Wundervolles Pai

Nach einem guten selbst gemachten Ginger Ale und einem Sandwich mit Avocado und rote Beete springen wir dann zu dritt auf unsere zwei Roller. Erstes Ziel für den Nachmittag ist der Land Split of Pai, ein durch eine Erruption entstandener Riss in der Landschaft. Eigentlich gar nicht so besonders, aber es liegt auch auf dem Weg zum Canyon. Besonders macht den Land Split ehr die Besitzer des Grundstücks – diese haben dort eine kleine Farm, bieten einem Saft und ein paar Snacks an, welche man dann nach eigenem ermessen bezahlt. Wer mag kann dann noch Tee, Snacks oder Wein kaufen und mitnehmen.
Der schon angesprochene Canyon liegt ein paar Minuten südlich von Pai, wir gelangen dort passend zum Sonnenuntergang. Neben uns sind auch noch dutzender andere Leute auf diese Idee gekommen – es wird sich zeigen das sich jeden Abend hier viele Leute zusammen finden.
Nachdem die Sonne verschwunden ist geht es zurück Richtung Pai, direkt auf den Nachtmarkt. Welcher zwar auch ein paar typische touristische Produkte anbietet aber auch eine Menge an verschiedenen Genüßen bereit hält.
Gesättigt geht es zusammen mit der Israeli noch in eine Jazz Bar in der allabendlich eine Band auftrit – bevor es für mich ins Bett geht.

Denn der neue Morgen bricht früh an. Zusammen mit meiner Begleiterin vom Vortag machen wir uns auf um den Sonnenaufgang zu betrachten, ein entsprechender Aussichtspunkt war schon vor ein paar Tagen in meiner Karte markiert. Rechtzeitig angekommen genießen wir Sonnenaufgang und eine Kanne Tee.
Eine gute Stunde verweilen wir bevor es auf zu heißen Quellen geht – einige Kilometer machen wir uns dafür auf in den Norden, auf den letzten Metern zweifel ich kurz ob der Roller stark genug für zwei ist, geht es doch beträchtlich bergauf. Erfolgreich erblicken wir dann aber die fast Menschenleeren Becken. Das Wasser selbst ist angenehm warm und läd zum entspannen ein – nur ab und zu tauchen weitere Personen auf, als es dann die große Thai Gruppe ist die ankommt entscheiden wir uns dafür den Rückweg anzutreten.
Der Nachmittag verläuft dann ehr entspannd im Hostel, gefolgt von einem weiteren Sonnenuntergang am Canyon und einem erneuten Besuch des Nachtmarkts.

Mit deutlich mehr schlaf wache ich dann am nächsten Tag auf. Rucksack packen und ein Frühstück im Dorf bereiten mich dann auf die Rückfahrt vor. Etwas sicherer auf dem Scooter genieße ich die Kurven noch einmal mehr.
Nach knapp drei Stunden finde ich mich dann wieder in Chiang Mai wieder – kurzer Zwischenstopp an einem Kloster wird gefolgt mit der Ankunft an meinem bekannten Hostel(Empfehlung: Monkeytoe).
Diese Tage sind dann von eine bisschen mehr Chiang Mai erforschen, ein wenig Party, Essen und einer weiteren Massage erfüllt. Zu dem nutze ich die Zeit meine nächsten Schritte zu planen. Schnell ist dafür der Bus nach Mae Sot gebucht, die Unterkunft dort ebenfalls und damit meine vorerst letzten Tage in Thailand gezählt.

Da ich den 12:30 Uhr Bus gewählt habe, bleibt mir ein gemütlicher Morgen im Hostel bevor ich mich zum Bus Terminal 3 begeben muss. Die Fahrt in dem einigermaßen vernünftigen Buss dauert knapp 6 Stunden und wird vor allem gegen Ende durch eine Menge Serpentinen nicht gerade angenehmer.
In Mae Sot angekommen mache ich mich wieder einmal zu Fuß auf meine Hostel zu erreichen – gerade nach dieser Busfahrt freue ich mich über ein wenig Bewegung. Ein schnelles Abendessen wird mit ein paar Franzosen aus dem Buss eingenommen bevor es ins Bett geht.

Ich wache scheinbar als Erster auf, habe an diesem Tag aber auch noch einiges vor – zunächst geht es mit einem Tuk Tuk zur Grenze von Myanmar. Aus Thailand bin ich dann genau so schnell ausgestempelt wie ich in Myanmar mit meinem eVisa eingestempelt bin. Und damit befinde ich mich in meinem nächsten Land, auf das ich mich sehr freu: Myanmar.

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4 Kommentare

  1. Was ist das auf dem Foto mit dem Tee?
    Sieht aus wie eine Art Croissant?

    Und was hast du spannendes auf dem Nachtmarkt zu essen gefunden?

  2. Ja. Da kann man schon neidisch werden… Bei solchen Bildern und all den Geschichten 😀

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