Unglaubliche Menschen in Myanmar

Der letzte Morgen in Hpa-an bricht an, so lang wie möglich verbleiben wir im Zimmer bevor wir auschecken müssen. Nach einem kleinen Frühstück machen Simon und ich uns auf zum lokalen Markt und seiner Markthalle.
Diese liegt direkt um die Ecke unseres Hostels und beherbergt eigetlich alles was man so für das tägliche Leben so benötigt. Viel interessanter sind aber die Reaktionen der Verkäuferinnen, dabei muss ich zugeben das man diese bei langen blonden Haaren in Europa nicht gerade erweckt – nach dem ein oder anderen besuchten Gang und gemachten Foto machen wir uns zunächst einmal wieder auf zum Hostel. Die Mittagssonne ist doch ein wenig zu stark.

Am Nachmittag geht es noch zu einer Pagode und darauf folgend zum vierten Mal in das Restaurant der letzten Tage. Dann ist es auch schon Zeit sich zum Busbahnhof auf zu machen, daher fragen wir ein Tuk Tuk Fahrer in der Nähe wie viel es kosten würde. Dieser winkt ab, fragt einen seiner Kollegen etwas und dieser gibt uns dann den Hinweis das wir gar nicht dort hin fahren müssten „Der Bus nach Mandaley hält hier vorne an der Ecke“. Die Menschen bleiben einzigartig, wenn schon der „Taxi“ Fahrer kein Geld mit dir verdienen möchte.
Nichtsdestotrotz machen wir uns zum Busbahnhof auf, man möchte einfach nicht seinen Bus verpassen.

Die Fahrt bringt mir überraschen viel Schlaf – so komme, zumindest ich, am nächsten Tag einigermaßen fit in Mandaley an. Wie so üblich ist der Halt hier auch wieder weiter außerhalb. Schnell kommt der erste Fahrer auf uns zu um seine Dienste an zu bieten – interessanter weise war auch ein weiterer kurz davor etwas zu sagen, hielt sich nach dem Kontaktaufbau des Ersten aber dezent zurück anstelle sich mit besseren Preisen(oder ähnlichem) die Fahrt zu schnappen.
Schnell sind wir uns über den Preis einig – generell sei hier gesagt das die angegeben Preise in Myanmar so weit immer in Ordnung waren. Unser Fahrer wird seinen Sohn rufen, der uns dann tatsächlich fahren wird – es würde noch ein wenig dauern „Ich lad Euch auf einen Kaffee ein“, völlig perplex folgen wir Ihm zu einem kleinen Restaurant, in dem wir kurz drauf eine Tasse Kaffee vor uns stehen haben – unglaublich.

Im Hostel angekommen nutzen wir die Chance eine Dusche zu nehmen bevor wir gegen 14:00 Uhr endlich einchecken können. Am Nachmittag ist dann auch ein Chinese und am Abend eine Israelin angekommen die Simon in Laos kennen gelernt hat. Bei einem Bier und einem Karten spiel auf dem Dach des Hostels verbringen wir den Abend und planen die nächsten Tage.

Mandaley wird wahrscheinlich aus gutem Grund von einigen Reisenden ausgelassen, dennoch gibt es vor allem vor der Stadt die ein oder andere Pagode zu besichtigen. Dies unternehmen wir dann auch direkt am folgenden Tag, buchen uns dafür ein Taxi für den Tag(40.000 Kyat = 24,15 €). Der erste und zweite Stopp ist nicht äußerst interessant, am dritten ändert sich dies dann aber. Zunächst geht es mit einem Boot über den Fluss, danach warten schon einige Pferdekutschen, für die derzeit ausbleibenden Touristenmassen.
Mit zwei Kutschen und einem weiteren Deutschen den wir aufgesammelt haben geht es dann zu drei Sehenswürdigkeiten. An der dritten komme ich dann zu der Ehre das auch Mönche mit mir ein Foto machen möchten.
Zurück am anderen Ufer geht es für den Sonnenuntergang zur U-Bein Brücke – dies scheint ein sehr beliebter Ort zu sein, betrachtet man die Menge der anwesenden Menschen.

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