Einmal im Kreis und ab nach Quito

Das Abendessen mit den beiden Deutschen hat geklappt. Gemütlich geht es dann am nächsten Tag weiter Richtung Norden. Ein Bus, dann noch ein Bus und eine letzte Verbindung zu meinem Ziel: Quilotoa.
Auf dem Weg nach hier habe ich mir Zeit gelassen, dem entsprechend ist es Dunkel, dennoch bin ich überrascht das es im Hostel noch kälter ist als außerhalb. Also schmeiße ich mich schon bald unter die drei Decken – viel mehr gibt es hier Abends auch nicht zu tun.

Einigermaßen früh geht es aus dem Bett und nach dem Frühstück zu dem größeren Spaziergang: Einmal um den Krater und den sich darin befindlichen See herum. Auf und Ab geht es immer am Rand entlang mit dem Höhepunkt kurz vor Ende auf knapp 4000 Metern. Auch wenn ich mich durch die letzten Wochen sehr gut an die Höhe gewöhnt habe, ist es doch ein wenig anstrengender als auf Meeresspiegel.

Auf dem Weg zur Bushaltestelle bzw. zur Straße an dem der Bus vorbei fährt, greife ich mir meinen Rucksack, den ich in der Unterkunft zurückgelassen habe. Noch bevor ich die Durchfahrtstraße erreiche fährt ein Bus eben Diese hinab, hält dann aber an der Kreuzung um mich mit zu nehmen.
Einen Umstieg und knapp vier Stunden später finde ich mich dann in Quito wieder, die Hauptstadt von Ecuador, durch deren nördlichen Randgebiete auch der Äquator verläuft.
Mein Hostel liegt am Rand der Altstadt für den nächsten Tag steht aber zunächst ein Gebiet weiter im Norden auf meinem Plan. Abends finde ich ein kleines Café in dem es für mich eine leckere Lasagne gibt und dort entdecke ich auch zwei Gesichter wieder – so recht können wir uns aber alle nicht erinnern wo wir uns getroffen haben.
Der nächste Morgen beginnt dann mit einm nicht unüblichen Marktbesuch, in dem es ein ausgiebiges Frühstück gibt. Von hier laufe ich dann durch zwei Parks um dann festzustellen das dies Gegend hauptsächlich aus Bars und Clubs besteht, welches mich zumindest dazu verleitet in einem „Brauhaus“ ein paar Deutsche Biere zu probieren.

Des Abends treffe ich dann eine Engländerin in ihrem Hostel an, Sie hatte ich in Huaraz kennen gelernt. Nach ein paar Bier mache ich mich bald wieder auf den Weg zu meinem Hostel, während es für Sie weiter nach Kolumbien geht.

In den zwei weiteren Tagen erkunde ich dann noch ein wenig Quito. Eine Kirche ist dabei die man erklimmen kann und eine andere in der ohne Ende Blattgold verarbeitet wurde. Ich schaue auch noch in einem Bankmuseum, inklusive alter Währung vorbei.
Quito insgesamt ganz nett, ein wenig verschlafen kommt es mir zumindest in der Altstadt vor, gegen 20 Uhr wird es deutlich ruhiger und fast alle Geschäfte schließen.
Am letzten Abend entdecke ich dann zwar noch eine Party und Kneipen Straße, fühle mich aber nicht besonders gut, was auch die nächsten Tage noch ein wenig anhalten wird – anscheind habe ich den Wind am Abend doch unterschätzt.

Ein wenig grübel ich noch wie genau mein Plan aussieht für die nächsten Tage. Fest steht aber das Otavalo das erste Ziel am nächsten Tag sein wird.

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2 Kommentare

  1. Juhuuu. Ich hab als gelesen 😀 Diese Fotos… So herrlich schön.

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