Liebliche Gewohnheit

Der Sonntag steht an und ich schaffe es wirklich ein wenig Lima zu erkunden. Erster Wegpunkt für den Tag ist Callao, welches an sich gar nicht mehr zu Lima gehört, aber Beide grenzen direkt an einander. Beim Aussteigen im Gebiet um das Monumental Callao(Kunstmuseum) rät der Taxi/Uberfahrer mir, nicht aus diesem Gebiet heraus zu laufen, es ist zu gefährlich – ok, alles klar. Da fährt er dann auch schon davon.
Ein paar Minuten erkunde ich die Strassen, eine kleine Kirche und genieße eine Art Nachspeise, glaub ich. Viele alte und sehr alte Gebäude reihen sich hier aneinander, welches aber wohl für viele Orte in Lima stimmt. Im Kunstmuseum, welches mehr einige Ateliers in einem großen Gebäude ist, schlendere ich noch ein wenig herum bevor es dann bald weiter ins Zentrum von Lima geht.

Im Zentrum angekommen gibt es neben einem typisch gebratenen Hühnchen mit Pommes weitere alte Häuser und Kirchen. Ein kurzer Besuch in einem Schokoladenmuseum – welches wiederrum mehr ein Shop ist, genau so wie das Pisco Museum nebenan – und einige Meter durch die Strassen später mache ich mich wieder auf zu meiner Unterkunft, am nächsten Tag ruft mein Spanisch Unterricht wieder.

An den Nachmittagen geht es ab und zu mit anderen Schülern in ein Museum, Café oder Abends auf ein Bier raus. Auch die Schule selbst bietet jede Woche neue Aktivitäten an denen man teilnehmen kann. Eine davon ist ein Ausflug an den Samstagen – für den Nächsten ist eine Reise nach Cerro Azul und Lunahuaná geplant, hier schreibe ich mich „auf drängen“ meiner Lehrerin ein.
Wärend Cerro Azul, vor allem aufgrund des Wetters nicht besonders viel zu bieten hat, ist Lunahuaná aber ganz niedlich. Zunächst werden ein paar Aktivitäten abgeklappert: Quad, Zipline, Wildwasserrafting  – beim letzten bin ich für die 7,50€ auch dabei, wenngleich etwas unvorbereitet und nass ohne Klamotten zum Wechseln hinterher. Nicht ganz durchdacht, aber zum glück trocknen die meisten Sachen die ich habe relativ flott.
Eine Mittagessen und Piscotasting später geht es dann wieder zurück nach Lima.

Dann ist es auch schon die letzte Woche Spanisch. Es ist generell viel Grammatik, genau das was man sich halt schlechter selber beibringen kann – mehr Vokabeln zu lernen ist dann wohl meine eigene Aufgabe. In der zweiten als auch der dritten Woche sind wir lediglich zu Zweit und alle drei Wochen begleitet mich die gleiche Lehrerin. Am Ende komme ich etwa da an wo ich sein wollte, ich komme von A nach B, kann ein wenig über mich reden, Fragen stellen und kenne auch die Grundlagen der einfachen Vergangenheit. Also wer in Lima Spanisch lernen, auffrischen oder verbessern möchte kann sich gern die Peruwayna Schule anschauen.

Am Freitag der letzten Woche steht ein kleiner Cocktail Kurs für die Schüler an, der natürlich in der ein oder anderen Bar fortgesetzt wird.
Für das Wochenende steht dann noch einmal etwas von Lima an, Baranco, ein Stadteil südlich von Miraflores(wo ich untergekommen bin), wird erkundet und endlich kann ich eine Restaurant Empfehlung aus der ersten Woche überprüfen – zum Glück mit positivem Ergebnis(Isolina Taberna Peruana).

Nun ist es Montag, auch die letzten drei Wochen sind wieder einmal nur so dahin geflogen und nun geht es wieder los. Der Bus für den Tag bringt mich nach Paracas.

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