Mehrfaches auf wiedersehen

Einiges der benötigten Zutaten, für das Abendessen welche ich heute kochen werde, habe ich bereits am Vortag besorgt – den Rest gilt es in der Nähe auf einem Markt zu besorgen. Dieser Markt ist dann auch die Möglichkeit, selbst in Singapur(neben den ganzen ausländischen Fachkräften), noch aufzufallen.
Schnell sind die restlichen Produkte eingekauft und im Kühlschrank der Wohnung verstaut.
Gemütlich machen Naree und ich und später dann noch einmal auf ein wenig die Stadt zu erkunden – Ziel ist Chinatown, welches mich relativ schnell enttäuscht, da es zu toristisch ist. Dennoch haben wir in der Nähe noch in einem Foodcourt Platz genommen und freuen uns über ein paar Speisen aus den verschiedenen Verkaufsständen – sehr an China erinnert mich der Geschmack zwar nicht, aber zumindest befinden sich hier keine weiteren Touristen.

Frisch gestärkt geht es dann langsam auf den Rückweg um die ersten Dinge vorzubereiten. Das ein oder andere Mal prüfe ich noch die Mengenangaben, aber ansonsten habe ich dieses Chili con Carne schon diverse Male zubereitet – als Vorspeise gibt es Guacamole.
Mit der Zeit finden sich alle ein und wir haben einen gemütlichen Abend – auch der von mir eingeschmugelte Whisky aus Myanmar wird heute „genossen“.
Als die ersten gehen bzw. sich ins Bett verabschieden beginnt zumindest für Naree schon einmal das Verbschieden. Ihr Flieger geht am nächsten Tag.

Dieser nächste Tag bricht dann auch schon an, im Gegensatz zu den Anderen können wir Ihn aber in Ruhe beginnen und den letzten Abend noch etwas verarbeiten. Gegen Mittag machen wir uns dan auf den Weg zum Flughafen – mit dem gut ausgebauten U-Bahn System kein Problem. Auch der Flughafen selber ist gut organisiert, somit nutzen wir die verbleibene Zeit noch für ein „Brunch“ – Danach heißt es auf wiedersehen. Verbschidungen sind eigentlich mitlerweile „normal“ geworden, oft lernt man neue Menschen kennen und verabschiedet sich wieder nach ein paar Stunden oder Tagen – wenn man aber fast ein Monat mit jemand zusammen reist ist es doch Anders.

Nachdem Naree dann durch den Security Check verschwunden ist mache ich mich auf den Weg zurück. Wobei, nicht so ganz – in der Nähe des „Art & Science“ Museums steige ich aus der Bahn und begebe mich zu eben diesem. Dort angekommen frage ich nach Wendy, die Frau am Eingang ist zwar etwas verdutzt, hilft mir aber freundlich mit einem Anruf.
Kurz darauf kommt Wendy aus dem Fahrstuhl und macht das überraschte Gesicht welches ich erhofft hatte. Wer ist das von dem ich hier spreche? Wir waren in Luang Prabang, Laos, im selben Hostel – haben ab und zu miteinander gesprochen und bei einer der letzten Gelegenheiten meinte Sie nur „Falls du nach Singapur kommst, schau doch mal vorbei – ich arbeite….“
Nun stehe ich hier. Nach einem kurzen „was ist die letzten Monate passiert“ und „ist das tatsächlich schon so lange her“ gibt Sie mir noch eine Führung durch das gesamte Museum.
Wie in Luang Prabang verabschieden wir uns dann auch schon wieder, so das ich bald wieder in der Wohnung von Ben und Helen stehe.

Am Abend gehen wir nocheinmal gemeinsam Essen und dann heißt es auch für mich das zweite Mal auf wiedersehen – am nächsten Morgen sehe ich dann Ben noch kurz bevor er zur Arbeit ist.
An dieser Stelle heißt es dann wieder einmal Rucksack packen und erneut zum Flughafen. Der erste Flug seit Manila – Hanoi steht an und wird mich nach Jakarta, Indonesien bringen.

 

Singapur ist defintiv eine interessante Stadt, auch wenn man hier sicherlich nicht all zu lange beschäftigt ist. Es ist wirklich unglaublich sauber, alles ist organisiert und die Integration der Malay, Chineses, Indern und Westlern scheint wunderbar zu funktionieren – wäre es nicht so warm und feucht könnte man sich an Singapur sicherlich gewöhnen.

Letzter Stopp in Malaysia

Die Busfahrt verging wie im Flug und schon fanden wir uns in Melaka wieder, genau genommen im Busterminal ausserhalb der Stadt. Die Nummer 17 sollte uns aber bald weiter bringen. Doch diesmal nutzen wir die Zeit direkt um die weiterfahrt zu buchen, in zwei Tagen raus aus Malaysia.
Danach ist dann auch die 17 angekommen und fährt uns ins Stadtzemtrum, wo es dann auch direkt an heftig zu regnen. Mit einigen anderen Personen warten wir das schlimmste ab bevor wir uns auf zum Hostel machen.
Dieses zu finden erweist sich aber schwieriger als gedacht. Erst nach einem weiteren prüfen der E-Mail wird klar das man zunächst nach der Hausnummer suchen muss und dann den mitgelieferten Code nutzen soll um hinein zu kommen. Das geklärt finden wir die Unterkunft die wirklich von Außen nicht zu erkennen ist.

Schnell frisch gemacht und auf die Suche nach etwas zu essen machen. Direkt nachdem noch geklärt wurde was wir in Malaysia noch zu probieren haben, dies muss nun alles in Melaka abgehakt werden. Zwei Dinge werden an diesem Abend auch direkt probiert. Bevor es dann schlafen geht wird einmal mehr der Plan für den nächsten Tag gemacht.
Es endet mit herumlaufen, die Stadt erkunden und die eine oder andere Sehenswürdigkeit mit zu nehmen. Insgesamt war Melaka zwar sehr touristisch – für viele aus Singapur ein Ort um für ein Wochenende aus Ihrer Stadt zu kommen – aber nicht wirklich der Ort den ich wieder besuchen würde.

Was aber noch erledigt werden konnte war Cendol, eine Süßspeise, gelartige Nudeln und Bohnen die mit einer Eiskugel(keine Eiscreme) bedeckt werden und eine Soße oben drauf bekommen. Etwas merkwürdig bis ekelhaft – nicht mein Favorit.

Dann bricht auch schon der letzte Morgen Malaysia an. Nach dem Frühstück geht es zurück zum Busbahnhof und in den Bus – der das erste mal richtig zu spät ist.
Nach ein paar Stunden ist dann auch schon die Grenze die Singapur vor uns. Uns wurde gesagt wir werden den Bus nicht wechseln und ich weiß das beim Ausreisen aus Malaysia das Gebäck nicht geprüft wird – daher war ich etwas verwundert als der Fahrer die Klappe zum Gebäck öffnet und sagt wir sollen es mit nehmen. Ehrlich gesagt habe ich nicht viel darüber nachgedacht und bin mit Rucksack los. Wie gewohnt bin ich nach ein paar Minuten aus dem Land raus und steige wieder in den Bus – aber halt, dies ist nicht der gleiche Bus. Ich steige aus und frage herum, es ist der richtige aber wir haben gewechselt. Meine Kameratasche und Laptop sind aber noch im anderen, auch Naree’s Rucksack ist im anderen Bus.
Ich begebe mich zurück und werde von einem Mädchen angehalten welches für das Busunternehmen arbeitet, Sie hat auch den Rucksack von Naree. Auf mein Hinweis das meine Sachen noch in der Ablage sind, ruft Sie den Fahrer an. Ich bin erst einmal beruhigt, wenn auch verwirrt – also einfach immer alles bei sich behalten, die Informationen die man erhält sich oft nur zur hälfte war und die Sprachbarriere durchaus vorhanden.

Nach einer weile gehe ich zusammen mit der Mitarbeiterin zurück nach Malaysia, bewege mich etwas zwischen den Grenzen und eine andere Mitarbeiterin überreicht mir fröhlich meine Kameratasche – und mein Laptop? Welcher Laptop …. Nach ein wenig hin und her hat der Fahrer diesen gefunden, befindet sich aber schon längst wieder Kilometer weit weg.
„Möchten Sie warten oder sollen wir den Laptop in unser Büro bringen lassen“ – Sie wirkt vetrauenswürdig und ich hoffe Ihn am nächsten Tag abholen zu können.
So steige ich mit etwas gemischten Gefühlen in den Bus und es geht zur Grenze von Singapur

 

Zusammenfassung:

Malaysia war mein erstes Muslimisch geprägte Land, was durchaus ein paar Unterschiede mit sich bringt. Manche Mahlzeiten waren wirklich gut und auch Orte und Natur haben mir gefallen, aber nicht wirklich begeistert. Das schnelle Reisen hat sicher nicht dazu geführt das man tiefe Einblicke bekommt, aber wirklich vermisst habe ich diese auch nicht. Malaysias Teil von Borneo würde mich immer noch sehr interessieren, aber ansonsten zieht mich nicht viel zurück.

Nun bin ich aber gespannt auch Singapur.

Überraschender Ausflug

Nach der Überraschung das ich ein Tag früher angekommen bin, trinken Naree und ich ein Bier und reden kurz über was passiert ist in den letzten Tagen. Darauf folgend natürlich die Frage wie die Pläne für die nächsten Tage sind bis Ihr Flieger nach Bangkok abhebt.
Sie würde ebenfalls gerne den Zug nach Hsipaw nehmen, schnell wird aber klar das dies etwas mehr Zeit benötigt. Dann stoßen wir auf Monywa in einem Blog, es ist nur ein paar Stunden mit dem Bus und man kommt aus Mandalay raus. Schnell ist alles organisiert.

Monywa begrüßt uns mit einem deutlich entspanterem Gefühl als die Stadt aus der wir geflohen sind. Am Tag der Ankunft machen wir uns auf ein wenig durch die Straßen zu laufen und etwas zu Essen. Für den nächsten Tagen haben wir schon unseren Tuk Tuk Fahrer gebucht, welcher uns zur Unterkunft gebracht hatte.
Pünktlich holt er uns auch am nächsten Tag ab. Es geht zu einem Tempel mit tausenden kleinen Buddhas und zu zwei rieseigen – generell scheint mehr, größer und manchmal bunter einfach besser für die Religion zu sein. Die Anlagen sind interessant und die Leute verwundert über die Touristen. Nach ein paar Stunden sind wir dann zurück, genießen noch ein Essen bevor es wieder zurück nach Mandalay geht. Monywa ist ein nettes raus kommen aus der Stadt, nicht unbedingt der Ort den man unbedingt gesehen haben muss.

Nach einem weiteren Tag macht sich meine koreanische Begleitung auf zum Flughafen, am gleichen Tag wird mich ein Nachtbus zur Myanmar-Thailand Grenze bringen, zurück nach Myawaddy. Doch zuvor mache ich es mir noch in einem Café, auf halbem Weg zum Bus Terminal, gemütlich – bearbeite Bilder und schreibe ein paar Einträge für den Blog. Die aufkommende Erkältung vertreibe ich mit einer Kanne Zitronen, Honig Tee. Aufgrund des häufigen Wechsel zwischen sehr warm Draußen und recht frisch(Klimaanlage) Innen, kommt es doch immer wieder vor das man sich ein wenig Verschnupft anfühlt.

Am Busbahnhof angekommen warte ich noch ein wenig auf meinen in dem ich es mir dann gemütlich mache. Nicht der beste aber ganz in Ordnung, ein wenig Schlaf kann ich bekommen, auch wenn die Stopps einen etwas davon abhalten. Im Bus ist auch der erste dem Myanmar nicht gefallen hat und nur möglichst schnell raus will – ein Deutscher natürlich. Mit diesem Mache ich mich dann aber auch auf zur Grenze und verlasse dieses Land in dem vor allem die Menschen mir in Erinnerung bleiben werden.

Zusammenfassung:

Myanmar ist Landschaftlich und Kulturell betracht sicher interessant, aber die Natur hat mich in Laos mehr begeistert, Kultur hatte ich mehr in China, hier sollte man sicherlich nicht zu viel erwarten. Wenn auch Bagan sicherlich für jemand der noch nicht dutzende Tempel und Pagoden gesehen hat nochmal beeinduckender ist. Was aber wirklich toll ist sind die Menschen hier – noch nie habe ich so oft gelächelt und wurde noch nie so oft angelächelt – es wurde mir geholfen wenn ich Probleme hatte oder auch wenn ich keine hatte. Traurig genug wird sich dies wahrscheinlich ändern um so mehr Touristen Geld bringen und sich daneben benehmen – einige sagen in Thailand waren die Leute wie hier auch, vor 30-40 Jahren.

Ich glaube ich war in Myanmar mit der Kostenerfassung etwas nachläßig, daher nur prozentuale Aufteilungen, die einigermaßen stimmen sollten:

  • Unterkunft 36%
  • Essen und Trinken 28%
  • Transport 19%
  • Unterhaltung 12%
  • Sonstiges 5%

Dies sollte auf etwas 700€ angewand werden – die Unterkünfte können deutlich teurer sein als in anderen Ländern in SO-Asien, waren aber nicht so schlimm wie von Manchen erwähnt.

Erste Zusammenfassung für Thailand

Hier sei nur kurz etwas meine knapp zwei Wochen in Thailand zusammengefasst.
Es war in den letzten Monaten nie besonders schwer von A nach B zu kommen aber Thailand ist hier nocheinmal deutlich einfacher. Generell ist ein einfach Land für Reisende. Die Leute sind auf Massen von Touristen vorbereitet und wissen genau was diese wollen, haben oft mehr als ausreichende Englishkentnisse sind dabei(zumindest im Norden) nicht unfreundlicher als ich es zuvor erlebt habe.

Ich kann gut verstehen das viele Ihre Weltreise hier beginnen – abgesehen davon das One-Way Tickets nach Bangkok auch oft die günstigsten sind – es ist kein wirklicher Kulturshock, dafür ist es schon zu westlich, die Straßen sind gut und es ist sehr sauber.
Für mich war es nach dem was ich den Monaten zuvor erlebt habe eine Light Version von Südostasien – nichtsdestotrotz sehr schön.

In 12 Tagen habe ich 313€ ausgegeben, die wie folgt aufgeteilt waren:

Essen und Trinken: 104€ (33%)
Unterkünfte: 77€ (25%)
Transport: 69€ (22%)
Unterhaltung: (43€)
Sonstiges: 20€ (6%)

Bei 30 Tagen wäre ich auf etwas 722€ gekommen – wobei ich in Thailand nur an 2 Tagen Alkohol getrunken habe, was sicherlich teil des geringeren Betrags ist.

100+ Tage Reisen

Noch während ich in Vang Vieng, Laos war – Stand der 100ste Tag meiner Reise an. An sich war es ein Tag wie jeder Anderer auch, aber ich dachte es wäre ein guter Moment ein bisschen über die letzten Wochen und Monate zu schreiben. Zu dem geht auch das Jahr zu Ende, wohl immer ein guter Moment über einiges nach zu denken.

Ich erinnere mich noch gut an die ersten drei Wochen, jeden Tag glaubte ich das ich mich im Urlaub befinde und das für mich in ein paar Tagen wieder im Büro wiederfinde und auf das nächste Wochenende warte. Stellte sich aber immer wieder raus das ich weit entfernt von Zuhause in einem Hostelzimmer aufgewacht bin. Wiedergefunden habe ich mich in Tempeln, bei Wasserfällen, auf Bergen, an Stränden, in kleinen lokalen Restaurants und an oder auf historischen Gebäuden.
Es wurde dann mit jeder Woche mehr zur Gewohnheit, es ist immer noch aufregend gewesen – ist es noch, aber es ist zu Alltag geworden. Was aber auch dazu führt das man sieht wie man sich entwickelt. Ein wesentlicher Tag war dann in Vietnam – ich bin gerade in Ninh Binh angekommen und habe auf meine Markierungen in Google Maps geschaut, „da ist ein Tempel“ dachte ich mir und bin direkt auf mein Motorrad gestiegen um diesen an zu schauen. Als ich zurück war überlegte ich wie ich am nächsten Tag weiter komme, entschied mich für den Bus und machte mich direkt auf zur Busstation um mir ein Ticket zu besorgen.
Man tut einfach die Dinge, die zu tun sind um vorran zu kommen, man denkt nicht zu viel darüber nach.

Natürlich führt dieser Alltag auch dazu das die Aufregung, Freude ein wenig zurück geht – auf ein normales Maß. So kommen dann auch wieder Tage die nicht so toll sind – die Stimmung nicht die beste ist, das Essen von Gestern noch quer im Magen hängt, sich zurück in sein eigenes Bett wünscht, ein wenig einsam fühlt oder einfach nur mit Freunden zusammen sein möchte die man vermisst. All dass was man auch von Zuhause kennt ist auch auf Reisen üblich – ein Anruf in die Heimat, ein gutes Essen oder eine Nacht mit ausreichend Schlaf können dann einen aber auch schnell wieder auf die Spur bringen.

Es gibt aber auch eine Dinge die mir am Reisen – allein und für längere Zeit – besonders gefallen.
Allein: Das wohl beste am Reisen allein ist einfach das man einfach niemand denken muss bei den Sachen die man sehen oder machen möchte oder eben nicht machen möchte. Ohne Probleme findest man aber auch immer wieder jemanden für ein Gespräch, einen Tag oder für länger um gemeinsam zu Reisen.
Länger Reisen: Meinen Blick muss ich auf dieser Reise immer nur nach vorne richten – was ich damit meine ist: es gibt keinen Tag an dem ich „zurück“ oder an einem bestimmten Ort sein muss, ich reise immer nur vorwärts. Das war in China(Visum) und in den Philippinen(Ausflugticket) noch ein wenig anders, aber seit Vietnam verspüre ich die volle Freiheit. Immer noch treibt mich ein grober Plan an, ich möchte in Neuseeland sein bevor es dort kalt wird – aber alles was unterwegs passiert ist nur eine wage Vorstellung und ich bin gespannt zu erfahren WAS passieren wird.

Zusammenfassend läßt sich sagen das ich sicher bin genau das Richtige getan zu haben. Ich bin sehr glücklich und dankbar für alles was ich bisher schon erlebt habe und was für Menschen ich getroffen habe, Sie haben Alle zu diesem herausragenden Abenteuer beigetragen.
Genau so freue mich aber auch irgendwann wieder daheim zu sein, viele von Denen die hier lesen wieder zu sehen und ein Bier gemeinsam zu trinken – bis dahin dauert es aber noch ein wenig, ich genieße es einfach noch zu sehr.

Schöne Grüße aus Laos und einen guten Rutsch ins neue Jahr, oder ein frohes neues Jahr – je nachdem wann Ihr dies lesen werdet.

100+ Days of Traveling

While, I was in Vang Vieng, Laos, it was my day 100 on this Journey. It was more or less a typical day, but I thought it would be a good moment to think about the last weeks and month. Additional to that, New Year is there and that is probably always a reasonable time to rethink what has happened.

The first three weeks of traveling still stick to my mind, every day I thought about getting back to work in the next days, sitting there and waiting for the next weekend to come – that I am just on vacation. But every morning showed me something different, that I am far away from home, in a hostel room. Found my self in ruins, temple, at waterfalls, on mountains, beaches or in small local restaurants.
With every week it becomes more normal, more regular but still interesting – it’s still interesting and exciting, but it becomes everyday life.
It shows how you evolve. A day to remember was one in Vietnam, not because there was something special to see, just about my habits. I arrived in Ninh Binh, got to my hostel and looked up what’s close by – there was a temple, so I jumped on the bike and just hit the road. When I was back the planning for the next days had to be done – ok, it will be the bus – get on that bike, get to the bus station and get that ticket. Easy as that, you just do it – there is no way to push it aside no overthinking.

At some point, the excitement lowers to a normal level. So you will have days that are just ok or even some days that are shit, just like you would have at home. Maybe it’s the food from yesterday, you feel lonely, you just want to be back in your own bed or see friends and family.
A nice meal, good sleep or a call back home can help a lot and the next day will be awesome again.

Most important are the good things – especially about traveling alone and for a long time.
Alone: You are in full control about what you want to do and way more important, what you do not want to do. There is nobody to ask for permission, there are no compromises to do, at least not with another person. There are always hours or days you will spend with somebody else and then it’s good to be alone again.
Long: The view is always pointed in one direction – forward. You don’t have to look back or have to get back to a certain point – you always go on. It was a little bit different in China and the Philippines – in both cases I had to have an onward flight ticket. This is different since I landed in Vietnam and now I just know that I want to be in New Zealand before it gets cold there. But what and where everything else happen is just a vague plan.

As a conclusion, it is to say that I am sure I did the right thing. I am happy and grateful for everything that happened, what I experienced and what great people I met on the Way.
Exactly, in the same way, I will be happy to be back home, meeting a lot of my friends and family again, drink a beer together.  But this moment will still need some time – and so long I enjoy every second of this trip.

Greetings from Laos and a happy New Year 2018.

Und schon steht das nächste Land an

Der letzte Morgen in Kambodscha bricht an. Es ist einigermasen früh als mich ein Tuk Tuk abholt um mich zum Van zu bringen. Dieser wiederum schmeißt uns nach ein paar Stunden und irgendwo zwischen Pnohm Penh und der laotischen Grenze raus – nach Laos will aber anscheinend nur ich. Somit bringt mich ein weiteres Tuk Tuk zu einem weiteren Van, der dann nach einer knappen Stunde an der Grenze ankommt.
Wieder einmal ausstempeln in Kambodscha – 2$ Gebühr – dann rüber zur Grenze in Laos. 30$ fürs Visum, 1$ Bearbeitungsgebühr und 2 weitere Dollar für den Stempel. Ich bin mir sicher das diese ganzen extra Dollar nicht ganz richtig sind, aber diskutieren wird nicht viel bringen. Genau dies versuchen aber ein paar Franzosen, was dazu führt das Ihr Bus nach langem Warten einfach ohne Sie fährt – ich bezweifel das dies nun günstiger war.
Mehr zu Laos dann beim nächsten Mal.

Um eine wirklich gute Aussage über Kambodscha zu treffen war ich wohl nicht lange genug hier, dennoch hat es mir sehr gefallen. Wie angesprochen kann ich dieses Mal auch wieder eine finanzielle Aufstellung vorweisen.

Transport: 47€ / 15%
Unterkunft: 63€ / 20%
Essen und Trinken: 85€ / 27%
Unterhaltung: ~87€ / 27%
Sonstiges: 38€ / 12%

Insgesamt ~320€ für ca. 12 Tage – was bei einem Monat ca. 800€ geworden währen.
Ich habe von anderen gehört das Sie deutlich mehr ausgegeben haben. Was teilweise mit anderen Aktivitäten(Reiten) zu tun hatte und sicherlich auch das ein oder andere Mal damit das wenn man 1$ für Dies und Das hört, schnell glaubt das es günstig ist – es aber eigentlich günstiger in Südostastien sein müßte.

Alle Fotos von Kambodscha findet Ihr wieder auf FLICKR

Auf Wiedersehen Philippinen

Nach einer Nacht allein im Mehrbettzimmer in Baguio führt es mich zu einem weiteren Bus Terminal, von dem aus die Busse fast stündlich Richtung Manila fahren. 12:20 Uhr geht meiner und erreicht Manila gegen 19:00 Uhr. Dort angekommen gehe ich die gut 2 km zu dem Hostel in dem ich auch meinen letzten Manila Aufenthalt verbracht hatte. Unterwegs werde ich schon von den verkleideten Kleinen erinnert das heute Halloween ist. Dies und besonder Allerheiligen hat große Bedeutung in dem sehr religösen und christlichen Land, sowohl der 31. als auch 1. und 2. November sind Feiertage – Familien gehen gemeinsam zu Friedhöfen und verbringen lange an den Gräbern Ihrer Angehörigen. Am Hostel angekommen ist eine kleine Party ebenfalls im Gange – ein großes (deutsches) Baby erwartet mich schon im Eingang, später treffe ich noch die Katzenlady Jana aus dem Schwarzwald, deren Weltreise sich in den letzten Zügen befindet. Auch ein Gast von vor einer Woche läuft mir wieder über den Weg.

Der nächste Tag beginnt spät, in etwa so wie die Nacht auch aufgehört hat. Zweimal schaffe ich es das Hostel zu verlassen, einmal lockt ein Perisches Restaurant, welches leider an diesem Tag geschlossen hat – also wird es zum Frühstück/Mittag/Abendessen eine Pizze geben. Bis zum nächsten brauche ich keine Mahlzeit mehr, die Pizza war riesig. Der zweite Grund das Hostel zu verlassen führt mich in ein Einkausscenter, welches trotz Feiertag geöffnet hat. Ein Buch und ausgedruckte Visumsunterlagen später befinde ich mich wieder auf dem Sofa im Hostel. Ein wenig Planung für das nächste Land und eine Folge Stanger Things später schlafe ich ein.

Es ist Donnerstag, heute Abend gegen 22:00 Uhr geht es weiter, noch schreibe ich diese Zeilen und werden gleich Laptop und Handy noch einmal aufladen bevor mein Gepäck organiesiert wird.

Auch wenn das Wetter es nicht besonders gut gemeint hatte waren die Philippinen eine tolle Erfahrung. Im Gegensatz zu China konnte man sich sehr viel mit den Bewohnern unterhalten, teilweise gingen diese Diskusionen auch von Ihnen aus. Immer freundlich und hilfsbereit braucht man sich keine Sorgen machen, dass man an einem Punkt stecken bleibt.
Ob die Toiletten, häufig ohne Klobrille und mit einem Becher als Spülung, wirklich besser waren als in China – ich weiß es nicht. Das Essen, mit Ausnahme der TAO Tour, konnte nicht ganz mit China mithalten, war aber dennoch oft sehr gut.
Das Sicherheitsgefühl war meistens fast genau so groß wie in China, Manila nehmen wir da einfach mal raus 🙂

Wieder einmal habe ich das Gefühl das Land zu verlassen, aber noch so vieles zum Entdecken zurück zu lassen, gerne würde ich wieder kommen – auch alle Teilnehmer der TAO Gruppe schreien nach einer Wiederholung 😀

Und nun zu ein paar Zahlen – mir war schon vorher klar das mit der TAO Experience (500€ + Alkohol und Trinkgeld für die Crew) die 1000€ Marke pro Monat schwer zu halten ist – insgesammt bin ich aber deutich näher dran, als erwartet. Die Ausgaben für TAO befinden sich zu gleichen Teilen(125€) in Transport, Unterkunft, Essen und Unterhaltung.

  • Essen und Trinken: 28%(~285€)
  • Transport: 26%(~260€)
  • Unterkunft: 22%(~225€)
  • Unterhaltung: 22%(~220€)
  • Diverses: 2%(~18€)
  • Shopping: 1%(~10)

Für 23 Tage Philippinen habe ich ca. 1020€ Ausgegeben.
Insgesammt, wenn man lieber Bus und Fähre nimmt, kann man in den Philippinen sehr günstig unterwegs sein – die TAO Bootstour hat sich, für mich, aber ganz sicher gelohnt.

Nun bin ich aber erst mal auf das nächste Land gespannt und zum ersten Mal habe ich kein festes Datum an dem ich an einem bestimmten Ort sein muss – lediglich am 3. Dezember muss ich ausgereist sein.

P.S.: Ich habe in den Philippinen, besonders wegen dem Wetter, gar nicht so viele Fotos gemacht – diese sind nun aber alle auf FLICKR zu finden.

China und Hongkong eine Zusammenfassung

Nun komme ich endlich dazu mal eine kurze Zusammenfassung von China und Hongkong zu machen. Einfach in kurze Kategorien gepackt.

Menschen:
Alle Personen die ich getroffen habe waren freundlich und hilfsbereit – in so fern Sie jemanden verstanden haben. Die Eigenarten der Chinesen mit „natürlichen“ Körperfunktionen um zu gehen, ist und bleibt gewöhnungsbedürftig.
Touristen waren außerhalb von Peking deutlich weniger unterwegs, dafür waren es dann aber auch immer Leute denen es um das Reisen geht und nicht auf der Suche nach einem guten Club sind.
In Hongkong war ich erstens, nicht mehr die Attraktion mit der alle Fotos machen wollten und zweitens, hat man den starken britischen Einfuss in vielen Kleineigekeiten bemerkt.

Städte
Das China, welches ich zumindest im Kopf habe wenn ich daran denke, konnte ich nur in kleineren Stadtteilen finden – viele alte Gebäude wurden schon lange durch neuere ersetzt, abgerissen und wieder ersetzte, abgeri… Ihr versteht schon, viele der alten Gebäude sind nicht übrig geblieben. Es mag noch einige „ursprünglichere“ Städte geben, ich konnte Sie auf meiner Reise aber nicht wirklich entdecken. N

Kosten
China in 24 Tagen 750€
– Transport: 34%(~256€)
– Unterkünfte: 27%(~202€)
– Essen und Trinken: 21%(~161€)
– Unterhaltung: 16%(~120€)
– Souvenirs: 1%(9,50€)

Hongkong in 4 Tagen 170,12€
– Transport: 10%(~17€)
– Unterkünfte: 32%(~54€)
– Essen und Trinken: 32%(~55€)
– Unterhaltung: 13%(~23€)
– Souvenirs: 1%(~2€)
– Sontiges: 12%(~20€)

Unterschied zwischen Festland und China:
Man spürt sofort das Alles ein bisschen anders ist, dies zu beschreiben ist vielleicht nicht ganz einfach. Generell ist Hongkong sicherlich eine light Version von dem was ich in China erlebt habe, für Jeden der Mal in der Nähe ist, also eine perfekte Gelegenheit sich einen Eindruck zu machen, ohne Visa und ohne Sprachprobleme.
Abgesehen davon bietet(so weit ich weiß) auch Peking und Shanghai an für 24 – 72 Stunden sich in Ihrem Stadtgebiet, ohne Visa, auf zu halten.

Generell kann ich einen Besuch in China als auch in Hongkok sehr empfehlen, man erlebt schon viel wenn man einfach nur in den Supermarkt geht oder sich für ein paar Minuten an eine Straße setzt und das Geschehen beobachtet. Ich werde hier noch eine Reise machen müssen und selbst dann habe ich wohl nur ein Bruchteil gesehen.