Unnötiger Stopp und der Weg weiter

In Surabaya angekommen erwartet mich der Regen – es ist immernoch Regenzeit. Zum Glück ist meine Unterkunft nicht weit.  An dieser Unterkunft ist dann auch noch etwas besonderes, es ist richtiges Kapsel Hostel/Hotel, in einigen anderen Hostels hatte ich bereits eingene Kabinen bei denen man Vorhänge hat, aber dieses mal ist eine richtige abschließbare Kapsel. Auf den ersten Blick sieht diese recht futuristisch aus, stellt sich dann aber doch relativ simpel heraus – nichts desto trotz ist es interressant sich hier aufzuhalten.
Am Abend schnappe ich mir noch schnell eine Kleinigkeit in einem Food Court.

Insgesamt muss ich dann aber doch feststellen das es in Surabaya nicht besonders viel zu entdecken gibt, eine von mir besuchte Zigarettenfabrik ist noch das spannendste. Hier kann man beobachten wie mindestens 100 Personen in einer Halle sitzen und in unglaublicher Geschwindigkeit Zigaretten drehen. Beim verlassen des Geländes versuche ich mir dann einen Transport zu buchen, habe aber Schwierigkeiten mit der SIM Karte. So suche ich mir zunächst ein Café mit WLAN. Hier sei angemerkt das es schon interessant ist wie stark die Qualität des Kaffees in Indnesien schwankt. Während der oft kostenlose Kaffee in Hostels eigentlich nur Prütt Kaffee ist bei dem die gemahlenen Bohnen direkt mit Wasser, in der Tasse aufgekocht werden, ist der Kaffee in den Cafés bisher ausergewöhnlich gut gemacht. Mit Hilfe des WLANs und der App des Anbieters kann ich dann schnell ein weiteres Daten Paket buchen und bin sicherlich für den Rest meines Aufenthalts gerüstet. Ansonsten kann ich in Surabaya zumindest noch einige Artikel schreiben, ich hänge etwas hinterher.

So mache ich mich bald wieder auf den Weg, natürlich wieder mit dem Zug, der mich in das nur wenige Stunden entfernte Probolinggo bringt. Was gibt es hier zu sehen? Wahrscheinlich nicht viel, dass werde ich aber auch nicht herraus finden. Denn direkt aus dem Zug heraus stürmen schon die Fahrer auf einen zu, jeder weiß was die Touristen hier wollen. Es soll nach Cemoro Lawang gehen, ein Dorf das am Fuß des Bromo Vulkans liegt. Schnell habe ich mich mit einem Deutschen aus Drensteinfurt verbunden und einen Fahrer gefunden.
Erster Stopp, erstes Office, von hier geht es dann ein paar Minuten später weiter zum Halt der Minibusse. Hier treffen wir auf eine weitere, französische, Mitfahrerin, zu dritt warten wir dann auf die Dinge die da kommen. Als die Französin plötzlich erzählt das wir uns bereits getroffen haben. Ich bin verwundert, denn normalerweise bin ich es der sich an die Gesichter erinnern kann. Zu meiner Verteidigung war es an Silvester und wir haben nicht viel gesprochen, Sie hatte sich aber länger mit Simon(Franzose Laos, Myanmar) unterhalten und mit Ihm auch in Nhong Kiav etwas unternommen bevor ich dort angekommen bin.

Nach einer Weile stellt sich dann heraus das auch mit dem späteren Zug kein weiterer Gast gekommen ist – daher der Bus uns nicht zu dem veranschlagten Preis fahren könnte. Etwas überrascht stehen wir nun in der Dunkelheit, zumindest nicht allein. Wir sollen doch mit den Fahrern reden, bei zweiten sind wir dann zumindest auf 350.000 Rupieh runter, wollen aber noch beim um die Ecke liegenden Busbahnhof vorbei schauen. Gerade als wir los gehen zeigt sich der Fahrer doch noch mehr bereit für Verhandlungen als er uns nachläuft. Nun sind wir bei 250.000, was für uns drei ok ist. So geht es in dem Minibus hoch nach Cemoro Lawang – mit offensichtlich fehlerhaften Abgasanlage, ohne offene Fenster bekommt man kaum Luft.

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