Armenia und viel wichtiger: die Umgebung

Ohne Probleme finde ich mein Café um die Stunden bis zur Busfahrt produktiv zu nutzen. Als es Zeit wird, packe ich meine Sachen zusammen und treffe mich wieder mit Angelica, denn mit Ihr und drei ihrer Freundinen geht es gemeinsam los – das kann spannend werden.
Eine Fahrt durch die gut gefüllten Straßen bringt uns bald darauf zum Busterminal, in dem ich dann die anderen Drei kennen lerne bevor es auch schon in den Bus geht.
Diesmal bin ich mit zwei T-Shirts und Pulli auch auf die Kälte vorbereitet – zum glück ist es dieses Mal gar nicht so schlimm.

Mit wenig Schlaf erreicht der Bus am sehr frühen Morgen das Ziel – ein paar Momente später sind wir dann auch an der Unterkunft angekommen. Das Zimmer der Mädchen ist auch schon verfügbar, währendessen schlafe ich nochmal kurz auf dem Sofa ein.
Von hier geht es heute dann direkt los, wie ich erst jetzt verstehe ist der Plan für heute ein Freizeitpark – hatte ich bei „Tal des Kaffees“ nicht wirklich erwartet, aber warum eigentlich nicht.

Nun brauche ich wahrscheinlich nicht viel über ein Tag in einem Vergnügungspark erzählen. Das Thema Kaffee ist zumindest das ein oder andere Mal zu erkennen und die Menge an Attraktionen beschäftigt uns den Rest des Tages.
Am Abend zeigt Armenia dann das es generell kein besonderer Ort ist um hier her zu reisen, aber ein guter Ausgangspunkt. Viele andere Reisende die ich getroffen habe, sind auch hauptsächlich in Salento untergekommen, welches bei uns für Morgen ansteht.

Nachdem wir noch etwas länger gemeinsam im Zimmer der Mädchen Zeit verbracht hatten, schieben sich einige Pläne für diesen Tag etwas nach hinten. Nach einer Weile schaffen wir es dann aber doch einen Bus zu finden, welcher uns nach Salento bringen wird.

In Salento zeigt sich dann ganz schnell die Menge an Touristen die dieser Ort an sich zieht. Auf dem Hauptplatz schieben sich die Menschen an Restaurants, Saftverkäufern und Souveniershops vorbei. Der Strom führt einen direkt hoch zu einem kleinen Aussichtspunkt oberhalb des Dorfes. Auf dem Weg dorthin schnappe ich mir einen Kaffee aus einem kleines Café, welcher sich dann als einer der Besten rausstellt die ich auf dieser Reise hatte – dazu passend gibt es noch einen Brownie auf die Hand und hoch die Treppen.
Oben erblicken wir dann eine Band und weitere Souvenier bzw. Schmuckverkäufer.
Der Ausblick hält uns nicht besonders lange hier oben, so geht es an einigen Läden vorbei wieder zurück zum Platz, wo es dann zunächst ein Mittagessen für uns gibt.

Kurz vorher werde ich dann noch von einem Kolumbianer angehalten der ein wenig sein Deutsch üben möchte – warum lernen so viele Deutsch? Er hat dann aber zumindest auch die Info, wie wir zu unserem Ziel für den Nachmittag kommen.
Gegessen und nochmal alle zum Klo, danach geht es in einen Jeep, der uns ein paar Kilometer außerhalb der Stadt auswirft. Beim verlassen der Stadt winke ich dann noch der zu, die ich in Tayrona und in Bogota getroffen habe. Nun sind wir an dem Hauptgrund angekommen, warum Salento so beliebt ist: Die höchsten Palmen der Welt.

Eine ganze Weile wandern wir in der Gegend umher – mit mehr Zeit würde es auch noch mehr zu entdecken geben, aber der Morgen war doch etwas chaotisch. Generell ist die höhe dieser Palmen schon unglaublich und wohl nur schwer auf Bildern wieder zu geben.
Mit eintreten der Dunkelheit stehen wir Schlange um in einen der letzten Jeeps einzusteigen, nun ich stehe hinten mit zwei anderen auf einer Stufe. Was aber dafür sorgt das ich den Sternenhimmel genießen kann. Dafür ist eine gute Nacht, mit wenig Licht hier draußen, dennoch war es damals in den Philippinen noch deutlich Dunkler.

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