Tubing in Vang Vieng

Noch vor ein paar Jahren war Vang Vieng vor allem für Party, Alkohol und mit einem Reifen einen Fluss runter fahren bekannt. Nach dem aber circa jeden Monat ein Tourist beim Tubing gestorben ist, hat man dieses vor erst beendet. Wie betrunken man sein muss oder was für einen Blödsinn man anstellen muss um bei dieser Aktivität zu sterben kann ich nachdem ich es gemacht habe, nicht nachvollziehen.
Anders als früher sind nach der Wiedereröffnung des Tubbings aber nur noch zwei anstelle von einem Dutzend Bars am Fluss um den Tuber mit Alkohol zu versorgen, aber nun einmal von vorne.
Mit Badeshorts, Tanktop und Sonnencreme bewaffnet machen Tom und ich mich auf dem Weg zum Tubbing Office. Dort treffen wir auf zwei Kanadier(Ja davon sind durchaus ein paar Unterwegs) die das gleiche Ziel haben. Also werden kurz darauf vier Reifen und wir auf ein Tuk-Tuk geworfen und begeben uns zum Startpunkt. Dies dauert gut fünfzehn Minuten, schon steht man im Nirgendwo. Vor einem der Fluss, hinter einem der Fahrer der sich verabschiedet. Also Sonnecreme auffrischen und ab in den Reifen. Schon nach wenigen Minuten erreicht man die erste Bar, hier treffen wir auf zwei Südkoreanerinnen aus Tom’s und meinem Zimmer. Nun treiben wir zu sechst den Fluss hinunter, meistens eher bedächtig nur selten gibt es mal die eine oder andere sanfte Stromschnelle.
Bis zu diesem Augenblick gingen wir noch davon aus, dass es  mindest eine Bar vor dem Ende kommt – tat Sie aber nicht. So bewegt man sich mit Flussgeschwindigkeit vorwärts, begegnet Anwohnern auf Ihren Booten und Kindern am Ufer die auf dem Feld helfen oder Muscheln/Kraben(?) sammeln. Ein wenig merkwürdig in diesem Scenario sich zu sonnen.
Nach knapp zwei Stunden treiben wir um die letzte Kurve bevor wir an der zweiten und letzten Bar herausgefischt werden. Hier dauert es dann noch eine ganze Zeit bis man uns abholt – die Zeit vertreiben wir uns mit einem kleinen Volleyball Spiel.

Ein weiterer Tag in Vang Vieng steht an – heute haben Tom und ich uns vorgenommen einen Roller zu leihen und die Umgebung zu erkunden. Erster Stop, ein Aussichtspunkt über die Gegend. Natürlich muss man dieses aber zunächst erklimmen, was meinen 11 Jahre jüngeren Begleiter irgendwie nicht begeistert – sollte er nicht derjenige sein der dies mit Leichtigkeit erledeigt?
Oben angekommen, naja was heißt oben, eigentlich gibt es noch einen Aussichtspunkt weiter oben, zu diesem läßt sich der Engländer aber wahrlich nicht überreden. Also geht es nach ein paar Minuten wieder auf den Weg bergab.
Nächster Stopp ist die Blue Lagoon und eine Höhle. Blue Lagoon hört sich toll an, ist aber eigentlich nur ein Flussbereich der sehr blau ist und kalt, ja kalt ist er. Die Höhle selbst kann man auf eigene Faust erkunden, wir begeben uns aber nur ein paar Meter hinein.
Nach einem kurzen Aufenthalt im Wasser trockne ich mich in der Sonne, bald darauf geht es zum letzten Ziel des Tages, ein Wasserfall. Aber nicht ohne Halt für eine Mittagspause – mit Tom habe ich zum ersten Mal wieder drei Mahlzeiten am Tag.
Der Wasserfall ist nicht aussergwöhnlich, da aber die Sonne schon tief steht, können wir inmitten des Wassers einen Regenbogen entdecken. Auch hier verweilen wir ein wenig bis es wieder auf die sehr einfache zurück geht, die uns hier her geführt hat.

So schnell ist die Zeit in Vang Vieng auch schon wieder vorbei und der nächste Tag führt Tom und mich nach Luang Prabang.

 

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2 Kommentare

  1. Wir sind am rätseln ob du Weihnachten vergessen oder einfach nur ausgelassen hast ^^
    Unter Tubing in Vang Vieng hatten wir uns auch etwas mehr Extreme vorgestellt und nach der Studie einiger Videos zu dem Thema stimmen wir dir zu. Besoffen ersoffen ist die einzige Möglichkeit ^^
    Dir einen angenehmen Rutsch ins Neue Jahr

    • Habe mir alle Fotos und die meisten Beiträge der letzten Wochen aufgehoben für diese Zeit, bleibe eine ganze Weile in Luang Prabang. Weihnachten ist erst im nächsten Beitrag 😉
      Hoffe dazu komme ich heute oder morgen.

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