Mandalay ohne Plan

Langsam beginnt der neue Tag, nach dem Frühstück setzte ich mich zunächst an die Bilder die ich bisher in Myanmar gemacht habe.
Am Nachmittag wollen wir uns dann aufmachen den Palast zu besichtigen, welcher sich in auf einer künstlichen Insel im Statdtzentrum befindet und nur teilweise für besucher frei gegeben ist. Der Weg zum zum Osteingang, welcher der einzige ist für Besucher, ist doch überraschend weit. Auf dem Weg begegnen wir dann einem Taxifahrer der uns dann darüber aufklärt das wir nicht mehr genug Zeit haben, aber er würde uns zu dem größten Buch der Welt(dies hatte ich auch noch auf dem Plan) und für den Sonnenuntergang auf den Mandalay Hill bringen. Einverstanden damit sitzen wir auch schon im Fahrzeug. Am „Buch“ angekommen wandern wir zwischen dutzenden von kleinen Pagoden umher – unklar wo das Buch denn sei frage ich nach … es hat ein Moment gebraucht es zu verstehen aber als ich dann genauer in einer der kleinen weißen Pagoden schaute sah ich eine große Steintafel – dies wiederholt sich entsprechend oft. Jeder dieser Steintafeln ist ein Blatt des Buches und die gesamte Anlage repräsentiert das Buch.

Schlauer geht es dann weiter zum Hügel im Nordosten der Stadt. Eigentlich führen circa 1000 Stufen hinauf, alternativ gibt es aber auche Straße – welche wir mit dem Auto wählen. Am Ende des Weges geht es dann wieder einmal Rolltreppen hinauf. Oben haben sich erneut einige Menschen versamelt, nach der Aussage einer der Mönche, aber bei weitem weniger als Gewöhnlich. Wie die Sonne geht, machen auch wir uns auf zum Hostel.

Der geplant letzte Abend bricht an, sorgt dann aber für die ein oder andere Überraschung. Simon möchte gern bevor er nach Hause fliegt noch einmal ein paar Tage alleine Reisen, der Chinese hat nur wenig Zeit und wird daher zunächst nach Bagan fahren, die Israelin verläßt wie geplant Myanmar und ich … ich bleibe bei dem eigentlichen Plan, verlängere die Unterkunft aber nochmal um eine Nacht in Mandalay. Schnell vergeht der Abend, die Bar im Hostel schließt und ich mache mich nocheinmal kurz auf zu einem 24/7 Kiosk.
Eigentlich hatte ich nur eine Frage an die Mitarbeiterinnen, kurz darauf war es zwei Stunden später und ich saß auf einem Hocker mit Ihnen und wurde überschüttet mit Informationen von Myanmar, seinen Bewohnern, Religionen, Sprache, Gepflogenheiten und eingem Mehr . unglaublich spannend und hundemüde schmeiße ich mich dann aber doch ins Bett.

Entsprechend müde wache ich am nächsten Morgen gerade noch rechtzeitig für das Frühstück auf. Heute nehmen wir uns dann nocheinmal vor den Palast zu besichtigen – was auch klappt, aber wahrlich nicht interessant war.
Somit sind wir bald wieder bei einem Abendessen und einem wirklich letztem gemeinsamen Bier. Für mich wird es am nächsten Tag gegen 9:00 Uhr mit einem Geteilten Taxi nach Pyin U Lwin gehen.
Gegen 9:40 Uhr werde ich dann abgeholt, danach die anderen beiden Insassen, beides Myanmar. Eigentlich nur 80 KM entfernt brauchen wir aber zwei Stunden um an zu kommen, da wir uns größtenteils eine sehr geschwungene Straße bergauf arbeiten müssen.

Oben und an meiner Unterkunft angekommen ist es deutlich frischer, in dem großen alten britischen Gebäude erst recht. Die dicken Steinwände scheinen schon lange nicht mehr, durch ein wärmendes Feuer in der vohandenen Feuerstelle, erhitzt worden zu sein.

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