Stalins Geburtsort und weiter geht es

Pünktlich bin ich am Startpunkt meiner Tour. Zwei aus England und ein paar aus Russland sind mit dabei, sechs Israelis die zwar bezahlt haben aber nicht erscheinen sind vielleicht mit Ihrem Kater beschäftigt – so zumindest die vermutung des Guides.
Während wir aus Tifilis heraus fahren, bekommen wir einige Informationen, manche davon habe ich bereits während der Walking Tour erfahren. Noch ein kurzer Stopp an einem Supermarkt und kurze Zeit später sind wir schon an unserem eigentlichen ersten Stopp: Das kleine Städtchen Mzcheta – welches früher einmal die Hauptstadt von Georgien war.
Wir laufen ein wenig durch die Straßen, konzentrieren uns dabei aber auf eine Kirche bzw. hier scheint fast jede Kirche gleich ein Kloster zu sein.

Nach ein paar Minuten die wir uns frei bewegen können, geht es mit dem Transporter einen kleinen Hügel hinauf, von dem hat zum einen einen tollen Überblick über Mzcheta, zum Anderen, viel wichtigeren Teil, ist hier die Dschwari Kirche – in Dieser soll sich das Leibchen befinden, welches Jesus am Kreuz getragen haben soll. Dementsprechend zieht dieser Punkt besonders viele Touristen und Pilgern an – der gesammte Parkplatz ist voll mit Fahrzeugen.
Nicht lang und wir machen uns weiter auf den Weg in den Westen. Es dauert etwa eine Stunde bis wir in Gori angekommen, so ziemlich der einzige Ort in Georgien in dem die Sowjetunion noch wirklich präsent ist. Dies liegt hierbei ganz im speziellen daran, das es der Geburtsort von Stalin ist und dementsprechend vor allem russische Touristen anlockt.
Neben einer Statue von Stalin und einem Museum, welches angeblich recht leer ist, befindet sich auch das Haus in dem er geboren und groß geworden ist, an dem Platz den wir besuchen.

Um ein paar Informationen reicher geht es direkt weiter zum letzten Ziel des Tages: Uplistsikhe – eine Felsenstadt, welche nicht nur während der Hochzeit der Seidenstraße belebt war, sondern auch schon tausende Jahre früher. Heute leben hier aber nur noch die unzähligen Eidechsen die durch die Gegend huschen.
Zwar leigt dieser Ort direkt neben einem Fluss, ansonsten sieht die Umgebung sehr karg aus.
Eine gute Stunde können wir umherlaufen und die verschiedenen Ebenen erklimmen bis es dann auch schon wieder auf den Rückweg nach Tifilis geht, welches wir nach einer guten Stunde auch schon erreichen.

Für den nächsten buche ich mich gleich für die Tour in den Norden ein. Die Tage danach sind ebenfalls durchgeplant und werden am Abend noch mit der Buchung der ein oder anderen Unterkunft fest gemacht. Davor halte ich auch kurz am Bahnhof, um mir ein Zugticket zu besorgen. Dann sitze ich auch schon wieder mit dem deutschen Pärchen, der beiden Vorabenden, zusammen und wir genießen zum Ihr letztes Bier, denn um 4:00 Uhr geht der Flieger nach Hause.
Freundlicherweise hat mir auch eine andere Deutsche, welche für ein paar Monate in Tiflis ist, an ihrer Arbeit mein Visum fürs nächste Land ausgedruckt – damit wäre dass auch geklärt.

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