Golden Gate und Sin City

Der letzte Tag in San Francisco bricht auch schon an und genau heute ist es an der Zeit für mich lange zu schlafen. Schnell aus dem Bett, frühstücken, Tasche packen und auschecken. Dann aber es sich nochmal gemütlich machen um ein wenig zu schreiben.
Am Nachmittag zieht es mich dann noch mal auf die Straße, da ist noch eine Sache die ich auf jeden Fall besuchen muss bevor es am Abend in den Bus geht. So nach wie möglich bewege ich mich mit den Bussen zur Golden Gate Bridge. Beim Aussteigen steht Sie schon imposant fast vor mir. Gemütlich mache ich mich auf, auf die andere Uferseite zu spazieren, was auch viele andere Starten, aber sobald Sie Ihr Foto habe drehen die meisten um.
Eine Weile später erreiche ich mein erstes Ziel, so kann ich den Blick entlang der Brücke und über die Stadt genießen. Von hier mache ich mich dann nocheinmal auf ein paar Meter Bergauf zu gehen, der Blick von der Pazifikseite muss auch noch erhascht werden bevor ich den langen Weg zum Hostel zurück antrete.

Die drei Kilometer zur Greyhound Station lege ich einem weiteren Gemütlichen Spaziergang zurück. Der Bus erfreut mich dann mit relativ viel Fußraum und WLAN, auch ein wenig Schlaf erhalte ich. Früh am morgen heißt es dann umsteigen und ein paar weitere Stunden und Nickerchen später sehe ich die reisigen, bekannten Hotels bzw. Casionos auf meiner Fensterseite. Ein unwiklicher Anblick in mitten der kargen fast wüstenartigen Landschaft die ich zuvor erblicken konnte. Zum Halt kommen wir dann aber nicht am Strip sondern in Downton Las Vegas, im so zu sagen alten Vegas, hier wo alle begonnen hat. Das Golden Nugget und andere Casinos erinnern mich an alte Hollywood Streifen.
An den glücklich in der öffentlichkeit trinkenden Touristen vorbei stärke ich mich kurz, bevor ich mich auf mein Weg mache in meine Unterkunft.

Nach einer entspannten Dusche, mache ich mich in die Dunkelheit auf. Nun, bei der ganzen Beleuchtung bleibt nicht viel Dunkelheit. Hoch türmen sich die Gebäude vom „The Mirage“, „Ceasers Palace“, „Paris“, „The Venetian“, „Belacio“ und vielen anderen auf. Dies bleibt dann aber auch nur ein kleiner Spaziergang, da es am nächsten Tag mal wieder früh raus geht.
Gegen 4:30 Uhr schmeißt mich mein Wecker raus, schnell fertig gemacht und zur Abholstation für meine Tour des Tages.
Im Bus kann ich dann zumindest noch ein wenig schlafen, denn es dauert knapp 5 Stunden bis zum Ziel. Ein kurzer Stopp in Utah und dann geht es nach Arizona.

Endlich angekommen ist unser erster Halt der Horseshoebend, an dieser Stelle macht der Colorado River eine große Drehung bevor es weiter geht. Ein atemberaubender Ausblick den man hier erhält, natürlich inklusive einer großen Menge an Touristen. Allein mein Bus besteht zu großen Teilen aus Chinesen, daher ist die Tour auch gleich zweisprachig.
Nach einer Stunde die viel zu schnell vorüber ging, folgte der nächste Stopp dann am Antelope Canyon, der sich nur ein paar Fahrminuten weiter befindet.

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