Hpa-an und seine Umgebung

Der Morgen bricht an, nunja so früh ist es dann auch nicht mehr. Simon hat sich schon ein Roller besorgt während ich noch frühstücke. Danach fährt er mich zumindest rüber und kurz darauf sitze ich auf meinem eigenen Gefährt. Für diesen Tag haben wir uns die Höhlen/Tempel auf der westlichen Flußseite vorgenommen, erstes Ziel die am weitesten erntfernte.
Nach einer knappen halbe Stunde sind wir auch schon angekommen. Ein paar Treppen führen uns hinauf zum Eingang, auf dem Weg begegnen wir noch ein paar Affen. Ein paar Buddha Statuen am Eingang, ein wenig tiefer hinein Laufen und wieder herunter – durchaus interessant aber nichts außergewöhnliches – oder bin einfach schon zu lange in Südostasien unterwegs?

Auf dem Weg zur zweiten und dritten Höhle halten wir für einen kurzen Mittagssnack – Mangosalat, scharf und sehr lecker.
Die weiteren Stopps verlaufen dann ähnlich zu dem ersten – Treppen, Affen, Buddhas, Höhle und zurück. Für den Sonnenuntergang haben wir uns dann aber noch etwas besonderes ausgesucht: die Kyauk Ka Lat Pagoda – diese befindet sich auf einem Fels der sich auf einer Insel befindet. Als wir dort ankommen bleibt noch genug Zeit sich zunächst umzuschauen bevor wir einen guten Platz für den Sonnenuntergang suchen, die Pagode soll natürlich mit ins Bild.

Da wir schon darauf hingewiesen wurden dass der Weg den wir am nächsten Tag keine Tankstelle hat, gibt es noch ein Stopp an einer bevor es zum Essen und danach zur Unterkunft geht. Wärend das eine Mädchen Benzin nachfüllt, bietet mir ein weiteres Chips an – ich probiere, Sie sind lecker, weitere möchte ich aber nich – daraufhin verschwindet Sie und ich begleiche meine Rechnung. Kurz bevor ich wieder aufbrechen will kommt das zweite Mädchen wieder und reicht mir eine kleine Flasche Wasser, einfach so – überrascht bedanke ich mich, das erlebt man Daheim ehr nicht.

Am zweiten Morgen in Hpa-an geben wir uns deutlich mehr mühe früher auf zu stehen, es wird sportlich und die Sonne beginnt früh damit sehr warm zu werden. Wieder einmal circa 30 Minuten fahrt bringt uns zum Startpunkt unserer kleinen Wanderung hinauf zum Gipfel des Mt. Zwekabin – dies soll etwa anderhalb Stunden dauern, je nach dem wie fit man ist.
Nach dem ersten kurzen Anstieg beginnen auch schon meine, aus China so geliebten(nicht), Stufen – diese wechseln sich dann immer wieder mit etwas mehr natürlichen Passagen ab. Die erste knappe Stunde befinden wir uns größtenteils zwischen dicht stehenden Bäumen bevor diese dann weniger werden und die Sonne uns darauf hinweist das wir doch nicht so gut waren im früh Aufstehen. Die letzte halbe Stunde „erfreuen“ sich unsere Schweißdrüsen also über etwas mehr hitze.

Oben angekommen suche ich mir zunächst ein schattigen Platz zum trocknen, währenddessen beginnen auch schon die ersten wieder Fotos mit mir auf zu nehmen und Ihre Englischkenntnise zu verbessern – oder zumindest das was Sie an Satzbausteinen auf Ihrem Handy lesen können herunter zu predigen.
Nach einigen Fotos und kurzen Gesprächen möchte Simon noch ein letztes Foto machen, danach soll es bergab gehen. Es dauert weitere 45 Minuten bis wir mit einer weiteren Runde Fotographieren durch sind…

Hinab geht es deutlich einfacher und schneller, nichtsgestotrotz trocknen wir wieder bei Ankunft bevor es danach wieder einmal zu einer Höhle geht. Der Weg hier hin ist diesemal nicht asphaltiert, sondern besteht nur aus Steinen und der roten Erde – daher ziehen sich die wenigen Kilometer lange hin.
Die Sadan Höhle ist dann doch etwas besonderer und auch mein Favorit in Hpa-an. Hier zahlen wir unseren Eintritt und der Tiketverkäufer ist neugierig nachzufragen woher wir kommen – Nach dem er Germany hört, höre ich nur noch Hitler… komischer weiße scheinen einige Asiaten diesen Kerl ehr … sagen wir „interresant“ zu finden.
Wie dem auch sei … hinein in die Höhle und immer weiter hinein, genau genommen können wir sogar komplett hindurch. Am Ende steigen wir dann in ein kleines Boot welches uns dann wieder zum Eingang bringt.

Den Rückweg zur Unterkunft unterbrechen wir noch mit einem Sprung in ein „natürlichen“ Pool.
Für die letzte Nacht sind wir dann in eine andere Unterkunft gewechselt in der wir für den Abend noch auf ein paar weitere Reisende treffen um gemütlich beisammen zu sitzen.

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2 Kommentare

  1. Merke Dir mal ein paar leckere Speisen. 🙂 Die kannst Du mir und Philipp dann mal servieren, wenn Du wieder zurück kommst.

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