Unnötiger Stopp und der Weg weiter

In Surabaya angekommen erwartet mich der Regen – es ist immernoch Regenzeit. Zum Glück ist meine Unterkunft nicht weit.  An dieser Unterkunft ist dann auch noch etwas besonderes, es ist richtiges Kapsel Hostel/Hotel, in einigen anderen Hostels hatte ich bereits eingene Kabinen bei denen man Vorhänge hat, aber dieses mal ist eine richtige abschließbare Kapsel. Auf den ersten Blick sieht diese recht futuristisch aus, stellt sich dann aber doch relativ simpel heraus – nichts desto trotz ist es interressant sich hier aufzuhalten.
Am Abend schnappe ich mir noch schnell eine Kleinigkeit in einem Food Court.

Insgesamt muss ich dann aber doch feststellen das es in Surabaya nicht besonders viel zu entdecken gibt, eine von mir besuchte Zigarettenfabrik ist noch das spannendste. Hier kann man beobachten wie mindestens 100 Personen in einer Halle sitzen und in unglaublicher Geschwindigkeit Zigaretten drehen. Beim verlassen des Geländes versuche ich mir dann einen Transport zu buchen, habe aber Schwierigkeiten mit der SIM Karte. So suche ich mir zunächst ein Café mit WLAN. Hier sei angemerkt das es schon interessant ist wie stark die Qualität des Kaffees in Indnesien schwankt. Während der oft kostenlose Kaffee in Hostels eigentlich nur Prütt Kaffee ist bei dem die gemahlenen Bohnen direkt mit Wasser, in der Tasse aufgekocht werden, ist der Kaffee in den Cafés bisher ausergewöhnlich gut gemacht. Mit Hilfe des WLANs und der App des Anbieters kann ich dann schnell ein weiteres Daten Paket buchen und bin sicherlich für den Rest meines Aufenthalts gerüstet. Ansonsten kann ich in Surabaya zumindest noch einige Artikel schreiben, ich hänge etwas hinterher.

So mache ich mich bald wieder auf den Weg, natürlich wieder mit dem Zug, der mich in das nur wenige Stunden entfernte Probolinggo bringt. Was gibt es hier zu sehen? Wahrscheinlich nicht viel, dass werde ich aber auch nicht herraus finden. Denn direkt aus dem Zug heraus stürmen schon die Fahrer auf einen zu, jeder weiß was die Touristen hier wollen. Es soll nach Cemoro Lawang gehen, ein Dorf das am Fuß des Bromo Vulkans liegt. Schnell habe ich mich mit einem Deutschen aus Drensteinfurt verbunden und einen Fahrer gefunden.
Erster Stopp, erstes Office, von hier geht es dann ein paar Minuten später weiter zum Halt der Minibusse. Hier treffen wir auf eine weitere, französische, Mitfahrerin, zu dritt warten wir dann auf die Dinge die da kommen. Als die Französin plötzlich erzählt das wir uns bereits getroffen haben. Ich bin verwundert, denn normalerweise bin ich es der sich an die Gesichter erinnern kann. Zu meiner Verteidigung war es an Silvester und wir haben nicht viel gesprochen, Sie hatte sich aber länger mit Simon(Franzose Laos, Myanmar) unterhalten und mit Ihm auch in Nhong Kiav etwas unternommen bevor ich dort angekommen bin.

Nach einer Weile stellt sich dann heraus das auch mit dem späteren Zug kein weiterer Gast gekommen ist – daher der Bus uns nicht zu dem veranschlagten Preis fahren könnte. Etwas überrascht stehen wir nun in der Dunkelheit, zumindest nicht allein. Wir sollen doch mit den Fahrern reden, bei zweiten sind wir dann zumindest auf 350.000 Rupieh runter, wollen aber noch beim um die Ecke liegenden Busbahnhof vorbei schauen. Gerade als wir los gehen zeigt sich der Fahrer doch noch mehr bereit für Verhandlungen als er uns nachläuft. Nun sind wir bei 250.000, was für uns drei ok ist. So geht es in dem Minibus hoch nach Cemoro Lawang – mit offensichtlich fehlerhaften Abgasanlage, ohne offene Fenster bekommt man kaum Luft.

Yogyakarta

So sitze ich also wieder im Zug, in Fahrtrichtung auf der linken Seite mit Fensterplatz. Als der Zug gerade eine lange Linkskurve fährt, liegen ein paar grüne Reisfelder zwischen meinem Platz und der Zugmaschine, hinter dieser zeigt sich ein riesiger Vulkan – ein unglaubliches Bild, leider hat man in diesen Momenten natürlich nie ein Kamera zur Hand.
Die restliche Fahrt bleibt malerisch und entspannd wie die von Jakarta nach Bandung. In Yogyakarta, Jogja wie die Bewohner es nennen, muss ich mich zunächst wieder mit 30+ Grad und einer hohen Luftfeuchtigkeit anfreunden, dies hindert mich aber nicht daran wieder einmal die 2 Kilometer zu meiner Unterkunft zu laufen. Diesmal ist Frühstück und Abendessen inklusive – für die paar Euro die ich bezahle, erwarte ich nicht besonders viel. Das Frühstück und Abendessen sind dann aber dochüberraschend gut.

Indonesien nutze ich wirklich um wieder etwas runter zu kommen, so schlafe ich lang, nutze die Stunden zur Mittagszeit fürs schreiben und am ersten Nachmittag erkunde ich ein wenig Jogja. Bequem laufe ich in die Altstadt, probiere lokale Kekse – zu viel Zucker – und lande dann bald bei einem „Wasserschloss“, nun es gibt eine art Pool im Inneren. Interessanter ist dann eine art Mosche die nur durch ein Tunnel erreichbar ist. Hier erwartet Euch ein „Treppenhaus“ welches scheinbar sehr beliebt ist um Fotos von sich machen zu lassen – manchmal organisiert sogar jemand wer, wann in der Mitte stehen darf. Ziemlich schwierig ein gutes Bild ohne die ganzen Menschen zu bekommen.

Der nächste Tag beginnt ähnlich mit Frühstück und schreiben. Für den Nachmittag habe ich mir dann einen Roller ausgeliehen, für 24 Stunden – was später dann zum tragen kommt.
Für diesen Nachmittag und Abend stehen ein paar Tempel an, einer davon ist Prambanan. Nachdem ich an meinem ersten Stopp relativ alleine war, ist Prambanan relativ voll. Fotos ohne Menschen scheint unmöglich zu sein – selbst auf Langzeitaufnahmen von 6 Sekunden scheinen sich manche Leute kein Zentimeter bewegt zu haben.
Nach einer Rückfahrt durch den verrückten Verkehr von Indonesien versuche ich einigermaßen früh ins Bett zu kommen. Für den nächsten Tag soll es zum Sonnenaufgang zu einem anderen Tempel gehen – daher auch die 24 Stunden für den Roller.

Unglücklicherweise höre ich meinen Alarm nicht, oder habe Ihn einfach im Halbschlaf ausgeschaltet – wache dann aber doch noch auf bevor der Tag angebrochen ist. Den Sonnenaufgang sehe ich auf dem Roller, was auch schön ist. Trotz verpassten Sonnenaufgang geht es weiter zum Punkt der mir empohlen wurde. Die Aussicht ist toll und die Sonne steht noch nicht zu hoch. Auf dem Weg zu Borobudur halte ich noch an einer Hühnerkirche an, ich habe nicht ganz verstanden „Warum“. Borobudur ist für viele der Sonnenaufgangspunkt, kostet aber deutlich mehr als der eh schon recht hohe Eintrittspreis. Als ich eintreffe hat sich bereit eine riesiege Schlange von Indonesiern gebildet, glücklicherweise gibt es auch eine für Ausländer, in der gerade niemand steht – ich bin etwas unter Zeitdruck.
Und ich dachte bei Prambanan am Vortag wäre es voll gewesen – Menschenmassen schieben sich die Treppen hinauf. Relativ schnell schaue ich mich um, mache ein paar Fotos und versuche es zu genießen – meine Planung und die Leute machen es nicht so einfach. Der Ausgang führt mich noch durch eine Stadt von Souvenierständen bevor ich wieder am Roller ankomme.

Eine gute Stunde geht es zurück, tanken, Roller abgeben, Tasche fertig packen und ab zum Bahnhof – nächster Halt: Surabaya

Das letzte Mal Südostastien

Vor der Immigration in Indonesien hat sich bereits eine lange Schlange gebildet – somit stelle ich mich hinten an und warte. Nach einer Weile bin ich am Schalter und erhalte nach kurzer Zeit mein kostenloses Visa on Arrival – dies ist der letzte Länderwechsel in Südostasien. Bei Einreise in Indonesien muss man ein Ausreiseticket haben, meines geht nach Malaysia, diesen Flug möchte ich aber gar nicht nehmen – er war einfach nur günstig(8€) und verschafft mir ein paar Tage mehr meine nächsten Wochen und Monate zu planen. Am Ende wird sich raus stellen das ich doch nach Malaysia fliege, aber nur für ein Stopover.
Mitlerweile habe ich mein Gepäck und das erste Geld abgehoben – nun heißt es irgendwie in die Stadt kommen – dafür ist bald ein Bus gefunden der ewig braucht um endlich, einigermaßen bei meinem Hostel an zu kommen. Die letzten Meter gehe ich dann mal wieder zu Fuß.
Im Hostel treffe ich direkt auf Christopher, ein Indonesier der eigentlich gerade in Deutschland studiert. Direkt bekomme ich den ersten Einblick in Indonesien während ich einchecke.
Die üblichen Schritte durchgeführt mache ich mich auf der Straße auf die Suche nach etwas zu Essen. Nur ein paar Meter nördlich finde ich einige Straßenstände und suche mir einen mit Nasi Goreng raus. Die 70 Cent für dieses Mahlzeit waren ein wirklich guter Preis.

In Jakarta selbst gibt es eigentlich nur eine kleine Altstadt der ich am nächsten Tag einen Besuch abstatte – Abends suche ich mir ein Kino. Ansonsten stelle ich noch fest das es (zumindest) auf Java ist ein Bier zu bekommen, die meisten Supermärkte haben lediglich Alkohol Freies Bier – ich probiere auch das ein oder andere davon, verdient aber den Namen Bier nicht. Eine SIM Karte ist auch noch besorgt und schon geht es weiter nach Bandung.

Bandung ist nur ein paar Stunden mit dem Zug südlich von Jakarta, liegt etwas höher und erfreut mich mit deutlich angenehmeren Temperaturen und wenig Luftfeuchtigkeit – denn besonders die Sonne scheint in Indonesien noch einmal deutlich stärker als in den anderen Ländern in denen ich zuvor war. Vom Bahnhof führt mich ein Spaziergang in mein gemütliches Hostel.
Wesentlich viel gibt es Bandung nicht zu sehen, aber Christopher hatte es mir empfohlen. Etwas südlich der Stadt liegt einer der vielen Vulkane von Java. Dort geht es dann für mich auf einer gemütlichen Roller fahrt hin. Der Vulkan selber ist kaum als solcher zu erkennen, in seinem licht bewarldeten Krater befindet sich ein See in Mintblau, der Geruch erinnert aber ehr an verfaulte Eier.
Glücklicherweise trocken erreiche ich dann wieder mein Hostel. Erst nach erreichen von Indonesien musste ich feststellen das es noch Regenzeit ist. Manchmal sollte man wohl etwas mehr planen
An diesem Abend steht dann aber auch genau diese an – Planung. Einige Flüge schaue ich mir an, überprüfe wie der günstigste Weg ist zu meinem nächsten gelpanten Ziel bzw. auch nächsten geplanten Kontinent. Wie es dann wo hin geht wisst Ihr bald – heute wurde aber ein wesentlicher Schritt in diese Richtung gemacht.

Die kurzfristige Planung führt mich wieder in einen Zug Richtung Zentral Java.

Mehrfaches auf wiedersehen

Einiges der benötigten Zutaten, für das Abendessen welche ich heute kochen werde, habe ich bereits am Vortag besorgt – den Rest gilt es in der Nähe auf einem Markt zu besorgen. Dieser Markt ist dann auch die Möglichkeit, selbst in Singapur(neben den ganzen ausländischen Fachkräften), noch aufzufallen.
Schnell sind die restlichen Produkte eingekauft und im Kühlschrank der Wohnung verstaut.
Gemütlich machen Naree und ich und später dann noch einmal auf ein wenig die Stadt zu erkunden – Ziel ist Chinatown, welches mich relativ schnell enttäuscht, da es zu toristisch ist. Dennoch haben wir in der Nähe noch in einem Foodcourt Platz genommen und freuen uns über ein paar Speisen aus den verschiedenen Verkaufsständen – sehr an China erinnert mich der Geschmack zwar nicht, aber zumindest befinden sich hier keine weiteren Touristen.

Frisch gestärkt geht es dann langsam auf den Rückweg um die ersten Dinge vorzubereiten. Das ein oder andere Mal prüfe ich noch die Mengenangaben, aber ansonsten habe ich dieses Chili con Carne schon diverse Male zubereitet – als Vorspeise gibt es Guacamole.
Mit der Zeit finden sich alle ein und wir haben einen gemütlichen Abend – auch der von mir eingeschmugelte Whisky aus Myanmar wird heute „genossen“.
Als die ersten gehen bzw. sich ins Bett verabschieden beginnt zumindest für Naree schon einmal das Verbschieden. Ihr Flieger geht am nächsten Tag.

Dieser nächste Tag bricht dann auch schon an, im Gegensatz zu den Anderen können wir Ihn aber in Ruhe beginnen und den letzten Abend noch etwas verarbeiten. Gegen Mittag machen wir uns dan auf den Weg zum Flughafen – mit dem gut ausgebauten U-Bahn System kein Problem. Auch der Flughafen selber ist gut organisiert, somit nutzen wir die verbleibene Zeit noch für ein „Brunch“ – Danach heißt es auf wiedersehen. Verbschidungen sind eigentlich mitlerweile „normal“ geworden, oft lernt man neue Menschen kennen und verabschiedet sich wieder nach ein paar Stunden oder Tagen – wenn man aber fast ein Monat mit jemand zusammen reist ist es doch Anders.

Nachdem Naree dann durch den Security Check verschwunden ist mache ich mich auf den Weg zurück. Wobei, nicht so ganz – in der Nähe des „Art & Science“ Museums steige ich aus der Bahn und begebe mich zu eben diesem. Dort angekommen frage ich nach Wendy, die Frau am Eingang ist zwar etwas verdutzt, hilft mir aber freundlich mit einem Anruf.
Kurz darauf kommt Wendy aus dem Fahrstuhl und macht das überraschte Gesicht welches ich erhofft hatte. Wer ist das von dem ich hier spreche? Wir waren in Luang Prabang, Laos, im selben Hostel – haben ab und zu miteinander gesprochen und bei einer der letzten Gelegenheiten meinte Sie nur „Falls du nach Singapur kommst, schau doch mal vorbei – ich arbeite….“
Nun stehe ich hier. Nach einem kurzen „was ist die letzten Monate passiert“ und „ist das tatsächlich schon so lange her“ gibt Sie mir noch eine Führung durch das gesamte Museum.
Wie in Luang Prabang verabschieden wir uns dann auch schon wieder, so das ich bald wieder in der Wohnung von Ben und Helen stehe.

Am Abend gehen wir nocheinmal gemeinsam Essen und dann heißt es auch für mich das zweite Mal auf wiedersehen – am nächsten Morgen sehe ich dann Ben noch kurz bevor er zur Arbeit ist.
An dieser Stelle heißt es dann wieder einmal Rucksack packen und erneut zum Flughafen. Der erste Flug seit Manila – Hanoi steht an und wird mich nach Jakarta, Indonesien bringen.

 

Singapur ist defintiv eine interessante Stadt, auch wenn man hier sicherlich nicht all zu lange beschäftigt ist. Es ist wirklich unglaublich sauber, alles ist organisiert und die Integration der Malay, Chineses, Indern und Westlern scheint wunderbar zu funktionieren – wäre es nicht so warm und feucht könnte man sich an Singapur sicherlich gewöhnen.

Die sauberste Stadt

Die Einreise nach Singapur dauert überraschend lang, es sind einige Menschen hier um hinein zu kommen und weitere folgenen nachdem wir schon in der Schlange stehen. Später sagt mir jemand das dies mehr oder weniger mit Absicht geschieht um die Leute dazu zu bringen ins Land zu fliegen oder gar nicht erst zu kommen – schwierig einzuschätzen.
An der eigentlichen Passkontrole geht es dann schnell, gefolgt wird dies dann von einem Scan der Tasche. Den Whisky den ich in der Wasserflasche „versteckt“ habe wurde nicht entdeckt und so sitze ich dann mit meinem Gebäck schnell wieder im Bus und es geht weiter.
Es dauert dann noch eine ganze weile bis wir am Endpunkt ankommen, praktischerweise gegenüber des Büros, in welches mein Laptop geliefert werden soll. Ein kleinen Besuch später und hinterlegung meiner Telefonnummer muss geschaut werden wir es denn zur Unterkunft geht. Diese besteht aus einem Gästezimmer bei Ben und Helen, ein Paar welches auch auf dem Boot der TAO Experience in den Philippinen war.

Freundlich begrüßt uns Ben in der Tür und zeigt uns zunächst Zimmer und Bad. Helen sammeln wir danach auf dem Weg zu einem kleinen Food Court ein und plaudern über die Philippinen und die letzten Monaten während wir das ein oder andere Bier genießen. Chris(ein Weiterer von der Bootstour) stößt dann noch dazu bevor wir uns bald wieder auf den Rückweg machen.

Am nächsten Morgen ist der erste Stopp natürlich das Büro des Busunternehmens in dem ich endlich meinen Laptop wieder in Empfang nehmen kann – alles noch einmal gut gegangen.
Dann geht die eigentliche Erkundung richtig los. Little India ist direkt um die Ecke, sorgt für ein kleines Frühstück und die ersten Einkäufe, denn wenn ich etwas für die freie Unterkunft tun kann, dann ist es für meine Gastgeber kochen – außerdem vermisse ich es etwas, selbst das Einkaufen macht Spaß.
Nach little India geht es rüber zur Arab Street, in der eine sehr Arabisch aussehende Mosche auf uns wartet. Generell ist es schon sehr interessant die kleinen alten Gebäude, in manchen Stadteilen zu sehen und im Hintergrund ragen die modernen Hochhäuser in den Himmel.

Mit einem kleinen Spaziergang durch einen Park gelangen wir dann in ein Gebiet mit einigen Kolonialgebäuden – angefangen mit der ältesten Feuerwehr Station in Singapur. In diesem Gebiet sehen wir dann auch noch ein paar Straßen und das erste mal das Marina Bay Sands(das inofiezielle Wahrzeichen Singapurs) in weiter Ferne.
Mit platten Füßen überspringen wir Chinatown für Heute und machen uns es bei einem Kaffee gemütlich während wir auf die mit Ben und Helen abgesprochene Zeit warten.
Langsam machen wir uns dann auf, die letzten Meter hinter uns zu lassen. Wir erreichen als erstes den alten Food Court inmitten der Hochhäuser, versuchen uns einen Überblick zu verschaffen, bevor Ben der Erste ist, der ankommt.

Gut gestärkt geht es dann mit der Dämmerung zum Ufer auf der anderen Seite des Marina Bay Sands. Hier warten wir auf die Light Show die allabendlich, mehrmals durchgeführt wird. Während dieser machen sich Ben und Helen auch schon wieder auf den Rückweg, am nächsten Tag wartet die Arbeit. Für uns geht es nach der Show noch über die Helix Bridge zu den erleuchteten Supertrees. Dann ruft auch uns das Bett – am nächsten Tag geht es weiter.

Letzter Stopp in Malaysia

Die Busfahrt verging wie im Flug und schon fanden wir uns in Melaka wieder, genau genommen im Busterminal ausserhalb der Stadt. Die Nummer 17 sollte uns aber bald weiter bringen. Doch diesmal nutzen wir die Zeit direkt um die weiterfahrt zu buchen, in zwei Tagen raus aus Malaysia.
Danach ist dann auch die 17 angekommen und fährt uns ins Stadtzemtrum, wo es dann auch direkt an heftig zu regnen. Mit einigen anderen Personen warten wir das schlimmste ab bevor wir uns auf zum Hostel machen.
Dieses zu finden erweist sich aber schwieriger als gedacht. Erst nach einem weiteren prüfen der E-Mail wird klar das man zunächst nach der Hausnummer suchen muss und dann den mitgelieferten Code nutzen soll um hinein zu kommen. Das geklärt finden wir die Unterkunft die wirklich von Außen nicht zu erkennen ist.

Schnell frisch gemacht und auf die Suche nach etwas zu essen machen. Direkt nachdem noch geklärt wurde was wir in Malaysia noch zu probieren haben, dies muss nun alles in Melaka abgehakt werden. Zwei Dinge werden an diesem Abend auch direkt probiert. Bevor es dann schlafen geht wird einmal mehr der Plan für den nächsten Tag gemacht.
Es endet mit herumlaufen, die Stadt erkunden und die eine oder andere Sehenswürdigkeit mit zu nehmen. Insgesamt war Melaka zwar sehr touristisch – für viele aus Singapur ein Ort um für ein Wochenende aus Ihrer Stadt zu kommen – aber nicht wirklich der Ort den ich wieder besuchen würde.

Was aber noch erledigt werden konnte war Cendol, eine Süßspeise, gelartige Nudeln und Bohnen die mit einer Eiskugel(keine Eiscreme) bedeckt werden und eine Soße oben drauf bekommen. Etwas merkwürdig bis ekelhaft – nicht mein Favorit.

Dann bricht auch schon der letzte Morgen Malaysia an. Nach dem Frühstück geht es zurück zum Busbahnhof und in den Bus – der das erste mal richtig zu spät ist.
Nach ein paar Stunden ist dann auch schon die Grenze die Singapur vor uns. Uns wurde gesagt wir werden den Bus nicht wechseln und ich weiß das beim Ausreisen aus Malaysia das Gebäck nicht geprüft wird – daher war ich etwas verwundert als der Fahrer die Klappe zum Gebäck öffnet und sagt wir sollen es mit nehmen. Ehrlich gesagt habe ich nicht viel darüber nachgedacht und bin mit Rucksack los. Wie gewohnt bin ich nach ein paar Minuten aus dem Land raus und steige wieder in den Bus – aber halt, dies ist nicht der gleiche Bus. Ich steige aus und frage herum, es ist der richtige aber wir haben gewechselt. Meine Kameratasche und Laptop sind aber noch im anderen, auch Naree’s Rucksack ist im anderen Bus.
Ich begebe mich zurück und werde von einem Mädchen angehalten welches für das Busunternehmen arbeitet, Sie hat auch den Rucksack von Naree. Auf mein Hinweis das meine Sachen noch in der Ablage sind, ruft Sie den Fahrer an. Ich bin erst einmal beruhigt, wenn auch verwirrt – also einfach immer alles bei sich behalten, die Informationen die man erhält sich oft nur zur hälfte war und die Sprachbarriere durchaus vorhanden.

Nach einer weile gehe ich zusammen mit der Mitarbeiterin zurück nach Malaysia, bewege mich etwas zwischen den Grenzen und eine andere Mitarbeiterin überreicht mir fröhlich meine Kameratasche – und mein Laptop? Welcher Laptop …. Nach ein wenig hin und her hat der Fahrer diesen gefunden, befindet sich aber schon längst wieder Kilometer weit weg.
„Möchten Sie warten oder sollen wir den Laptop in unser Büro bringen lassen“ – Sie wirkt vetrauenswürdig und ich hoffe Ihn am nächsten Tag abholen zu können.
So steige ich mit etwas gemischten Gefühlen in den Bus und es geht zur Grenze von Singapur

 

Zusammenfassung:

Malaysia war mein erstes Muslimisch geprägte Land, was durchaus ein paar Unterschiede mit sich bringt. Manche Mahlzeiten waren wirklich gut und auch Orte und Natur haben mir gefallen, aber nicht wirklich begeistert. Das schnelle Reisen hat sicher nicht dazu geführt das man tiefe Einblicke bekommt, aber wirklich vermisst habe ich diese auch nicht. Malaysias Teil von Borneo würde mich immer noch sehr interessieren, aber ansonsten zieht mich nicht viel zurück.

Nun bin ich aber gespannt auch Singapur.

Kuala Lumpur im Schnelldurchlauf

Die Zugfahrt nach Kuala Lumpur verlief schnell und unkompliziert, wie zu erwarten. An der Zentralstation angekommen gab es einen Wechsel in die Straßenbahn, welche wir nach ein paar Stopps verließen und uns auf den Weg machten die letzten Meter zur Unterkunft hinter uns zu bringen. Dieses Mal ist es ein AirBnB geworden in einem Wohnkomplex, inklusive Pool im Garten. Für diesen Tag steht dann auch nur noch Wäsche waschen, etwas zu Essen finden und eine ausgiebe Runde im Pool nehmen.
Der Alarm für eine Stunde ist eingestellt und ich springe bei Mondschein in das einigermaßen erfrischende Nass. Unerfreulicherweise ist beim ersten prüfen, der abgelaufenen Zeit, erst eine halbe Stunde um – die Stunde erreiche ich dann aber dennoch, was mir aber zeigt das ich das wohl öfter tun sollte, Sport steht wirklich nicht oft auf meinem Reisealltag.

Nach einer ruhigen Nacht soll es zunächst zu den Batu Caves gehen. Schnell ist herausgefunden welches der beste Weg ist. Zur nächsten Zughaltestelle und die Linie durch fahren. An der Zentralstation angekommen müssen wir aber aussteigen, die nächsten Kilometer werden gerade repariert und ein Bus überbrückt die Strecke. Die Busfahrt dauert nicht all zu lang und führt uns wieder in einen Zug der nach wenigen Minuten an unserem Ziel anhält.
Eindrucksvoll „bewacht“ eine große goldene Statue den Eingang bzw. die Treppen die in die Höhlen hinein führen. Auf dem Weg hinauf kann man einige Affen beobachten die bereitwillig auf ein Foto warten, so lange es auch etwas zu Essen gibt. Innerhalb ist die Größe der Halle enorm, dennoch hält mich nichs dazu auf lange zu verweilen. So sitzen wir nach einiger Zeit wieder im Zug Richtung Innenstadt.

An der Zwangshaltestelle geht es aber nicht wieder in den Bus, sondern zwei Kilometer östlich in ein anderen Zug, der direkt im Zentrum einiges Sehenswürdigkeiten hält.
Hier geht es dann vorbei am Merdeka Square, Central Market, einem Food Court für die Stärkung zwischendurch, Chinatown und einem Hindu Tempel.

Das alles abgelaufen geht aus auf zu meinem persönlichen Highlight in Kuala Lumpur, den Petronas Tower. Eine kurze U-Bahn Fahrt schmeißt einen direkt zu Ihren Füßen raus. Einmal herumgelaufen hat man aus einem Garten den perfekten Blick Hinauf. Ein wenig verweilen wir bevor es dann zu einer Dachbar geht die allabendlich auf einer Hellikopter Plattform aufgebaut wird. So lange man vor 21 Uhr ankommt braucht auch nur ein Getränk kaufen und kann dann kostenlos die Aussicht genießen. Der Sonnenuntergang bleibt unspektakulär und bevor es wirklich dunkel wird, fängt es leider an zu regnen – so das alle anwesenden die Plattform verlassen müssen.
Daher entscheiden wir uns den Rückweg an zu treten. Erneut an den Türmen vorbei zurück in die U-Bahn, in welcher wir uns dann überlegen schnell die Bustickets für den nächsten Tag zu besorgen. Ganz so schnell ging es dann nicht, aber mit Tickets in der Hand und nach einer Dusche geht es ins Bett.

Am nächsten Tag geht es dann wieder zum Busbahnhof, aber auf dem Weg wollen wir uns noch schnell eine Mosche ansehen – das sollte Zeitlich alles passen. Fahrten dauern dann doch aber etwas länger und die Zeit immer knapper. Im Zug zum Bus zweifel ich schon daran das wir es schaffen können – die Meter von der Haltestelle zum Busbahnhof bringen wir laufend hinter uns und erreichen den Bus gerade noch rechtzeitig.

Mandalay ohne Plan

Langsam beginnt der neue Tag, nach dem Frühstück setzte ich mich zunächst an die Bilder die ich bisher in Myanmar gemacht habe.
Am Nachmittag wollen wir uns dann aufmachen den Palast zu besichtigen, welcher sich in auf einer künstlichen Insel im Statdtzentrum befindet und nur teilweise für besucher frei gegeben ist. Der Weg zum zum Osteingang, welcher der einzige ist für Besucher, ist doch überraschend weit. Auf dem Weg begegnen wir dann einem Taxifahrer der uns dann darüber aufklärt das wir nicht mehr genug Zeit haben, aber er würde uns zu dem größten Buch der Welt(dies hatte ich auch noch auf dem Plan) und für den Sonnenuntergang auf den Mandalay Hill bringen. Einverstanden damit sitzen wir auch schon im Fahrzeug. Am „Buch“ angekommen wandern wir zwischen dutzenden von kleinen Pagoden umher – unklar wo das Buch denn sei frage ich nach … es hat ein Moment gebraucht es zu verstehen aber als ich dann genauer in einer der kleinen weißen Pagoden schaute sah ich eine große Steintafel – dies wiederholt sich entsprechend oft. Jeder dieser Steintafeln ist ein Blatt des Buches und die gesamte Anlage repräsentiert das Buch.

Schlauer geht es dann weiter zum Hügel im Nordosten der Stadt. Eigentlich führen circa 1000 Stufen hinauf, alternativ gibt es aber auche Straße – welche wir mit dem Auto wählen. Am Ende des Weges geht es dann wieder einmal Rolltreppen hinauf. Oben haben sich erneut einige Menschen versamelt, nach der Aussage einer der Mönche, aber bei weitem weniger als Gewöhnlich. Wie die Sonne geht, machen auch wir uns auf zum Hostel.

Der geplant letzte Abend bricht an, sorgt dann aber für die ein oder andere Überraschung. Simon möchte gern bevor er nach Hause fliegt noch einmal ein paar Tage alleine Reisen, der Chinese hat nur wenig Zeit und wird daher zunächst nach Bagan fahren, die Israelin verläßt wie geplant Myanmar und ich … ich bleibe bei dem eigentlichen Plan, verlängere die Unterkunft aber nochmal um eine Nacht in Mandalay. Schnell vergeht der Abend, die Bar im Hostel schließt und ich mache mich nocheinmal kurz auf zu einem 24/7 Kiosk.
Eigentlich hatte ich nur eine Frage an die Mitarbeiterinnen, kurz darauf war es zwei Stunden später und ich saß auf einem Hocker mit Ihnen und wurde überschüttet mit Informationen von Myanmar, seinen Bewohnern, Religionen, Sprache, Gepflogenheiten und eingem Mehr . unglaublich spannend und hundemüde schmeiße ich mich dann aber doch ins Bett.

Entsprechend müde wache ich am nächsten Morgen gerade noch rechtzeitig für das Frühstück auf. Heute nehmen wir uns dann nocheinmal vor den Palast zu besichtigen – was auch klappt, aber wahrlich nicht interessant war.
Somit sind wir bald wieder bei einem Abendessen und einem wirklich letztem gemeinsamen Bier. Für mich wird es am nächsten Tag gegen 9:00 Uhr mit einem Geteilten Taxi nach Pyin U Lwin gehen.
Gegen 9:40 Uhr werde ich dann abgeholt, danach die anderen beiden Insassen, beides Myanmar. Eigentlich nur 80 KM entfernt brauchen wir aber zwei Stunden um an zu kommen, da wir uns größtenteils eine sehr geschwungene Straße bergauf arbeiten müssen.

Oben und an meiner Unterkunft angekommen ist es deutlich frischer, in dem großen alten britischen Gebäude erst recht. Die dicken Steinwände scheinen schon lange nicht mehr, durch ein wärmendes Feuer in der vohandenen Feuerstelle, erhitzt worden zu sein.

Aufregendes Hanoi

Es dauert noch ein wenig bevor mein Flieger geht, genug Zeit um Stranger Things Staffel 2 zu Ende zu schauen. Dieses Mal bin ich auch wieder mit meinem Handgebäck durchgekommen, somit blieb es bei den ~66€ für Manila nach Hanoi.

Eigentlich versuche ich ein wenig im Flieger zu schlafen, was nicht so recht funktionieren möchte und schneller als gedacht landen wir auch schon in Vietnam. An der Immigration wird ein Christophe ausgerufen, ich drehe mich um und sehe ihn auf einem Stuhl sitzen, kurz rufe ich Ihn rüber und er holt sein Visum ab – danach kann auch ich meinen Pass wieder endgegen nehmen und schon bin ich eingereist. Direkt am Flughafen konnte ich auch meine letzten PHP in Vietnamesische Dong wechseln(1€ = ca. 26.000 Dong) – eine SIM Karte mit 8GB Daten für ~12€ habe ich mir auch gleich besorgt und bekam Sie von der Verkäuferin auch eingelegt und aktiviert. Christophe treffe ich hier wieder, auf der Suche nach einem Bankautomaten. Warum ich diesen Christophe schon zweimal erwähne – kommt noch.
Für die Nacht mache ich es mir auf einer Couch in einem geschlossenem Fast Food Restaurant bequem, dort liege ich nicht allein. Das Gebäck angebunden und 5 Stunden später wache ich in der Morgendämmerung auf. Einer der ersten Flieger am Morgen scheint angekommen zu sein – wie sich rausstellt aus London. Mit ein paar der Passagieren machen wir uns auf die Suche nach der Busverbindung Richtung Innenstadt – die Nr. 86 fährt uns in ca. 45 Minuten an das nördliche Ende der Altstadt, ich habe nur noch einen guten Kilometer zu laufen bevor ich mein Hostel erreiche. Das Zimmer ist natürlich noch nicht fertig, aber zumindest kann ich mein Gebäck abstellen. Erstes Ziel ausserhalb des Hostels: Frühstück – es erwartet mich zwei Strassen weiter ein Baguette und ein Avocado Smoothie, der fast wie die innere Creme eines Raffaellos schmeckt.

Frisch gestärkt stürze ich mich in die kleinen Strassen der Altstadt, viele kleine Geschäfte, Restaurants und Strassenverkäufer(ja auch die sind Klein) zeigen sich mir. Schon nach kurzer Zeit bin ich sehr angetahn von dieser Stadt, mit Peking sicher die interessanteste Stadt mit dem schönsten Flair so weit. Die Sehenswürdigkeiten von Hanoi sind relativ begrenzt und die meisten lassen sich innerhalb ein paar Stunden ablaufen, was ich dann auch mache. Unterwegs treffe ich noch Philipp aus dem Schwarzwald, zusammen erkunden wir dann Hanoi Hilton: Kriegsgefängnis in dem amerikanische Flieger eingesperrt wurden, davor wurde es von den Franzosen benutzt. Der Einfluss der Franzosen ist so wie so an vielen Stellen zu erkennen, sei es das Baguette als auch viel an Architektur in der Altstadt. Danach schauen wir uns zumindest das Ho Chi Min Mausoleum von aussen an und gehen noch in den Literaturtempel. Danach trennen sich unsere Wege zunächst.

Ich lege mich ein wenig hin und mache mich Abends eigentlich nur noch auf die Suche nach etwas zu Essen – mehr oder minder spontan finde ich dann aber auch ein Motorrad, welches gerade von einem Neu Seeländer von Ho-Chi Min Stadt(Saigon) nach Hanoi gefahren wurde. Damit möchte ich in den nächsten Wochen Unterwegs sein.

Es ist Samstag, neben ein paar Besorgungen für die Motorradfahrt sitze ich vor allem das eine oder andere Mal einfach in einem Cafe mit einem eisgekühlten, vietnamesischen Milchkaffee und beobachte das Geschehen auf der Kreuzung vor mir. Hierbei beobachtetet man vor allem viele Scooter und Motorräder die scheinbar wahllos durch die Gegend fahren, dazu gesellen sich ein paar Touristen und auch die typischen Frauen mit spitzen Hut die Ihre Waren entweden über die Schulter oder auf einem Fahrrad abgelegt haben und versuchen diese an den Mann zu bringen.
Später gibt es anstelle des Milchkaffees einen heißen Katzenkaffee, die Szene bleibt aber die gleiche. Der Kaffee ist intensiv und hat eine leichte Note von Bitterschokolade. Gegen Abend setze ich mich an einen kleinen Stand am Straßenrand um mir ein paar frittierte Frühlingsrollen schmecken zu lassen. Beim Bier danach in einer Bar schaue ich spontan ob jemand von Couchsurfing ebenfalls unterwegs ist, es stellt sich raus das eine Gruppe sich auf ein paar Bier getroffen hat – Sie sitzen in der gleichen Bar nur 5 Meter weiter. Zwei Franzosen, ein Tunesier der in Paris lebt, zwei Vietnamesen und eine in Belgien lebenden aber in Vietnam geborenen Frau. Schnell kommt man ins Gespräch – wo warst du, wo gehts hin … Nach einem weiteren Bier geht es in einen kleinen Club, in diesem gesellen sich dann noch weitere Couchsurfer dazu, zwei Belgier und … Christophe. Beide schauen wir uns etwas überrascht an und fangen an zu lachen – lustiger wird es dann nur noch als wir festellen das wir beide einen Tag zuvor ein Mottorrad gekauft haben und zunächst eine Runde über Sapa machen möchten bevor es in den Süden gehen soll – schnell wird der Kontakt ausgetauscht. Er macht sich schon am Sonntag auf den Weg – mal sehen ob man sich wieder trifft.

Nach dem Club geht es etwas ausserhalb der Altstadt in einen größeren Club – Christophe seilt sich an der Stelle schon mal ab, er möchte Früh aufbrechen. Irgendwann zieht es dann auch den Rest der Gruppe ins Bett und man trennt sich nach einer kurzen Taxi Fahrt in der Altstadt.
Eben an dieser Stelle treffe ich noch zwei Deutsche aus Köln – Sie sind gerade angekommen und warten nur auf den Bus zur Weiterfahrt. Sie waren zuvor selber auf einer Motorrad Tour im Norden. Schöne Grüße falls Ihr es wirklich in den Blog geschafft habt. Nach einem kurzen Abriss meiner bisherigen Reise und ein Motivationsversuch meiner Seits, Ihre Pläne für eine Langzeitreise in die Realität um zu setzen,  geht es für mich ins Hostel und ins Bett. Naja, ich unterhalte mich noch kurz mit zwei Neu Seeländern auf der Dachterasse.