Die ersten Tage in den Philippinen

An dieser Stelle möchte ich kurz nochmal in Hongkog ansetzten. Kurz nachdem ich den Flieger betreten habe, befand ich mich im Mittelbereich mit nicht besonders viel Beinfreiheit – nichts besonderes, mein übliches Problem in Flugzeugen. Das Flugzeug selbst schien aber bei weitem nicht ausgebucht zu sein – eine kurze Nachfrage beim Personal später fand ich mich wieder im Eingangsbereich mit der größten Beinfreiheit die ich je in einem Flugzeug hatte(Klappte genau so auch auf dem zweiten Flug). So weit gefällt mir Cebu Pacific schon mal, auch wenn es eine billig Airline, im Stil von Ryanair ist – ein weiteres Plus gibt es für „Foo Fighters“ „learn to flight“ welches als erster Song aus den Lautsprechern kam.

Nach ein paar Stunden und zwei Flügen stieg ich dann in Puerto Princessa aus dem Flieger und wurde direkt etwas von dem sehr feuchten und warmen Wetter erschlagen. An den großen Pfützen zu erkennen hatte es erst kurz vorher stark geregnet. Eine kurze Fahrt zu meinem Hostel und einem Zwischenstop an einem Bankautomat(Wechselkurs ca. 1€ – 60 Pesos) später konnte ich mein Gebäck auf meinem Bett ablegen. Der Hostelesitzer war schon fast unglaubwürdig freundlich und hilfsbereit, genau so wie der Fahrer. Nach ein paar Tagen realisiert man dann aber das nichts dahinter steckt, sondern die Menschen wirklich einfach freundlich und hilfsbereit sind.
Ich machte mich ein wenig frisch bevor es los ging die nähere Umgebung nach etwas zu Essen abzusuchen gefolgt von einem Bier in einer kleinen Bar, dessen Wirt aus Schweden kam. Dies ergab ein sehr interessantes und ausgiebiges Gespräch über die Philippinen und was man von Zuhause vermisst. Kurzer Einblick: Das Bier San Miguel ist ursprünglich aus den Philippinen, ich dachte immer es kommt aus Spanien. Wenn man dann ein Bier in der Flasche erhält, kommt dieses meist mit einer Serviette um das Mundstück. Diese ist dafür gedacht die Flasche von Rost zu befreien, der dem schwülen Wetter und dem Kronkorken geschuldet ist.

Nach einer entspannten aber warmen Nacht begab ich mich am nächsten Tag mit Kent(anderer Hostelbesucher) spontan in die Honda Bay um an einer Islandhopping Tour teilzunehmen. Drei Inseln, ein wenig Schorcheln, Schwimmen, Inseln erkunden und ein Mittagessen später ging es zurück zum Hostel.

Mit meinem an diesem Tag gewonnen sonnengebrannten Rücken(Ja, ich sollte es eigentlich besser wissen) begab ich mich dann auf den Bauch um zu schlafen. Früh am nächsten Tag ging es mit einer kleinen Gruppe, in einem recht engen Van zum Underground River. Eine insgesamt recht lange Anreise, denn nach dem 90 Minuten Ritt im Van geht es führ einige Minuten auf ein Boot, danach ein Spaziergang durch den Jungle und ab geht es mit dem nächsten Boot in die Höhle. Für 40 Minuten hat man eine Audioguide geführte Tour durch eine beeindruckende Höhle – wenn man Höhlen mag. Die Minuten gehen recht schnell vorbei, Innen erwarten einen interessante Gebilde aus Kalk, Schwalben, Fledermäuse(immer den Mund geschlossen halten) und kurzzeitig absolute Dunkelheit wenn der Ruderer die einzige Lichtquelle ausschaltet. Gefolgt von einem Mittagessen geht es den gesammten Weg zurück.
Nicht das ich an dem Tag nicht schon genug unterwegs gewesen wäre, machte ich mich direkt im Anschluss auch noch auf den Weg in Richtung El Nido. Wie auch die beiden Touren zuvor, mit freundlicher Unterstützung des Hostelbesitzers. Eine kurze Fahrt zum Busbahnhof, langes warten und dann eine vollgepackter Minivan voll mit Menschen. Inklusive einer kurzen Pause benötigte es ein paar Stunden bevor ich mich in El Nido wiederfand. Wenige Gehminuten später erreichte ich meine Unterkunft – mit einem klimatiesiertem Raum in dem es endlich mal trocken und angenehm kühl war – zumindest wenn der Strom nicht ausfiel. Das ist ein übliches Problem in den Philippinen, aber besonders wenn es stark Regnet – dieses Problem sollte mich auch noch besonders treffen, dazu aber mehr im nächsten Beitrag.

Die folgenden Tage war es fast durchgehen am regnen, ein Taifun verwandelte die gesamten Philippinen in eine Dusche. Wunderbar – hätte ich die Zeit zumindest für weitere Recherche nutzen können, wenn nicht auch das WLAN eher bescheiden gewesen wäre. Es reichte gerade einmal für Nachrichtenaustausch, war aber zumindest auch bei Stromausfällen durch den Generator abgesichter – die Klimanlage leider(und versändlicher Weise) nicht.

Kurz nachdem ich mir zumindest eine neue Badehose besorgt hatte – meine eigentliche hat wohl jemand in Puerto Princessa eingepackt, ausversehen sicherlich, aber zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Also kurz nachdem ich dies erledigt hatte am Samstag, saß ich im Hostel und erhielt eine Mail von TAO Experience: „Bist du schon in El Nido..? – Das Meeting für deinen Trip hat gerade begonnen“
Ich war etwas überrascht und verstand nicht warum mein Kalendereintrag mir erzählen wollte das, dieses Meeting am nächsten Tag sein sollte… Dazu aber mehr im nächsten Beitrag 😉

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3 Kommentare

  1. ICH BIN SEHR GESPANNT!

    • Alle Berichte fertig geschrieben – die nächsten drei Tag gibt es täglich Einen.

      Und die ersten Bilder von den Philippinen sind auch schon bei Fickr hochgeladen.

  2. Pingback:TAO Experience der Abschluss – Michael Pohlmann

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