ganzen Szene den besondere Touch.

Nachdem das Schauspiel vorbei ist trennen sich unsere Wege, während die Jungs zu Ihrer Unterkunft fahren, machen Simon, Tanja und ich uns auf zu Unserer, bzw. Simon ist ein paar Meter weiter in einem anderen Hostel. Erst einmal frühstücken und dann ein Nickerchen bis ich auschecken muss. Den geliehen Scooter kann ich für den halben Preis an jemand anderen weiter geben, denn ich werde Ihn an diesem Tag nicht mehr benötigen.

Fünf Minuten nach der Check-Out Zeit bin ich aus dem Zimmer raus, in Asien ist auch eine halbe Stunde zum Glück total egal – wer ist hier schon pünktlich. Noch bevor ich eine weitere Runde geschlafen habe, besorgte ich mir ein Busticket nach Mandalay für den Nachmittag.
So sitze ich also im öffentlichen Bereich des Hostels, packe meine Rucksack ordentlich während Simon ankommt.
Im Tasche packen bin ich schnell, somit überlegen wir uns noch eine letztes mal etwas gemeinsam zu unternehmen, Ihn wird ein Nachtbus nach Yangon bringen und dann der Flieger über Bangkok zurük nach Paris.
Wir entscheiden uns für ein Eiscafé um die Ecke, mein Eis/Milchshake ist unglaublich gut – der Inhaber hat die Rezepte angeblich von seiner Zeit in Dubai als er mit einem Italiener zusammen gearbeitet hat – gut kopiert.

Schnell ist der Genuß aber auch schon vorbei und wir sitzen noch ein wenig im Hostel, Tanja gesellte sich auch noch einmal dazu bevor ich mich verabschieden muss. Zwei Wochen Laos und drei Wochen(mit Unterbrechungen) habe ich nun mit Simon verbracht, dieser Abschied ist anders als viele der Vorherigen – Nein, ich habe nicht geweint. Ich werde Ihn vermissen und dennoch hassen für das Wein, Käse, Schinken und Brot Foto das er mir in einer Woche von Paris schickt.

Die Busfahrt nach Mandalay verläuft größtenteils Ereignisslos und führt mich am frühen Abend in die Stadt. Eine kleine weitere Busfahrt später bin ich am Hostel angekommen und kann Naree auf der Dachterrasse überraschen.

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2 Kommentare

  1. Endlich geht es weiter… 😉

    Wer ist Naree?

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