Der schnelle Weg in die Hauptstadt

Nachdem der Engländer und ich und von der Deutschen im Tayrona National Park verbschiedet haben, geht es Richtung Ausgang. Das sind dann aber noch ein paar Stunden. Es geht nun aber gemütlich an diversen, traumhaften Stränden vorbei oder durch die deutlich angenehmer temperierten Wälder immer geradeaus.
An einem Strand, der mittlerweile abgesperrt ist, warnt ein Schild davor sich ins Wasser zu bewegen – „Mehr als 100 Personen sind an diesem Strand gestorben….“ In diversen Sprachen geht man sicher dass es auch jeder versteht.

Auf den letzten Metern geht es noch einmal ein wenig auf und ab. Bald ist dann aber ein Shuttle erreicht der einen bis zum Eingang bringt. Von hier können wir dann bis zu unserem Hostel laufen. Der Engländer macht sich noch auf in die Fluten zu springen, ich hingegen genieße eine Dusche nachdem ich ein wenig ausgeschwitzt bin – hier fällt mir dann auch auf das bald mal wieder Waschtag sein muss.
Müde falle ich relativ früh ins Bett um am nächsten Morgen, ausgiebieg zu Frühstücken.

Da der Engländern heute etwas ein Santa Marta zu erledigen hat, warte ich bis er bereit ist um sich dann gemeinsam auf den Weg zu machen. Zwei Buss bringen uns zu seinem Ziel, ein weiterer führt mich dann auch ans Ende meiner Reise für diesen Tag.
Ich sitze in einem Hostel direkt am Strand, ein paar Kilometer nördlich des Flughafen von Santa Marta. Morgen um 8:39 Uhr bringt mich dann ein Flugzeug nach Bogotá. Auf wiedersehen Strand und warmes Wetter und Hallo erfrischendes Bogotá. Irgendwie auch der Startschuss für den letzten halben Monat bis ich wieder Zuhause bin.

In Bogotá angekommen muss ich doch feststellen wie viel angenehmer ein Flug ist als eine Nachtfahrt mit dem Bus – ok, keine große Überraschung. Ausserhalb des Terminals schaue ich mich nach den Bussen um, von denen mich einer hoffentlich in die Stadt bringt. Ich glaube den richtigen gefunden zu haben, als dieser dann an meiner Haltestelle angkommt, muss ich sehen das ich dafür eine Karte brauche. Um sicher zu gehen frage ich den Herrn vor mir – er bestätigt dies, weißt mich aber gleichzeitig darauf hin im zu folgen – freundlicherweise läd er mich mit seiner Karte für die Fahrt ein. Es ist doch immer wieder schön so etwas zu erleben.

Nach einer ganzen Weile bin ich dann dicht an meiner Unterkunft, zu der es zu Fuß nur noch fünf Minuten sind.
Erste wichtige Aufgabe ist: Wäsche. Mit der deutlich erhöhten Schweißproduktion in der Hitze ist doch vieles reif dafür – zu dem ist die letzte Wäsche auch in Cartagena gewesen.
Nachdem dies erledigt ist, mache ich es mir gemütlich bevor ein Treffen mit Angelica ansteht. Sie habe ich vor ein paar Monaten in der Oase von Huacachina(Peru) getroffen. Damals war zwar noch nicht sicher ob ich nach Kolumbien gehen werde, für den Fall das es dazu kommt, sollte ich mich bei Ihr melden – gesagt getan.
Zusammen geht es auf die Dachterrasse eines kleinen Lokals. Hier genießen wir den Sonntenuntergang und einen heißen Wein – Glühwein ist besser.

Für den nächsten Tag habe ich mir die Erkundung der näheren Umgebung vor genommen – dabei entdecke ich einige wunderschöne, alte Gebäude. Am späten Nachmittag strahlt dazu auch noch die goldenen Sonnenstrahlen auf die Fassaden. Zumindest dieser Teil von Bogotá gefällt mir sehr gut.
Die Wäsche hole ich dann noch ab und beginnen meinen Rucksack zu packen, dabei mache ich Ihn einmal komplett leer und sortiere Alles Ordentlich wieder ein – es macht schon eindeutig einen Unterschied wie sorgfältig man dabei ist.

Es ist Freitag, Tasche in den Abstellraum bringen, ein wenig durch die Straßen ziehen und noch ein Mittagessen mit jemanden den ich in Tayrona kennengelert habe genießen. Danach geht es mal wieder in ein kleines Café für Fotos und schreiben. Heute Abend ist dann wieder ein Nachtbus dran.

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