Tiflis Altstadt

Am Abend meiner Ankuft beginnt, passenderweise ein zwei tägiges Stadtfest, also mache ich mich nach kurzer Orientierung auf in die Straßen. Hier und da gibt es ein wenig Musik und viele Stände, aber wenig wirklich interessantes, so zieht es mich bald zu einem Couchsurfing MeetUp, bei dem ich dann den Rest des Abends verbringe und dementsprechend spät am nächsten Tag aufstehe.

Der nächste Morgen beginnt langsam, das Bett ist bequem, das Wetter nicht besonders sonnig und der erste, so weit auch einzige, Punkt auf meiner Liste für diesen Tag ist eine Walking Tour durch die Altstadt, welche um 12:00 Uhr beginnt.
Ziemlich pünktlich für diese Aktivität schaffe ich es auch zum Startpunkt. Natürlich sind auch weitere Deutsche mit dabei. Dimitri, unser Führer, bringt uns zunächst durch eine 2-3 Hundert Jahre alte Wohnsiedlung, mitten in der Stadt. Daruf folgt ein besonderer Glockenturm, die zweit älteste Kirche in Georgien und die älteste Bäckerei der Stadt. Nach einer kleinen Pause geht es weiter um an den Sulfit Bädern zu enden, ein leichter Geruch von verfaulten Eiern unterstreicht dies.

Teile der Gruppe gehen dann gemeinsam in ein Café welches wir unterwegs gesehen haben. Die Gruppe wird kleiner beim weiter gehen und teilt sich weiter. Am Ende gehe ich mit einem Slowaken über einen Flohmarkt bevor auch er sich auf den Weg macht.
Von hier gehe ich auch in mein Hostel um meinen Flug nach Hause zu planen – so langsam habe ich ein Gefühl wieviel Zeit ich noch in und um Georgien benötige.

Der nächste Morgen bricht an, dieses mal auch mit deutlich sonnigeren Aussichten. Somit geht es noch ein wenig den Hügel hoch, an dem meine Unterkunft liegt. Neben einer Statue der Mutter von Georgien blicke ich über die Stadt. Von hier geht es mit ein wenig Umweg wieder in die Bereiche, die ich gestern schon mit der Walking Tour erkundet habe – dieses mal aber mit deutlich besseren Lichtverhältnissen für Fotos. Nach dem einiges davon nachgeholt ist buche ich mich ein für eine ehr touristische Tour am nächsten Tag, denn nicht nur die Stadt, sondern auch Ihrere Umgebung hat einiges zu bieten.

Mit schönen Blick über die Stadt, setze ich mich auf die Terrasse des Hostels und versuche zunächst ein wenig zu schreiben. Weit komme ich damit aber nicht, bald nachdem ich anfangen möchte setzt sich ein deutsches Pärchen dazu und schon ist der Abend mit Gesprächen gefüllt. Am Vorabend scheinen Sie auch schon neben mir gesessen zu haben, da war ich aber zu vertieft in Flugsuche. Jetzt scheint es mir schon so, das ich durch die begrenzte Zeit die ich habe, ich schneller bzw. intensiver Unterwegs bin – es bleibt weniger Zeit sich mal hin zu setzten und einfach zu schreiben.
Zeitig sehe ich dann am nächsten Morgen zu auf zu stehen und mich zum Abholort für die Tour zu begeben.

Ereignisreiche Fahrt nach Tiflis

Zeitig stehe ich auf, dabei entdecke ich auf meinem Handy das es angeblich nur -4° außerhalb sind – hier in den Bergen ist das Wetter doch ein wenig anders als im Tal.
Am Busstopp angekommen finde ich zwar schnell den ersten Transporter(Marshrutka) der nach Sugdidi fährt. Von dort möchte ich dann am Abend mit dem Nachtzug nach Tiflis weiter. Erstes Problem ist natürlich das ich der erste bin und der Fahrer von einer Abfahrt gegen 12:00 Uhr ausgeht – nicht wirklich begeistert frage ich mich noch ein wenig um, das Ergebnis bleibt aber das selbe. Dann hält ein älterer Herr neben mir, er ist privat gerade eh in die Richtung unterwegs und würde mir anbieten, für den normalen Preis, mich direkt mit zu nehmen. Das klingt super, also geht es auf den Beifahrersitz und los.

Viel Unterhalten können wir uns nicht, aber schnell stellt sich raus das er sogar bis Tiflis weiter fährt. Ein wenig überlege ich ob ich auch auf dieses Angebot nicht eingehen soll. Kurz vor unserem Ziel entscheide ich mich dann endgültig mit Ihm zu fahren – sein Fahrstil ist auf jeden Fall deutlich vernünftiger als der von meinem Fahrer nach Mestia.
In Sugdedi sammeln wir noch einen Freund von Ihm ein, dann geht es weiter. Bald dann der nächste Stopp bei dem ein paar Mandarinen am Straßenrand gekauft werden – ich bekomme auch eine ab, Sie ist sehr süß. Bei dieser Gelegenheit biete ich dem hinten platzgenommenen Freund an sich nach vorne zu setzen, so könnten die Beiden sich besser unterhalten. Er gibt mir an das so schon in Ordnung ist und er auch Anschnallgurte nicht mag – diese werden in Georgien scheinbar nur in den vorderen Sitzen benötigt – im Gegensatz zu Asien schon mal eine deutliche Verbesserung.

Um so niedrieger, um so schneller sind wir auf dem Weg, dann gibt es sogar etwas wie eine Autobahn. Bei durchschnittlichen 120 km/h beginnt der Transporter dann aber an Probleme zu machen. Mit meinem geringen Verständniss würde ich sagen, etwas mit dem Getriebe. Immer wieder bremst der Mann, schaltet in Allradantrieb, dann mit Sperrdifferential und zurück in Frontantrieb. Wirklich helfen tut nichts davon.
Nach einer Weile erreichen wir ein paar Werkstätten, bei denen nach Öl gesucht wird, einer der Handwerker gibt aber zu verstehen das es daran nicht liegt und genug vorhanden ist. Also geht es weiter, aber nur wenige Minuten später werden wir dann von der Polizei rechts ran gewunken und kurz darauf sehen auch wir die Rauchwolke die aus dem Motorraum aufsteigt

Direkt schnappt sich ein Polizist einen Feuerlöscher – der aber scheinbar leer ist, also fragt man bei den vorbei fahrenden Autofahrern. Ein Funktonierender ist schnell gefunden und auch ein paar Liter Wasser werden zum kühlen eingesetzt. Dann rückt auch schon die, wahrscheinlich von der Polizeit gerufene Feuerwehr an – die aber nach kurzer Zeit und unverrichteter Dinge wieder fährt.
Für mich ist dann schnell klar das ich so nicht mehr bis nach Tiflis komme. Beim anhalten eine Marshrutka zu meinem Ziel hilft mir noch der Freund des Fahrers und man verabschiedet sich.

So kann es dann auf den Weg für die letzten Kilometer gehen. Nun, knapp eine halbe Stunde später geht mein neuer Fahrer schwer in die Bremsen, bis es dann doch knallt. Ein Reisebus vor uns wird dabei von uns getroffen und mein Kopf trifft den der Person vor mir. Zum glück war es ein relativ sanfter stoß. Der, natürlich deutschen, Frau vor mir und mir geht es gut und nachdem auch klar ist das die Stoßstange noch dran ist, kann es auch mit der Fahrt weiter gehen.
Das mir mein Rucksack dann noch kurz vor ende, aus der Ablage, auf den Schoß gefallen ist, ist ja kaum noch erwähnenswert, bei diesem Tag.

Freundlicherweise läd mich dann das Pärchen, zu dem die Frau gehört mit der ich angestoßen bin, noch zu der U-Bahn Fahrt ein, die mich ins Stadtzentrum bringt – so brauche ich zumindest erstmal keine U-Bahn Karte kaufen – die beiden waren bereits ist Tiflis.
An meiner Station angekommen brauche ich noch eine gute viertel Stunde bis ich in meinem Hostel ankomme.

Noch ein wenig erkunden

Es dauert eine weile bis ich es vom Stuhl hoch schaffe – so lange unterhalte ich mich mit dem älteren Herren der ebenfalls in meinem Zimmer schläft. Zufälliger Weise kann ich Ihm natürlich auch gleich mit seinem Netbook helfen, bei dem zum einen die Festplatte voll ist und zum anderen der Touchbildschirm scheinbar Probleme macht(der Risse im Display könnte daran natürlich schuld sein – also deaktiviere ich einfach den Treiber und sage Ihm das Der nicht mehr funktioniert, sich Zuhause das aber jemand noch mal in Ruhe anschauen kann). Nach dem Beheben der Probleme ist er glücklich und ich schaffe es mich zur Dusche auf zu machen. Danach setzte ich mich mit meinem Notebook zu Ihm und bearbeite die ersten Fotos.

Ich lade die Bilder auch gleich hoch, um mich dann auf den Weg zum Abendessen zu machen. Der Abend wird mit dem deutschen Paar gefüllt und zu späterer Stunde auch noch einer Katze, die von den Beiden am liebsten mit nach Deutschland genommen werden soll.

Die Wetter Vorschau für den nächsten Tag sieht nicht besonders gut aus, überrascht dann aber doch als ich aufwache. Spontan überlege ich mir noch eine Nacht länger zu bleiben.
Zunächst spaziere ich ein wenig durchs Dorf, mache Fotos – unter anderem von den circa 40 Türmen, die überall verteilt für die Verteidigung gesorgt haben – Nein, nicht von Allen dieser Türme. Auf einen klettere ich dann aber noch hinauf. Mit sehr wackeligen Leitern und schmalen Öffnungen in den Böden, ist dieser Aufstieg sicherlich nicht für Jeden etwas – spätestens bei der Besteigung des Dachs, sind viele sicherlich skeptisch – die Aussicht ist aber wundervoll.

Nach einem kurzen Museums Besuch, schnappe ich mir mein Notebook und mache ich es mir einmal mehr in einem Kaffee gemütlich um die letzten Tage endlich aufzuschreiben. Hier treffe ich dann die Bedienung, der gerade eine Reise durch Asien plant – zu dem sitzt neben mir eine Brasilianerin mit deutschen Wurzeln, die gerade auf Ihrer Weltreise ist.
Zwei Kaffee und ein tolles Gespräch später sitze ich noch kurz in meiner Unterkunft um diese Zeilen zu schreiben. Während eine Dame die hier wohnt mir gerade einen Teller mit Äpfeln und einem Messer hingestellt hat. Viel Zeit bleibt mir dafür aber nicht, um 17:00 Uhr beginnt eine Filmvorstellung – ein Film der in Ushguli(Nachbarort) spielt, angeblich sehr düster, aber wenn ich Ihn nicht hier schauen sollte, wo sonst.

Der Film ist vorbei und es bleibt ein wenig fader Beigeschmack zurück – ein sicherlich gut gemachter Film der wirklich wiederspiegelt wie es in dieser Gegen noch vor ein paar Jahrzenten war, ein mehr oder weniger Happy End gab es aus. Kurz zusammengefasst: Frauen haben zu tun was die Männer Ihnen sagen und wenn etwas schief geht sind Sie auch schuld – wenn jemand Krank ist wird gebetet anstelle von Medezin verabreicht.
Für mein Abendessen suche ich mir DAS touristischeste Restaurant raus, ein kleiner Tisch direkt neben der Tür wird dann meiner. Das Essen ist wieder einmal sehr lecker, dazu gibt es einen selbst gemachten Früchtetee – ich spüre eine leichte Erkältung, die aber schon in Deutschland angefangen hat.

Bevor ich mich zum schlafen hinlege, bereite ich meinen Rucksack noch vor, am nächsten Tag geht es dann weiter – mit einer deutlich anderen Fahrt, als ich es in diesem Moment erwarte.

Kühe auf der Straße und Verteidigungstürme im Dorf

Die versprochenen 10 Minuten später geht es dann los, kurz vorher schnappe ich mir noch drei Äpfel aus einem Markt.
Am Flughafen vorbei und weiter geradeaus, insgesamt ist die Fahrt recht unspektakulär. Immer wieder halten wir um Gäste rein oder raus zu lassen. Kurze Zeit später mache ich dann erst einmal wieder ein Nickerchen.
In Zugdidi angekommen, lässt der Fahrer uns direkt bei einem Bus raus der zu unserem Ziel fährt und dann warten wir und warten und warten. Es ist der letzte Bus in der Reihe, wohl kein guter Ort um Gäste an zu locken. Zwischendurch fahren andere Wagen an uns vorbei die nach Mestia fahren. An dieser Stelle fragen wir uns dann ob wir in Kutaissi nicht auf den Bus warten hätten sollen, der direkt durchfährt.
Bis wir dann endlich starten gibt es für den einen ein Eis und der Andere besorgt sich ein paar Kekse(alle sehr hart und trocken). Mit uns dreien warten natürlich auch einige Georgier, aber auch ein deutsches Pärchen.

Nach einer gefühten Ewigkeit haben wir dann endlich genug Gäste im Wagen um los zu fahren. Dann scheint der Fahrer aber auch richtig auf zu wachen. Mit allem was der alte Motor her gibt rast er über die Straße, manchmal nur wenige Centimeter an einer Kuh vorbei. Wenn gerade keine Kuh da ist, die hier sehr oft einfach frei herum laufen, gibt es einfach ein waghalsiges Überholmanöwer.
Bei etwa der Hälfte der Strecke gibt es eine kurze Pause um nach ein paar Minuten den Entspurt zu beginnen.
An einem Stopp steht ein winziges Auto bereit um drei riesige Säcke mit Klamotten abzuholen, am Nächsten kann man einen Gletscher in den Bergen erkennen. Für eine lange Zeit fahren wir auch an einem mintfarbenen See vorbei, der mich ein wenig an den Lech(Fluß) in Österreich erinnert.

Endlich erreichen wir Mestia, von desen Busstation es nicht weit bis zu meiner Unterkunft ist. Die beiden Jungs kommen mit und haben mit den letzten beiden Betten glück. Nach ein wenig Planung gehen wir noch gemeinsam Essen und hauen uns ins Bett, für alle soll es wieder früh raus gehen.
Während ich in Mestia nur eine Tageswanderung plane, wollen die Jungs eine vier Tage Tour nach Ushguli machen. Ushguli ist das höchste, durchgehend bewohnte Dorf in Europa – nun könnte man natürlich sagen das Georgien ja schon in Vorderasien liegt, aber die Georgier fühlen sich definitv ehr Europa zugehörig.
Nach einer Verabschiedung am Morgen, mit der Aussicht das man sich in der Hauptstadt wohl wieder sieht, mache ich mich direkt auf den Weg.

Laut Bericht den ich gelesen habe geht es nun 2-3 Stunden bergauf, zum ersten Gipfelkreuz und einer kleinen Hütte. Ein wenig überrascht erreiche ich dies schon nach einer Stunde und vierzig Minuten. So weit ist der Weg schon einmal sehr interessant und mit tollen Ausblicken. Zu dem konnte ich kurz einen Specht erblicken. Um so höher es geht um so herbstlicher sehen die Bäume aus, bis die Laubbäume durch Nadelhölzer ersetzt werden und dann gar keine Bäume mehr vorhanden sind. Einen kurzen Blick werfe ich vom Hüttchen auf das Dorf, welches mir nun zu Füßen liegt, dann geht es weiter, denn am Nachmittag soll es anfangen zu regnen.
Generell geht es bei diesem Weg aber deutlich mehr um die Aussichten. Zur Linken der Eingang des Tals, zur Rechten wird es immer enger und überrall dazwischen schneebedeckte Gipfel.

Nach eine kurzen Pause an den kleinen Seeen am Ziel mache ich wieder auf den Weg zurück. Nachdem es nun etwa 1300 Meter bergauf ging, steht nun, nur bergab an. Zwischendurch treffe ich noch das deutsche Paar welches im Bus saß – wir verabreden uns für den Abend.
Schnell bin ich wieder am Kreuz und dem Hüttchen angekommen, danach werden die Abstände zwischen den Pausen geringer – meinen Knien gefällt bergauf deutlich besser.
Kurz vor der Ankunft in meiner Unterkunft fangen die ersten Tropfen an zu fallen, nachdem ich auf einem Stuhl sitzte und herausschaue fängt es richtig an zu regnen.

Ein Kloster nach dem nächsten

Nach meinem Nickerchen ist der Bus dann auch gut gefüllt und es kann los gehen. Ein paar, welches auch mit mir bei der Höhle am Morgen war, sitzt ebenfalls neben mir. Von Kutaissi sind es nur gut 20 Minuten bis zum Kloster „Gelati“ – dieses befindet sich gerade in der Renovierung, kann sich aber trotzdem sehen lassen. Während ich in der Kirche herumgehe beginnt gerade eine Hochzeit, während die Touristen herum laufen und die Baugerüste draußen herum stehen, aber ok.
Als ich mich durch die anderen Gebäude bewege, habe ich plötzlich das Gefühl beobachtet zu werden und tatsächlich steht auf der Treppe hinter mir eine Chinesin, die mich dabei fotografiert wie ich ein Foto aufnehme. Leicht verschüchtert geht Sie weiter als ich Sie „erwischt“ habe.
Nach einer knappen halben Stunde habe ich alles gesehen und mache mich auf zurück zum Bus, der in ein paar Minuten wieder zurück fahren wird. Doch ich steige, natürlich mit zwei deutschen Mädchen, nach ein paar Kilometern wieder aus.

Es geht noch zu einem weiteren Kloster. Wir haben circa zwei Stunden bis der nächste Bus wieder vorbei kommt und knapp zwei Kilometer bis zu unserem Ziel, zu Fuß hinter uns zu bringen – also los geht es. Nach ein paar Minuten fährt die Chinesin, mit ihrer Mutter(?) in einem Mitwagen an uns vorbei und wingt. Weitere Minuten später scheinen Sie einen Punkt zum wenden gefunden zu haben und sammeln uns drei ein. Wir unterhalten uns ein wenig und erreichen bald das andere Kloster. Nun zu fünft gehen wir die letzten Meter gemeinsam. Uns allen scheint dieses kleinere Kloster deutlich besser zu gefallen. Ziemlich allein am Rand einer Klippe gelegen, ist der Anblick dieser Anlagen doch deutlich idylischer.
Noch bevor wir wirklich durch das Tor schreiten sehen wir wie zwei Männer ein paar Schafe in den Kofferraum eines alten Ladas verladen. Der Georgier, der gerade eines der Lämmer hält, erblickt uns und kommt auf uns zu um das Tier direkt der einen Chinesin in den Arm zu legen. Alle haben Ihren Spaß und machen Ihre Fotos – besonders der Mann ist sehr von der Asiatin begeistert, fast schon ein wenig aufdringlich wirkt er, Sie scheint es aber zu dulden.

Mit einem Wickelrock, um die Knie zu bedecken, erkunden wir auch dieses Kloster ein wenig bevor die Chinesinen sich auf den Rückweg machen wollen und uns anbieten in der Stadt abzuladen. Gerne nehmen wir an und erreichen problemlos unsere Unterkünfte.
Am Abend mache ich zu einem Restaurant direkt am Ufer des Flußes auf um die georgischen Teigtaschen „Khinkali“ zu probieren. Jeweils zwei mit Fleisch, Pilzen und Käse bestelle ich mir, dazu einen Gurken, Tomaten Salat mit Walnüßen.
Gesättigt geht es auf dem Weg zurück um mich im Hostel noch mit ein paar anderen Deutschen auf der Veranda zu unterhalten. Zwei Jungs wollen sich am nächsten Tag in die gleiche Richtung auf machen, also planen wir für den nächsten Morgen den Wecker zusammen.

Innerhalb kurzer Zeit ist am nächsten Morgen auch alles gepackt, somit geht es weiter zur Bushaltestelle. Mit der Nummer 1 geht es zum Busbahnhof. Nach ein wenig Sucherei finden wir einen Bus der in 10 Minuten zu einer Stadt auf dem Weg fährt, von dort soll es dann mit einem weiteren Bus zum endgültigen Ziel „Mestia“ gehen. Vorher hatten wir auch schon einen direkten Bus gefunden, dieser wird aber noch zwei Stunden warten bis es los geht und sah auch kleiner und unbequemer aus. Diese Entscheidung werden nachher noch ein wenig in Frage stellen…

Ein Monat Pause und dann?

Da ist mein ein Monat daheim und es ist fast so wie auf Reisen, Alles ist irgendwie anders. Man muss sich an vieles wieder gewöhnen, bei anderen Dingen ist es auch mal schön sich wirklich wieder aus zu kennen. Ich habe in diesem Monat auch sicher noch mehr erlebt als in einem „normalen“ Arbeitsmonat.
Die Familie wieder treffen, Freunde treffen, Mahlzeiten und vor allem Käse wieder essen den man vermisst hat, Motorrad fahren, Konzerttermin, … und zwischendurch habe ich auch einfach die Tage genossen wo einfach mal nichts anstand.

Wesentlich für diesen Monat war aber auch sicher die Termine die ich mit meinem alten Arbeitgeber hatte. Was zählt ist am Ende wohl, dass es im Januar wieder los geht – mit Reisen? – Nein mit der Arbeit. Mit Reisen fülle ich die Zeit bis dahin. Erstes Ziel ist Georgien und nach aktuellem Plan auch noch das ein oder andere Nachbarland bis es im November erst einmal wieder nach Hause geht um einen Besuch zu empfangen.

Früh am Montagmorgen geht es nach Dortmund zum Flughafen und mit Wizzair einige Stunden Richtung Kutaissi. Sicherlich der längste Flug den ich je in einem Billigflieger machen würde, der Sitzkomfort ist schon sehr beschränkt.
Nach der Landung werde ich freundlich von der Grenzmitarbeiterin willkommen geheißen. Schnell ist ein Bus in die Stadt gefunden, der einen sogar direkt an seiner Unterkunft raus lässt. Eine ganze weile dauert es auch bis wir über die holprigen Straßen langsam ins Zentrum kommen, bzw. überhaupt in die Stadt. Die ersten Zeichen dieser sind dutzende KFZ-Werkstätten die sich aneinander reihen.

An meinem Hostel angekommen werden wir von dem Oberkörper freien Mitarbeiter begrüßt und auf die Betten verteilt. Wir? Nun, mit mir sind noch ein paar andere Deutsche ausgestiegen und zwei standen auch schon im Hostel als ich die Tür öffnete. Neben dem Flieger aus Dortmund scheint auch gleichzeitig einer aus Berlin angekommen zu sein.
Mit einem aus eben diesem zweiten Flieger, mache ich mich nach kurzer Zeit auf einen Bankautomaten zu suchen. Zusammen geht es dann noch ein wenig auf Erkundungstour. Zunächst zu einer Kirche die über der Stadt thront um dann über einen Markt zu einem Restaurant zu gehen – welches sich als wunderbare Wahl heraus stellt.

Nach einer guten Nacht versuche ich einigermaßen früh auf zu stehen – nun sei dabei gesagt das ich diese in einem Monat in Deutschland kaum geschafft habe. Nach einem kleinen Umweg finde ich dann aber auch den Bus der mich in die korrekte Richtung bringt. Zwischendurch gibt es einen fliegenden Wechsel um dann ein paar Minuten später vor der Prometheus Höhle zu stehen. Diese Höhle wurde erst 1984 entdeckt und ist seit ein paar Jahren, zum Teil, für die öffentlich geöffnet. In einer geführten Tour geht knapp 2 Kilometer durch die, mit LED, sehr farbenprächtig beleuchteten Gänge und Hallen.
Am Ende wird man dann von der strahlenden Sonne etwas geblendet – generell ist es hier sogar noch wärmer als ich es erwartet habe, das kann sich in den nächsten Wochen und mit ein paar Höhenmetern mehr aber noch ändern.

Auf dem gleichen Weg geht es wieder zurück. wieder in Kutaissi angekommen, habe ich ein paar Fragen für das Touristenbüro, teils für heute und ebenfalls für meine Weiterfahrt am nächsten Tag.
Mit den frisch erhaltenen Informationen geht es für mich gleich zum nächsten Bus, in dem ich, während wir darauf warten das noch andere Gäste einsteigen, erst einmal ein Nickerchen halte.

Ein Tagesausflug quer durchs Land

Die gute Infrastruktur und die kurzen Distanzen in Korea machen es einem einfach einges in nur wenigen Stunden zu erreichen. Unser heutiges Ziel bringt uns in die gut zwei Stunden südlich liegende Stadt Jeonju. Am Busbahnhof angekommen hilft dann ein lokaler Bus um ins Zentrum zu gelangen.
Gemütlich machen wir uns auf die Straßen zu erkunden, beginnend mit einem alten Stadttor und einer alten Tempelanlage – danach geht es zwischen den alten Gebäuden im klasischen Hanog Dorf hindurch – leider sie in vielen dieser Gebäude nun Souvenir und Snack Geschäfte, helfen kann es dabei aber sehr in die ein oder kleine Gasse ab zu beigen.
Nach einem anschließenden Überblick über eben jenes alte Viertel geht es auf einem klasischen Markt zur Nahrungssuche – die in einem kleinen klasischen Restaurant beendet wird.
Die paar Stunden Erkundungstour sind auch schon bald beendet und es geht zurück nach Seoul.

Nach ein paar Tagen geht es dann noch einmal raus aus Seoul, dieses Mal für zumindest zwei Nächte. Unser Ziel ist Gyeongju im Südosten des Landes.
Noch am Abend finden wir auch hier auf einem Markt unser Essen bevor der Plan für den nächsten Tag gemacht wird. Erster Stopp am Morgen ist eine wunderschöne Tempelanlage außerhalb der Stadt gefolgt von riesigen Grabhügeln und einem Spaziergang in einem anliegenden Waldstück. So schnell ist dann auch schon der Tag gefüllt.
Eine weitere Nacht und eine Busfahrt später finden wir uns in Seoul wieder um die letzten Tage nocheinmal mit Essen zu füllen – ich habe das Gefühl ich nehme hier zu.
Am letzten Abend treffen wir uns mit einer Koreanerin die ich, mit ihrer Schwester, in Laos kennengelernt habe.
Bis es dann am nächsten Tag schon wieder Abschied nehmen heißt.

Eigentlich habe ich sehr viel in Korea, vor allem in Seoul, gesehen, aber recht wenig geschrieben. Viel habe ich von Naree über Korea und seine Kultur erfahren, welches ich alles gar nicht wiedergeben kann, aber unglaublich interessant war. Zum Anderen gab es auch sehr entspannte Tage, insgesamt haben sich diese zwei Wochen mehr wie Urlaub als Reisen angefühlt.
Korea hat neben China und Japan sicherlich einiges zu bieten und beim nächsten Mal steht auf jeden Fall Jeju, eine Insel im Süden, auf dem Plan.

Mein Flieger an diesem Tag bringt mich aber noch gar nicht an das eigentliche Ziel – denn zunächst habe ich noch eine Nacht in China. Genau genommen in Qingdao, welches zwischen 1898 und 1919 deutsche Kolonie gewesen ist. Doch zunächst einmal muss ich ohne Visum uns Land – bis zu 72 Stunden kann ich für einen Transit Visafrei einreisen, was mit Hilfe der überraschend freundlichen und mit guten Englischkentnissen ausgestattet Grenzmitarbeitern problemlos erreicht wird.
Die Geldautomaten an diesem Flughafen mögen mich dafür aber nicht besonders und auch das bezahlen des Bustickets mit Kreditkarte will nicht so recht funktionieren – nichts was einem an diesem Punkt der Reise noch aus der Ruhe bringt. Ich schnappe mir ein paar Dollar aus meiner Tasche und tausche Sie um in die Stadt zu kommen.
Das Hostel ist in einem wundershcönen alten Gebäude eingerichtet, generell zeigt sich die Stadt(zumindest die Altstadt) in einem sehr schönen Bild. Wenn gleich man sich wirklich an manchen Stellen mehr wie in einer alten Deutschen als einer Chinesischen Stadt fühlt.

Sehr freue ich mich nocheinmal ein chinesisches Gericht zu erhalten bevor ich Asien verlasse – gemeinsam mit dem, hier in der Stadt gebrauten Tsingtao, Bier genieße ich es sehr.
Dann ist der Tag nach über sieben Monaten gekommen, der mich aus Asien heraus und auf einen neuen Kontinent bringen wird, gekommen. Es wird ein langer Tag, denn meine Ankunft am Ziel ist ebenfalls am 24. April, aber nach lokaler Zeit früher als die Abreise.

Ja, SÜD Korea

Nach dem Streß der letzten Stunden komme ich ruhig und sicher in Kuala Lumpur an. Aber auch dies ist nur ein Zwischenstopp, nach ein paar Stunden geht es in den nächsten Flieger. Mit eine wenig herum schlendern und dem schreiben des letzten Beitrags, ist die Zeit schnell überbrückt.  Gemütlich geht es dann in mein letztes Flugzeug für heute, in ein paar Stunden lande ich in Korea, doch zunächst stehe ich an meinem Sitz und warte auf die beiden anderen Insassen in meiner Reihe – „Boarding complete“ niemand? Nein, niemand anderes sitzt neben mir, dass sind mir die liebsten Sitznachbarn. Die drei Sitze versuche ich dann auch nach dem Start für ein wenig Schlaf zu nutzen – mehr oder weniger erfolgreich.

Endich setzt das Flugzeug zur Landung an und ich mache ich mich auf zur Einreise – Problemlos – Rucksack geschnapt und von Naree begrüßt werden.
Schnell wird mir aber klar das hier etwas nicht stimmt, als ich das Flugticket gebucht hatte, waren es 20 Grad, nun komme ich hier bei 5 Grad an … in kurzer Hose, etwas Anderes bietet mir mein Rucksack gerade nicht an.
Vom Flughafen dauert es dann noch einmal eine gute Stunde bis ich meinen Rucksack endgültig ablegen kann – erster Stopp danach ist dann erst einmal koreanisches Barbecue, lecker.
Der erste Einkauf ist eine lange Hose, dafür geht es in eine Geschäft für Übergrößen, aber hier werden wohl ehr Übergewichtige angesprochen, dennoch finde ich etwas das mir gegen die Kälte helfen sollte.

Die folgenden Tage sind dann gefüllt mit einigen lokalen Spezialitäten, viele davon hätte ich wohl nie probiert wenn ich nicht mit Naree unterwegs wäre. Einiges ist hier besonders lecker, Reiskuchen(sieht mehr aus wie Nudeln) in einer scharfen Soße, Leber, Lunge, Gimbap(koreanisches „Sushi“), Kimchi, Bratwurst im Teigmantel, Kartoffelpuffer(nicht Kartoffel, schmeckt aber ähnlich), fritiertes Hünchen, Jimdag (Huhn in einer Soße/Suppe). Weniger begeistern konnte mich bisher die Blutwurst, wobei bei dieser als auch bei der Seekurke die Textur das größte Problem war – Seeannanas brauche ich auch nicht wieder. Ganz interessant war dann noch rohes Rind, rohes Ei und roher Octopus(sehr frisch, die Arme haben sich noch bewegt als der Teller auf den Tisch kam).
Auf der anderen Seite konnte ich Naree etwas bei Käse, Brot und Bierauswahl helfen – die Auswahl an deutschen Bieren ist überraschend groß. Zu dem hab ich mein Bestes gegeben in der kleinen Küche eine einigermaßen anständige Carbonara zuzubereiten.

Wenn wir nicht gerade essen konnte ich aber auch einiges von Seoul sehen. Tempel, Paläste, Museen, klasische Wohngegenden und den Funkturm mit 360° Sicht auf die Stadt. Glücklicher Weise blüht es dann auch noch überall in der Stadt, da die Kirschblüte gerade stattfindet.

Besonders interessant bei den Museen fand ich das Hangul Museum, welches sich mit der Koreanischen Schrift auseinander setzt – die Sprache selbst ist schon viel älter, wurde aber vor dem 15ten Jarhundert durch chinesische Zeichen festgehalten. Das Alphabet aus ca. 28 Zeichen konnte ich relativ schnell lernen und hier in Seoul auch genug möglichkeiten zu üben, aber wie so üblich müsste ich mich jetzt wohl an Vokabeln setzen.

Für die nächsten Tage haben wir gerade die Planung abgeschlossen um ein wenig aus der Stadt heraus zu kommen.

Reise Reise

Die letzten Beiträge sind geschrieben, endlich bin ich wieder gleich auf mit dem was gerade passiert. Meine Wasserflasche fülle ich nocheinmal auf, bevor mich die kostenlose Shuttleverbindung mich zum Flughafen bringen wird. Ein letztes Mal schaue ich auf die See hinaus – hinter der Bucht ist eine kleine Insel, lange wieder Wasser, dann folgen Inseln nach Inseln, bis man die Berge auf Ihnen nur noch in verschiedenen Blau tönen erahnen kann.

Es ist 13:00 Uhr, auf in das Auto, dessen Klimaanlage gut zu arbeiten hat. Langsam kurven wir durchs Dorf um dann in Richtung Flughafen ab zu biegen, nicht der Größte aber ich habe schon Kleinere gesehen. Schnell bin ich eingechecked – der Security Check ist interessanterweise manuel – ein Mitarbeiter schaut in meine Taschen und winkt mich nach ein paar Fragen weiter. Auf der anderen Seite wartet die Indonesierin aus Jakarta, die mit mir im Shuttle war. Wir reden über Reisen und nächste Ziele – Sie macht mich darauf aufmerksam das ich nicht viel Zeit habe in Jakarta in meinen nächsten Flieger zu wechseln. So etwas wie „dass klappt schon“ und „jetzt kann ich auch nichts mehr ändern“ erwidere ich Ihr. Nichts desto trotz werde ich ein wenig nervös, vielleicht habe ich mir das zu einfach vorgestellt – ich beruhige mich selbst mit „dass klappt schon“ bzw. „jetzt kann ich auch nichts mehr ändern“
Im einzigen Café treffe ich auch die beiden Österreicher wieder, keine Überraschung, wir hatten am Vortag schon festgestellt das wir im selben Flieger sitzen werden.

Nach einem Kaffee und ein angenehmen Gespräch geht es rüber zum Gate, nur ist noch gar kein Flieger in Sicht, nicht das was ich mir gewünscht habe. Ein paar Minuten vor Abflug kommt das Flugzeug an und entläßt seine Gäste, dann können auch wir endlich an Board. Doch dies heißt noch lange nicht dass es auch los gehen kann, eine knappe halbe Stunde stehen wir auf der Stelle, bis es endlich los geht – meine Nervösität steigt leicht.

Der Flug verläuft ruhig, ich werde dies aber immer weniger. Als wir endlich landen schaue ich schon nach ob der Flug zufällig Verspätung hat und wo ich genau hin muss – Terminal 3U, ok ich werde in T1 aussteigen. Gefühlt fahren wir ewig bis es endlich aus dem Flieger heraus geht. Vor allem aus Gewichtsgründen musste ich mein Gepäck aber aufgeben, so stehe ich also am Band und warte. Ein Gepäck Stück nach dem nächsten schiebt sich durch den Gummivorhang und rollte an mir vorbei … nicht mein Rucksack … nicht mein Rucksack … jedes andere Gepäckstück wird zu einem Geduldsspiel … nicht mein Rucksack … MEINER … geschnappt und aus der Tür. Als sich das Band noch nicht bewegt hatte, fragte ich bereits einen Mitarbeiter des Flughafen wie es am schnellsten zum gewünschten Terminal geht „Zu Ausgang 1B und dann über die Staße zum Skytrain“ – OK. Rennent geht es mehr oder weniger quer Feld ein zum Skytrain, die Rolltreppe hinauf und in den gerade angekommenen Zug einsteigen, kurz nach mir schließen sich die Türen – eine kurze Verschnaufpause, schon jetzt schwitze ich wie verrückt. Noch während ich im Skytrain bin, sollte der Baggage Drop schließen, aber es bleibt mir nichts anderes übrig als es dennoch zu versuchen.

Endlich halten wir an Terminal 3, sofort nehme ich meine Beine in die Hände und spurte hinein, hinauf zu den Schaltern – D14 … laufen. Am Baggage Drop angekommen ist dieser zum Glück gerade nicht stark frequentiert und ich kann nach freundlicher Nachfrage direkt an die erste Stelle. „Bin ich noch rechtzeitig“ … … die Antwort dauert lang, genau genommen bekomme ich gar keine aber die Mitarbeiterin beginnt den Aufkleber an meinem Rucksack an zu bringen, mein Puls singt. Dennoch beeile ich mich um nun zum Gate zu kommen.
Einer der Monitore verrät mir wohin ich muss, mit flotten Schritten geht es weiter, zumindest so flott das ich das „rescheduled“ nur unbewusst wahrnehme. Noch eben aus Indonesien ausreisen und dann bin ich auch am Gate – öhm, ja, Delayed, öhm ok, ich habe es geschafft – nun heißt es über eine Stunde warten. Erleichterung, ich habe es geschafft – das Warten macht mir in diesem Fall nichts aus.

Nie wieder weniger als drei Stunden für den Transit – auf diesen Stress kann ich gerne verzichten.

Tauchscheinprüfung und die letzten Tage

Mit den sich „verabschiedenen“ Mantas geht es weiter zur letzten Tauchstelle des Tages, was den Engländer und mich auch näher an unsere Prüfung bringt. Doch zunächst gibt es ein leckeres Mittagessen zur Stärkung.
Bevor es ein weiteres Mal hinunter geht gibt es wieder eine Einweiseung, mit dem Hinweis das die Strömung sehr stark sein wird – dies scheint generell eine „Besonderheit“  der Gegend zu sein. Es gab Reisende die ich getroffen haben, dadurch währe Flores kein guter Ort für den Tauchschein, die Tauchlehrer sind sich hingegen sicher das man so auf jeden Fall darauf vorbereitet und das die meisten Tauchorte auf der Welt weniger Strömungen haben.

Nicht genau wissend was auch uns zu kommen wird geht es erneut hinab. Direkt erfasst einen die Strömung, versucht einen mit sich zu reißen, es benötigt ein wenig Gegenwirkung um an Ort und stelle zu bleiben. Zugegebenr Maßen bringt einen dies etwas aus der Fassung, es fällt zunächst schwer sich an die Schritte hinab zu erinnern, dann finden sich aber Alle an einen Punkt und drifften am Riff entlang. Auf dem Weg sehe ich noch eine Schildkröte die in den Korallen sitzt und scheinbar ißt, genau so schnell wie Sie aufgetaucht ist, ist Sie aber auch schon wieder an uns vorbei gezogen.
Dieser Tauchgang war auf jeden Fall sehr lehrreich und aufregend. Frisch durchgewirbelt geht es dann wieder an Bord. Zeit für den Test – den, um das jetzt nicht unnötig spannend zu machen, wir beide bestehen. Somit geht es glücklich aber auch erschöpft zurück an Land.

Neben dem Tauchschein hatte ich für Flores lediglich die Komodo Drachen geplant, da die Tauchschule dies in Kombination mit zwei Tauchgängen am Morgen anbietet, schreibe ich hierfür in ein paar Tagen ein. Die Tage dazwischen nutze ich um weitere Planung durch zu führe, schreibe einige der Beiträge die Ihr in den letzten Wochen lesen konntet und schaue mir Sachen wie Kameras, Kamerazubehör und Motorräder an – manchmal macht auch an so einem schönen Ort wie Flores, ganz banale Dinge.

 

Der vorletzte Tag Indonesien/Südostasien ist angebracht und es ist auch der Tag der Tauch/Komodo Tour. Füh geht es wieder hinaus, diesemal starten wir am Manta Point. Diesmal zeigen sich nicht ganz so viele Rochen, dennoch bleibt Ihre Betrachtung aufregend. Nach diesem Tauchgang Unterhalte ich mich mit einem deutschen Taucher – mit vielen Tauchgängen hinter sich fragt er mich wie ich es da unten fand – besonders in Hinblick auf die Strömung  – ich erwider nur das es gemütlich war, nicht so stark wie vor ein paar Tagen, man konnte sich größtenteils treiben lassen. Er ist verwundert, für Ihn war es eine Menge Ströumg da er meist nur in Seen taucht.

Bei unserem zweiten Tauchgang liegt ein Meter hohes Riff vor uns welches sich einen Felsen im Meer hinauf gebildet hat, gefüllt ist es mit hunderten verschiedenen Fischen. Teilweise ist es etwas schwierig manche in „Dickicht“ zu entdecken, es macht aber auch eine Menge Spaß.
Nun geht es für dann aber auch schon aus dem Wetsuit um die Komodo Drachen zu besuchen. Diese zeigen sich dann erwartungsgemäß schläfrig in der Mitagssonne, aber gesehen haben wollte ich Sie.
Am letzten Abend geht es dann noch mit einem österreichischen Paar und einer Taiwanesin auf den Nacht/Fischmarkt.

Jetzt ist auch der letzte Tage angebrochen und ich schaffe es rechtzeitig die letzten zwei Beiträge zu schreiben bevor ich mich zum Flughafen auf machen muss.

 

Indonesien:
Zunächst wusste ich nicht was ich genau in Indonesien machen soll und um so länger ich unterwegs war um so weniger Zeit blieb mir scheinbar um all die Interessanten Orte zu besuchen. Es war interesssant die Unterschiede der Inseln(Java, Bali, Flores) zu entdecken, die Menschen waren(mit einer Ausnahme) sehr freundlich und das Essen hat mir eigentlich auch an allen Stellen sehr gefallen. Flores hat sich nur deutlich teurer dargestellt als der Rest den ich Besucht habe.

In den Ausgaben ist der Tauchschein nicht enthalten und Inlandsflüge, so günstig Sie auch sein mögen, sind doch teuere Verkehrsmittel.
Insgesammt: ~725€ bei 27 Tagen ~27€ pro Tag – Bei 30 Tagen wären das ~810€
Essen und Trinken: 39%(~283€)
Transport: 27%(~192€)
Unterkünfte: 25%(~181€)
Unterhaltung: 7%(~53€)
Sonstiges: 2%(~15€)