Drachenberge

Durban nutze ich selber größtenteils um mich selbst ein wenig zu organiesieren. Mit gutem WLAN schaffe ich es die ein oder andere Unterkunft zu kontaktieren, Beiträge zu schreiben, die ersten Fotos zu bearbeiten und hoch zu laden.
Zwischendurch statte ich den indischen Ozean dann noch einen kurzen Besuch ab, welcher einen, wie die ganze Stadt, sehr windig begrüßt.
Nach einem vollen Tag an welchem ich sehr produktiv war und einiges nachgeholt habe und zweit Nächten in denen ich etwas schlaf nachgeholt habe werde ich am letzten Tag gegen Mittag von einem Shuttle Service abgeholt. Dieser bringt mich direkt bis nach Underberg, in dessen nähe meine Unterkunft für die nächsten zwei Nächte sich befindet.

Mitten in den Drakensburg Mountains finde ich mich dann wieder. Ehrlich gesagt sieht es hier nicht so aus wie das was man von Südafrika erwarten würde. Generell erinnert es mich sehr an Schottland, vielleicht alles ein wenig größer. Mit einem netten Abendessen und einem Film welchen ich schon längst gesehen haben wollte(„Ein viertel der Welt“ auf Vimeo zu mieten) geht es für mich ins Bett.
Schon bei meiner Ankunft musste ich feststellen WIE leise es hier ist und in der Nacht hat dieses auch ungemein geholfen.
Gegen 7:00 Uhr wache ich ausgeschlafen auf und mache mich nach einem leckeren Frühstück auf, eine kleine Wanderung zu unternehmen. Nach einem Stück bergauf habe ich auch schon eine Gruppe aus Südafrikanern eingeholt, die einige Minuten vor mir gestartet ist. Von dort geht es dann über ein Plateu, an einem Berg entlang und runter zu einem Fluß. Diesen Fluß geht es dann bis zur Straße zurück.
An diesem Abend mache ich dann ein paar Nudeln und nutze ein Dose „Gemüse in Süß Saurer Soße“ die ich seit Marloth Park mit mir rum schleppe.

Am Abend bekomme ich mein, bis dahin einsames Dorm, einen neuen Bewohner. Ein koreanischer Programierer der in den nächsten Monaten von Südafrika über Ägypten bis nach Marokko reisen möchte. Für den nächsten Tag haben wir aber zunächst den gleiche Plan, hoch zum Sani Pass.
Früh stehen wir gemeinsam auf und versuchen dann für eine Weile per Anhalter mitgenommen zu werden. Unglücklicherweise kommte die Ruhe an diesem Ort natürlich auch daher, dass hier so wenig verkehr ist. Plan B ist dann zunächst zurück nach Underberg zu fahren. Von dort ist es dann deutlich einfacher einen Minibuss bis nach Lesotho hinein zu finden.

Gesagt getan geht es eine Weile später auch schon bergauf. Eingepfercht in den kleine Bus erreichen wir die südafrikanische Grenze noch Problemlos. Der interessante Teil der Strecke beginnt erst hier. Bis wir den Grenzpunkt von Lesotho erreichen, schieben wir uns die 5 Kilometer langsam hinauf.
Der Grenzmitarbeiter konnte dann natürlich auch ein wenig Deutsch – er war mal drei Monate in Heidelberg….
Hinter dem Grenzpunkt liegt dann auch gleich der höchste Pub von Afrika, in welchem wir uns direkt ein Bier gönnen. Etliche weitere Gäste unserer Unterkunft sind auch anwesend – die meisten davon nur für den Tag.

Nach unserem Bier entscheiden wir uns dafür, für die Nacht zu bleiben. So bleibt genug Zeit ein wenig die Umgeung zu erkunden. Während wir dieses tun, kommen wieder einmal Wolken auf. Als diese dann sich langsam die Klippen hinauf schieben, dränge ich den Koreaner dazu sich zurück zum Pub zu bewegen. Mit einer Klippe neben mir möchte ich nicht das gleiche erleben was mir in Swasiland passiert ist.
Nach einem weiteren Bier geht es dann zurück zu unserem Zimmer.

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