Ha Long Bay und Cat Ba

Von unserer Unterkunft sind es weniger als 100 Meter, Killean und ich machen uns aber dennoch zeitig unterwgs. Der Ticketschalter öffnet um 7:30 Uhr – 100.000 Dong(~4€) inklusive Motorrad pro Person.
Es dauert nicht lang und die Fähre fährt ein, wenige Minuten später und wir machen uns auf nach Cat Ba. Die Kartfelsen kommen immer näher, langsam schiebt sich die Fähre zwischen den Inseln hindurch. Es dauert ca. 40 Minuten bis wir Cat Ba erreicht haben, von hier an bleiben uns noch gut drei Stunden bis wir unser Boot weiter in die Ha Long Bay hinein erreichen müssen. Die Tour haben zwei Freunde von Killean über Ihr Hostel gebucht. Dass ist auch zunächst unser Ziel, nicht schwer bei vernünftigen Straßen auf einer kleinen Insel – ca. 30 Minuten kostet es uns um anzukommen. Die restlichen Vorbereitungen verlaufen problemlos, so finden wir uns schnell auf einem kleinen Schiff wieder welches uns zu unserer Unterkunft bringt.

Nach halber Strecke halten wir an einem winzigen Strand – Zeit ins Wasser zu gehen. Mit meisten springen direkt vom Oberdeck ins Wasser und schwimmen zu der kleinen Sandbank – so müsste man es wohl ehr bezeichnen. Für ein paar Minuten ist alles super, manche springen erneut vom Boot, andere sitzen/stehen/liegen a „Strand“ – währenddessen treibe ich ein wenig zwischen Boot und Strand. Die die Arme und Beine von mir gestreckt und die Ohren unter Wasser ist es sehr freidlich und ruhig – entspannend. Im nächsten Moment fült sich es an als wenn jemand Stacheldraht um meinen linken Arm gewickelt hätte – schnell reiße ich meinen Arm zu mir und schwimme schnell zurück zum Schiff. Der Arm brennt, wird wohl eine Qualle gewesen sein. Der Kapitän schmiert mir ein wenig Creme auf den Unterarm, es hilft nur bedingt. Die ersten Minuten fühlt es sich an als wenn meine Venen den Druck nicht standhalten können, jeder Windzug schmerzt – ein paar Minuten später wechselt es in ein Gefühl als würde jemand ein Feuerzeug unter den Arm halten. Für eine ganze Zeit sitze ich nur da, warte darauf das es besser wird. Insgesammt wird anderhalb Tage brauchen bis der Arm nicht mehr schmerzt – die Versicherung der Crew das es ungefährlich ist, hilft nicht wirklich.

Die nächsten zwei Tage auf unserer kleinen Insel inmitten der Ha Long Bay, verlaufen schnell und unkompliziert. Abends feiern wir ein wenig, lernen uns kennen und reden über dies und das. Viele werden aber schon am nächsten Tag zurück fahren. Jeder der zwei Tage da ist(welches nur Killean seine beiden Freunde und ein Mädchen sind) wird am nächsten Tag einen kleine Wanderung machen. Nun, die Wanderung besteht aus einer Bootsfahrt, ein wenig Fahrradfahren und dann geht es für eine Stune steil bergauf – hoch zu einer der tausenden von Berggipfeln. Wir werden nasgeschwitzt aber mit einer tollen Aussicht belohnt. Hinunter dauert es dann genau so lang.

Abends das gleiche Bild, eine neue Gruppe ist bereits eingetroffen. Der Tag an dem wir wieder zurück fahren werden besteht aus einer kleinen Kanufahrt. Diese führt uns zu einer der Nachbarinseln, auf der einmal ein Camp eines anderen Touranbieters betrieben wurde. Nun sieht es aber aus als wenn alle Fluchtartig dieses verlassen hätten. Flaschen, Unterlagen, Kleidung, Tische, Stühle, ein Weihnachtsbaum, alles steht noch da und verottet langsam. Fühlt sich an wie in einer Apokalypse zwischen diesen Dingen und Gebäuden herum zu laufen.
Nach einer weile geht es zurück, Mittagessen und auf nach Cat Ba.

Dort angekommen machen sich Killean und ich schnell auf dem Weg zum Hostel – Motorrad schnappen und auf zur zwei Uhr Fähre. Diesmal hält uns kein Unfall auf, somit machen wir uns nach der Fähre auf direktem Weg auf Hanoi zu erreichen. Welches wir nach ein paar Stunden auch schaffen. Im gleichen Moment als wir an dem geplanten Hostel angekommen sind, sind es auch Killeans Freunde.
Mein Abend verläuft dann aber Partylos, zunächst braucht fast alle meiner Klamotten eine Wäsche, somit laufe ich die nächsten 24 Stunden nur noch in Shorts, Flip-Flops und einem kaum genutzen T-Shirt herum.

Ein paar Tage verbringe ich in Hanoi, immer noch gefällt mir diese Stadt sehr. Alle meine Erledigungen kommen gut vorran, wenn auch ich einen Tag länger bleibe als geplant. Was Planung angeht, habe ich mich dafür entschieden auch nach Ho-Chi-Minh mit dem Motorrad zu fahren. Der erste Tag, exakt zwei Wochen nach meinem Aufbruch nach Sapa, führt mich nach Ninh Binh – die „trockene Ha Long Bucht“

 

Während ich dies schreibe ist es eine Woche später – der Quallen Stich hat heute ein wenig gejuckt und ist immer noch sichtbar, aber ansonsten ist damit alles in Ordnung.

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Ein Kommentar

  1. Aua. Ja, Qualle tut weh. Hatte ich in Kenia mal übel. Seitdem bin ich auch nicht mehr ins Meer gestiegen zum Schwimmen 🙁

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