Johannesburg, Joburg, Jozi

Vom Flughafen mache ich mich relativ bequem, mit dem Zug, auf den Weg in die Stadt. Schnell hebe ich noch ein paar südafrikanische Rand ab – der Wechselkurs ist etwa 16 Rand zu einem Euro.
Mit einmal Umsteigen geht es die Rolltreppe hoch um dann ein paar Straßen von meinem Hostel entfernt, das erst mal die Stadt zu erblicken. Etwas überrascht bin ich davon, dass scheinbar kein anderer Weißer unterwegs ist – die wird sich auch in den nächsten Tagen so weiter entwickeln.
Relativ früh an meiner Unterkunft, muss ich noch ein wenig warten bis ich in mein Zimmer kann. Die Zeit nutze ich um mir einen ersten Überblick der Nachbarschaft zu machen und heraus zu finden was es zumindest in Johannesburg zu sehen zu gibt. Nachdem ich dann in mein vier-Betten Dorm kann, mache ich mich ein wenig frisch bevor ich mir das erste Mal etwas zu Essen besorge. Es geht zu einem Brai Restaurant, welches mir empfohlen wurde. Brai ist das Südafrikanische Wort für Barbeque bzw. Grillen. Gefüllt mit einer leckeren Mischung aus Würstchen, Steak, Hähnchenkeule, Soße und einem auf Kartoffel bassierten Stampf, gehe ich am Suüpermarkt vorbei zurück zu Hostel, wo später dann Filmabend auf dem Plan steht.

Am meinem ersten Morgen in Südafrika schlafe ich erst mal länger als eigentlich geplant, aber das ist wohl sehr typisch für den Tag nach der langen Anreise. Generell steht auch für heute noch ein wenig Planung an, dieses Mal für den Rest von SA und die dementsprechende Route die ich einschlagen möchte.
Nachdem die ersten Ideen stehen mache ich mich auf mir eine SIM Karte zu besorgen, die ist hier wieder einmal günstiger als in Südamerika und bei fünf Wochen Aufenthalt, defenitiv lohnenswert. Auf die Empfehlung der Hostelmitarbeiter gehe ich ohne Tasche zum Vodacom Laden, denn gerade in der Gegend um das Hostel und in der Stadt Mitte ist es nicht selten das man ausgeraubt wird. Diese Tatsache läßt mich auch ein wenig schneller gehen in den nächsten Tagen und die ein oder andere Ansammlung von Leuten umgehen.
Die SIM Karte ist dann schnell besorgt und da das African Museum direkt um die Ecke ist und kostenlos, nutze ich auch noch die Chance. Viel zu bieten hat es nicht, daher rufe ich schon bald ein Uber – ebenfalls eine Empfehlung der Hostelmitarbeiter – um mich zu Apartheid Museum auf zu machen.

Beim kauf des Tickets erfährt man dann ob man Weißer oder nicht-Weißer ist – dies entscheidet dann durch welchen Eingang man das Museum betreten „muss“. Nach ein paar Metern kommen die Wege dann zusammen. Es dauert einige Zeit durch das Museum zu gehen und die temporäre Austellung(derzeit Nelson Mandela) verlängert diese Zeit nocheinmal deutlich.
Um einiges Wissen berreichert aber auch etwas niedergeschlagen gehe ich dann nach gut zwei Stunden wieder hinaus. Es ist zwar gut das die Apartheid offiziel beendet ist, aber die Probleme, die daraus entstanden sind, sind noch lange nicht aus der Welt geschaffen.

Mit einem weiteren Uber geht es zurück zum Hostel – weiteres Planen folgt und am Abend steht heute eine No Power Hour an – mindestens eine Stunde zusammen sitzen und nicht auf sein Smartphone schauen… es wird ein unterhaltsamer Abend.

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